"Tatort": Simone Thomalla nackt im Playboy

Ein Kurzüberblick über das Leben und Wirken der Schauspielerin

Simone Thomalla - ARD
Simone Thomalla - ARD
Seit 1982 hat die Thomalla für rund 55 Produktionen vor der Kamera gestanden, eine Schauspielerin zur Welt gebracht und neun Jahre lang einen Fußballgott begleitet.

Der Cyberclub ist um eine Sensation reicher. Was das ist? Unter dem Namen Cyberclub führt die Onlineausgabe des Männerzeitschrift Playboy eine nur für registrierte Mitglieder zugängliche Datenbank. Dort sind 120.000 Bilder recht freizügig bekleideter Damen zu sehen, Playmates, Dreamgirls, Prominente und sogar Videos. Jetzt ist diese Datenbank um 15 Bilder von Schauspielerin Simone Thomalla im XXL-Format erweitert worden. Eine Bereicherung, denn sie ist eine respektable Größe im deutschen Fernsehgeschäft.

Simone Thomalla, ihre Herkunft, ihre ersten Schritte

Die Schauspielerin Simone Thomalla wurde am 11. April 1965 als Tochter des Filmarchitekten Alfred Thomalla geboren. Sie verbrachte ihre Jugend in Potsdam und studierte an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch“ Berlin. Ihr Schauspieldebüt feierte Simone Thomalla im Drama "Abgefunden“, das von Drehbuchautor und Regisseur Klaus Gendries 1982 in der DDR für die DEFA inszeniert wurde. Ebenfalls für die DEFA stand die Nachwuchsschauspielerin im Jahr 1984 für "Romeo und Julia auf dem Dorfe“ in der Nebenrolle eines Mädchens mit Vogelbeeren vor der Kamera.

1988 ging es mit einem Auftritt in der Spielfilmreihe "Polizeiruf 110“ weiter. Wiederum Klaus Gendries holte die Thomalla 1989 für den Fernsehfilm "Immensee“ vor die Kamera; in demselben Jahr, in dem sie in der Komödie "Zwei schräge Vögel“ auf auch heute noch sehr beliebte Fernsehstars wie Götz Schubert ("KDD"), Gerit Kling, Jaecki Schwarz, Peter Sodann und dem am 01. Mai 2009 im Alter von 87 Jahren verstorbenen Kollegen Fred Delmare traf.

Die wichtigsten Produktionen von Simone Thomalla in den Jahren bis 2000

In den Jahren ab 1990 hatte Simone Thomalla reichlich Gelegenheit, zu einer erfahrenen und gefragten Schauspielerin heranzureifen. Sie erhielt Engagements in Fernsehfilmen und Fernsehserien, unter denen auch sehr bekannte Produktionen waren: In "Agentur Herz“, einer Serie aus 1991, mehreren Folgen der Serie "Unser Lehrer Doktor Specht“ mit Robert Atzorn (1992 bis 1994), in "Ein Bayer auf Rügen“ und der von Peter Weck beispielhaft ins Bild gesetzten Miniserie "Durchreise“ war Simone Thomalla zu sehen.

"Durchreise“ erzählte die Geschichte des Modeateliers von Max Salomon, wurde 1993 von Peter Weck nach den Büchern von Curth Flatow inszeniert und bot eine hochkarätige Besetzung auf. Mit dabei waren Udo Samel in der Rolle des Max Salomon, Constanze Engelbrecht, Patrick Elias, Heinz Rennhack, Katja Riemann, Wolfgang Bahro und eben Simone Thomalla. "Durchreise“ war ein liebevoll und sorgfältig recherchiertes Meisterwerk der Fernsehmacherkunst, in dem die Thomalla mitwirkte.

In der Krimiserie "Mona Morena“ gab Simone Thomalla zum ersten Mal eine Ermittlerin in der Hauptrolle einer Fernsehserie. Einen Pilotfilm und 13 Folgen lang, produziert 1996 von der Novafilm ("Der Landarzt“). Drumherum, also in den Jahren 1994 bis 1997, wirkte sie auch als Dr. Dorothee Merthin in der Serie "Frauenarzt Dr. Merthin“ mit, deren Titelrolle von Sascha Hehn verkörpert wurde. "Wie eine Spinne im Netz“ saß Simone Thomalla 1998 im Spielfilm neben Matthieu Carriére.

