Seit 40 Jahren ist der "Tatort" eine feste Größe im Programm der ARD. In 14 deutschen Städten, von Kiel bis Konstanz, ermitteln 19 Kommissare und 5 Kolleginnen in Sachen Mord. Hinzu kommt Moriz Eisner aus dem österreichischen Wien. Spannende Unterhaltung ist in jedem Fall garantiert.
"Nie wieder frei sein" mit den "Tatort"-Kommissaren Leitmayr und Batic
Das Münchner "Tatort"-Team Franz Leitmayr und Ivo Batic, gespielt von Udo Wachtveitl und Miroslav Nemec, ermittelte bereits in 56 Fällen und erfreut sich beim Publikum großer Beliebtheit. Umso mehr ist die Fan-Gemeinde auf die Erstausstrahlung von "Nie wieder frei sein" gespannt, die schon vorab für Gesprächsstoff sorgt: Die ARD zeigt bereits einen dreiminütigen Ausschnitt des Falls, der aus Jugendschutzgründen allerdings nur von 20 Uhr bis 6 Uhr zugänglich ist.
In "Nie wieder frei" wird der wegen Vergewaltigung und Mord angeklagte Markus Rapp (Shenja Lacher), den Leitmayr und Batic festnehmen konnten, wider Erwarten freigesprochen. Das Urteil wurde von seiner Anwältin hart erkämpft, obwohl die Indizien eindeutig gegen Rapp sprechen. Unerträglich für sein letztes Opfer. Melanie Bauer (Anna Maria Sturm) hat das Verbrechen überlebt und ist nun mit ihrer Kraft am Ende. Unverständlich für die Kommissare, die nun wieder am Anfang ihrer Arbeit stehen.
Lob von Udo Wachtveitl für den neuesten "Tatort"
Udo Wachtveitl lobt den neuesten Fall. Ein sehr schwieriges Thema werde durch die verschiedenen Seiten der Beleuchtung spannend dargestellt. Zudem gefalle ihm die Abweichung vom Regelwerk, denn der "Tatort" ist sonst meist nach dem gleichen Schema strukturiert: Der Mord wird verübt, die Kommissare schalten sich ein und nach 90 Minuten ist der Fall gelöst. Die Story sei sehr originell und sehr gut geschrieben – "einfach ein Glückstreffer" (Quelle: DasErste.de).
"Nie wieder frei sein" unter Regie des Würzburgers Christian Zübert
Christian Zübert wurde 1973 im unterfränkischen Würzburg geboren. Der Autor und Regisseur studierte dort zunächst sechs Semester Deutsch und arbeitete anschließend überwiegend als Drehbuchautor für TV-Produktionen. Ende der 90er Jahre schrieb er 15 Folgen der Actionserie "Der Clown". Für den 2001 erschienenen Kinofilm "Lammbock" verfasste er das Drehbuch und führte im Anschluss auch die Regie. Die Kifferkomödie "Lammbock", unter anderem mit Moritz Bleibtreu, wurde in Züberts Heimatstadt Würzburg gedreht.
Weitere Regiearbeiten und Drehbücher lieferte Zübert für "Mädchen, Mädchen", "Echte Männer", "Der Schatz der weißen Falken" (2003-2004), für den er mit dem "Michel" beim Hamburger Filmfest ausgezeichnet wurde, "Geile Zeiten", "Hardcover" und 2007 für "Vollidiot" mit Oliver Pocher nach dem Bestseller-Roman von Tommy Jaud. Der Kinostart eines seiner neuesten Werke, "Dreiviertelmond" (Buch und Regie), ist im Oktober 2011 geplant.
Täglich "Tatort" sehen
"Tatort"-Fans haben die Möglichkeit die Beamten fast jeden Tag auf einem deutschen Fernsehsender, meist Regionalprogramme je nach Einsatzgebiet der Kommissare, zu begleiten. Am Sonntag, den 19. Dezember 2010, ermitteln die Kollegen Ballauf und Schenk aus Köln um 00:15 Uhr in "Licht und Schatten" im WDR. Weitere Fälle im Fernsehen und viele Informationen bietet die "Tatort"-Website der ARD.
