
- Abspecktee - Sylvia Schöbe
Tee ist gesund. Nicht umsonst kann er für vielerlei Kuren angewendet werden. Egal, ob zur Vorbeugung, zur Heilung oder zur Regulierung des Stoffwechsels, Tees die aus Heilkräutern hergestellt werden, sind wirksam und haben dabei geringe bis keine Nebenwirkungen.
Im medizinischen Bereich helfen häufig Pflanzentees weiter. Eine Kur zum Abnehmen wird am besten durch Früchtetees mit Vitaminen oder Kräutertees unterstützt.
Bei was Teekuren helfen
Es gibt zum Beispiel Teekuren bei Magen-Darm-Problemen, Erkältungskrankheiten, zur Unterstützung der Nachbehandlung bei asthmatischen Erkrankungen, zur Beruhigung der Nerven und zur Einschlafhilfe. Auch zur Entschlackung und zur Gewichtsreduzierung können Teekuren erfolgreich angewendet werden. Nebenbei machen sie auch Spaß.
Teekuren lindern auch seelische Probleme
Teekuren lindern jedoch nicht nur körperliche Beschwerden. Auch bei seelischen Problemen wie Angstzustände, Stimmungsschwankungen oder Stress erweisen sie gute Dienste. Bei Nervosität, schlechter Laune und allgemeiner Lustlosigkeit hat sich beispielsweise Johanniskraut bewährt.
Während der Anwendungszeit über ungefähr 6 Wochen trinkt man am besten täglich 2 bis 3 Tassen frisch aufgebrühten Tee. Auf diese Weise kann das Johanniskraut besonders gut wirken und das seelische Gleichgewicht wieder herstellen.
Teekuren mit Fastenwirkung
Teekuren können unterschiedlich lang sein. In der Regel dauern sie vier bis sechs Wochen. Es gibt grundsätzlich zwei Arten von Teekuren: Entweder mit oder ohne Fastenwirkung.
Möchte man mit Tee fasten, geht das nur mit einer starken Einschränkung der Nahrungsaufnahme einher. Das soll den Magen entlasten und reinigen, wodurch ein größerer Heileffekt entsteht. Da der Körper nicht mit der Verdauung der Nahrung beschäftigt ist, kann der Tee seine Wirkung besser entfalten. Das Getränk hilft, den Stoffwechsel aufrechtzuerhalten sowie das Hungergefühl zu unterdrücken. Neben der deutlichen Gewichtsreduzierung wird der gesamte Organismus einer grundlegenden Entschlackung unterzogen. Das wiederum stärkt das Immunsystem und man wird weniger anfällig für Krankheiten.
Hat man sich für eine Fastenkur entschieden, sollte man mindestens 3 Liter Flüssigkeit über den Tag verteilt zu sich nehmen. In Frage kommen hierfür alle „natürlichen" Tees ohne künstliche Zusatzstoffe, zum Beispiel schwarzer Tee, Kräuter- oder Lindenblütentee. Wer einen empfindlichen Magen hat, sollte allerdings auf Kamillentee zurückgreifen, denn er ist besonders magen- und darmschonend. Außerdem ist es wichtig, den Tee nicht zu süßen, da der Zucker den Fasteneffekt wieder zunichte machen würde.
Wenn eine Absprache mit dem Arzt nötig ist
So gesund eine Teekur mit Fasteneffekt auch ist, sollte sie länger als drei Tage andauern, ist es ratsam, sich durch einen Mediziner betreuen zu lassen. Ohne Absprache mit einem Experten kann es sonst schnell passieren, dass sich die positive Wirkung ins Gegenteil verwandelt.
Einen Arzt sollte man auf jeden Fall aufsuchen, wenn die Beschwerden durch die Teekur nicht abklingen oder gar Magen- und Verdauungsprobleme hinzukommen.
