Tanz- und Theaterausbildung in Deutschland: Show, Step, Musical

Ruhe bitte: Die Show beginnt - Viktor Scwabenland / pixelio.de
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Wer Tanz, Theater oder Entertainment professionell erlernen will, hat inzwischen bundesweit hervorragende Möglichkeiten. Wie sich alles entwickelt hat.

Es ist seit jeher der Traum eines Mädchens, wenn es groß ist, als Primaballerina über eine Bühne zu schweben. Viele Kinder nehmen in ihrer Freizeit Ballettunterricht und üben sich in klassischem Tanz, der Diva des Ausdruckstanzes. In der Teenagerzeit gilt klassischer Tanz dann nicht mehr als cool und das Interesse ändert sich. Manche melden sich zum Tanzkurs einer Tanzschule an und lernen das volle Programm des Gesellschaftstanzes: Lateinamerikanische Tänze (Cha, Cha, Cha, Rumba, Samba, Paso Doble und Jive) und Standardtänze (Slowfox, Quickstep, Langsamer Walzer, Wiener Walzer und Tango). Daneben werden Rock'n Roll, Boogie-Woogie und Swing vermittelt und immer neue Modetänze.

Tanz, Theater, Entertainment: Michael Flatley und Michael Jackson haben Maßstäbe gesetzt

Andere bevorzugen die amerikanisch inspirierten Tanzarten wie Jazzdance und Stepdance: Letzterer ist in den 90er Jahren durch Michael Flatleys Mega-Shows "Riverdance" (1994) und "Lord of the dance" (1996) zu neuer Blüte erwacht und erfährt gerade eine Neuauflage. Michael Jackson machte den "Moonwalk", eine tänzerischer Bewegungsform, die ihre Ursprünge vermutlich im Mambo hat, 1983 weltweit populär, indem er ihn mit Elementen des "Breakdance" kombinierte und eine Massenbewegung auslöste.

Tanz, Theater, Entertainment: John Travolta und Patrick Swayze lösten eine neue Tanzwelle aus

Als in den 70er und 80er Jahren John Travolta und Olivia Newton-John das Parkett unsicher machten, ward über Nacht ein neuer Trend geboren, der bis heute rund um den Globus begeistert. Alle wollten tanzen wie die Stars aus den Kultfilmen "Saturday Night Fever (1976 mit John Travolta), "Grease" (1977 mit Olivia Newton-John), "Flashdance" (1983 mit Jennifer Beals und Michael Nouri) und "Dirty Dancing" (1987 mit Jennifer Grey und Patrick Swayze). Mit den beginnenden 90er Jahren erfuhr die Musicalszene in Deutschland einen wahren Hype. Für das Musical "Phantom der Oper", geschrieben von dem britischen Erfolgskomponisten Andrew Lloyd Webber, mit Startenor Peter Hofmann und Anna Maria Kaufmann in den Hauptrollen, wurde eigens ein Musicaltheater gebaut: die Neue Flora in Hamburg. Die Premiere im Jahr 1990 ließ alle Dämme brechen. Jubel im ganzen Land.

Tanz, Theater, Entertainment: Der Weg zur ersten Entertainment-Schule in Deutschland war weit

Musicals erlebten in Deutschland nicht nur aus Zuschauersicht einen kometenhaften Aufstieg. Plötzlich wollten viele junge Leute Musicalstar werden. Und das war nicht etwa nur eine kurze Modeerscheinung. Der Ruf nach einer Ausbildungsstätte wurde laut. Caterina Valente, die Grand Dame der deutschen Tanz- und Musikfilmära der 60er Jahre und danach als Solointerpretin beliebt und erfolgreich unterwegs, startete vor gut 20 Jahren in Baden-Württemberg den Versuch, eine Musicalschule zu etablieren. Es scheiterte. Nachdem sich die Musicalkultur in Deutschland festsetzte, wurde das Thema Musical- und / oder Theaterschule neu diskutiert. Die Nachfrage nach einer solchen Institution war unzweifelhaft vorhanden. Und nach und nach öffneten Schulen, die sich auf Musical, Tanz, Theater und Show spezialisiert haben, ihre Tore. Heute sind sie nicht mehr wegzudenken und finden ein immer größeres Publikum. Aus einer Freizeitmode ist längst ein anerkannter Berufszweig geworden, wo der Beruf des Tanz- und Theaterdarstellers von der Pike auf erlernt werden kann und den Weg für eine Karriere auf künstlerisch hohem Niveau ebnet. .

Wer sich für das Thema interessiert, findet hier eine kleine Auswahl von Adressen der Top-Schulen in Deutschland:

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