Ein Aufenthalt im Krankenhaus gehört nicht zu den erfreulichen Dingen des Lebens, daher sollte er sorgfältig geplant werden, um eventuelle Unannehmlichkeiten möglichst gering zu halten. Untersuchungen oder Operationen steht man doch mit gemischten Gefühlen gegenüber oder sogar mit Angst. Umso wichtiger ist es, dass man sich die Zeit so angenehm und bequem wie möglich macht.

Was gehört in die Tasche fürs Krankenhaus?

Moderne Häuser bieten zwar allerhand Komfort, die entscheidende Rolle für das Wohlbefinden spielen jedoch die persönlichen Sachen. Außerdem gibt es Einiges, das man auf jeden Fall dabei haben sollte.

  • Papiere und Geld
Für die Einweisung ins Krankenhaus brauchen Sie natürlich den Überweisungsschein des Arztes, der Sie dort hinschickt. Nehmen Sie auch Ihre Versichertenkarte mit. Außerdem sollten Sie etwas Geld dabei haben, damit Sie die Benutzung des Telefons und/oder des Fernsehers bezahlen können. Beides ist gebührenpflichtig. Möglicherweise möchten Sie sich auch eine Zeitschrift oder etwas Süßes am Kiosk besorgen.

  • Dauermedikamente
Falls Sie regelmäßig Medikamente nehmen müssen, sollten Sie sie in ausreichender Menge einpacken. Das Krankenhaus hat nicht immer alle Arzneimittel vorrätig und müsste sie erst bestellen, was Ihre Versorgung gefährden würde. Außerdem haben Sie dann gleich die Präparate dabei, auf die Sie eingestellt sind und die Sie vertragen. Stellen Sie eine Liste auf, was Sie alles einnehmen und geben Sie sie dem Arzt, damit er einen Überblick bekommt.

  • Wasch- und Pflegeartikel
Praktisch und hygienisch ist eine neutrale Flüssigseife in der Flasche mit Spender. Denken Sie auch an eine Körpermilch, an eine Pflegecreme für das Gesicht und an ein Deodorant. Wenn Sie spezielle Reinigungsprodukte für das Gesicht haben, sollten Sie auch diese mitnehmen, dazu Wattepads. Wenn Sie eine Weile nicht aufstehen dürfen, etwa nach einer Operation, können Sie sich mit pflegenden Reinigungstüchern behelfen. Sie erfrischen, ohne die Haut auszutrocknen und können auch im Bett leicht gehandhabt werden. Eine spezielle Fußcreme glättet trockene Haut an den Füßen, damit sie nicht am Laken scheuern.

  • Haar- und Zahnpflege
Für die Haare brauchen Sie ein Shampoo, Kamm und/oder Bürste, die Damen eventuell Haargummis und Spangen, um die Haare beim Duschen hochzustecken. Die Herren brauchen natürlich ihr Rasierzeug oder eine Bartschere. Nagelknipser und Feile sollten ebenfalls nicht fehlen.

Für die Zahnpflege sind eine Zahnbürste, Zahncreme, einen Mundspülbecher ein Muss. Auch zuckerfreies Zahnpflegekaugummi ist eine ideale Reinigung für zwischendurch.

  • Handtücher
Je nach Länge des Aufenthaltes sollte man mehrere Handtücher einstecken. Ein kleines Gästetuch für die Hände, ein großes Duschtuch, ein normales Handtuch für die Haare und einige Waschlappen sind das Minimum. Falls Sie niemanden haben, der regelmäßig vorbeikommen kann, sollten Sie besser vorsorgen und ein paar Tücher mehr mitnehmen!

  • Kleidung
Für die Nacht brauchen Sie Nachthemden oder Schlafanzüge aus Baumwolle. Nehmen Sie auch hier lieber ein Teil mehr mit, falls Sie etwas mit Essen bekleckern oder einfach stark schwitzen. In frischer Kleidung fühlt man sich auch gleich besser. Außerdem sind ein Bademantel und/oder ein Trainingsanzug hilfreich, wenn Sie sich außerhalb des Krankenzimmers bewegen wollen. Dafür brauchen Sie noch bequeme Hausschuhe oder Sandalen, warme Socken und Unterwäsche.

  • Unterhaltung
Damit Sie sich nicht langweilen müssen, stecken Sie ein paar Bücher ein, die sich leicht lesen lassen. Schreibzeug und ein tragbarer CD-Spieler oder ein MP3-Player mit Kopfhörer sind ebenfalls eine schöne Ablenkung. Nehmen Sie auch eine Uhr mit, damit Sie wissen, wann Sie mit der nächsten Mahlzeit rechnen dürfen.

  • Süße Tröster
Sofern es gesundheitlich erlaubt ist, stecken Sie sich ein wenig von Ihrer Lieblingssüßigkeit ein. Gerade, wenn das Essen im Krankenhaus nicht so dem eigenen Geschmack entspricht, kann man etwas gebrauchen, was die Stimmung hebt. Auch ein leckerer Saft ist eine willkommene Abwechslung, zumal die Auswahl an Getränken nicht gerade berauschend ist. Teeliebhaber sollten sich besser ihre eigene Sorte mitbringen.

  • Das Extra für ruhige Nächte und Tage
Unerlässlich sind Ohrenstöpsel! Besorgen Sie sich ein weiches Schaumstoff- oder Silikonprodukt, das nicht drückt und trotzdem gut gegen lärmende Besucher oder nächtliche Schnarcher abschirmt. Ein leichtes Schlafmittel kann ebenfalls helfen. Fragen Sie Ihren Arzt, was Sie nehmen dürfen!