Die Beziehung mit Rudi Assauer ließ nur wenig Zeit für große Serien

In den Jahren 2000 bis 2009 machte Simone Thomalla mehr Schlagzeilen durch die Beziehung mit dem mächtigen Fußballmanager Rudi Assauer, als durch ihre Rollen. Nicht, dass sie nicht oft vor der Kamera gestanden hätte, aber es waren nur Gastspiele in Serien und Fernsehfilmen: "Der letzte Zeuge“ (2000, zwei Folgen), eine Episode "Ein Fall für zwei“ (2001), dazwischen vier Movies.

Mit Spielfilmen ging es weiter: "Ein Vater zum Verlieben“ (2001), "Unser Papa das Genie“ (2002), "Mama macht’s möglich“ und "Der Pfundskerl – Mord im Zoo“ (beide 2003). Zwölf Episodenauftritte und Gastrollen später folgte ein Engagement in sechs Folgen der als Krimikömödie konzipierten Serie "Ein Fall für den Fuchs“ mit Walter Sittler, der als Hoteldirektor Ronaldo Schäfer zu einem Zeitpunkt Fernsehgeschichte schrieb, als das ZDF noch richtig gute Hotelserien herstellen konnte: "Girlfriends“ funktionierte besser als "Fünf Sterne".

In den Filmen "Frühstück mit einer Unbekannten“, "Ein Teufel für Familie Engel“ und "Liebe macht sexy“ war die Thomalla 2007 und 2009 zu sehen. Schon 2008 startete sie die Arbeit als Kommissarin Eva Saalfeld für den "Tatort“ in Leipzig, für den sie bereits sieben Folgen abgedreht hat. Die Ausstrahlung der Episode "Absturz“ wurde für den 14. März 2010 vorgesehen. Als aktuell letzter Eintrag in Thomallas Filmografie der Datenbank imdb.de wird das Drama "Bis aufs Blut – Brüder auf Bewährung“ geführt, in dem sie die Mutter von Jungstar Jakob Matschenz spielt.

Privates zu Simone Thomalla

Eine Mutter ist sie auch im wirklichen Leben. Im Jahr 1989 schenkte Simone Thomalla – seinerzeit verheiratet mit Schauspieler André Vetters – der gemeinsamen Tochter Sophia das Leben. Sophia ist beruflich in die Fußstapfen ihrer Mutter getreten und arbeitet in der Soap "Eine wie keine“ bei SAT.1 an der Seite vom Kollegen Arne Stephan. Mit dem Schauspieler Sebastian Deyle hatte sie eine kurze Liäson.

Simone Thomalla selbst beendete die Beziehung mit Rudi Assauer im Jahr 2009 und wechselte faktisch das Spielfeld. Anstatt mit dem ehemaligen Fußballmanager von Schalke04 ist sie nun mit Silvio Heinevetter, dem Torwart der Deutschen Handballnationalmannschaft, liiert. Oder auch wieder nicht, wie "Prominent" auf VOX am 17. Januar 2010 in Frage stellte. Unvergessen Thomallas und Assauers gelungene Werbespots für die Brauerei Veltins. Gemeinsam mit Assauer trat Simone Thomalla in die RTL-Spielshow "Typisch Frau – Typisch Mann“ sowie in zahlreichen Talkshows auf und engagiert sich zugunsten der UNICEF für das Benefiz-Projekt "Prominence for Charity“.

Simone Thomalla und der Playboy

Im Interview mit dem Playboy zeigt sie sich offen, äußerst zielstrebig, fackelt nicht lange rum. Die ebenso warmherzig und liebenswert wie erotisch anziehend wirkende Frau erzählt dort, dass sie eigentlich immer allein erziehende Mutter war, egal, ob gerade mit Mann oder nicht. Und sie spricht davon, was sich bei ihr im Jahr 2009 verändert hat. Wie seltsam es zuerst in Berlin war. Simone Thomalla berichtet auch von der Welle der Sympathie, die ihr trotz oder wegen der Beziehung zu einem 19 Jahre jüngeren Mann entgegenschlägt sowie von der Zufriedenheit, die sich beim Betrachten der Fotos im Cyberclub bei ihr einstellt.

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