Tennis und Psychologie - der Dialog nach innen muss stimmen

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Der "Kopf" im Sport ist wichtiger denn je. - Porsche Tennis GP
Markus Hornig ist deutscher Tennistrainer. Er beschäftigt sich seit Jahren mit diversen Trainingsmethoden, insbesondere mit dem Mentaltraining im Sport.

Seit 1990 ist Markus Hornig Tennistrainer mit A-Lizenz des DTB. Als Proficoach arbeitete er auf der ATP-Tour und betreute in den frühen neunziger Jahren Spieler wie Bernd Karbacher, David Prinosil und Markus Zoecke. Letzterem gelang unter der Ägide von Hornig ein Aufstieg auf Platz 48 der ATP-Weltrangliste und die Aufnahme in das deutsche Daviscup-Team.

Einsätze als Trainer in der deutschen Herrenbundesliga

Von 1994 bis 1996 war der gebürtige Sulzbacher Bundesligacoach des HTV Hannover, wo er unter anderem mit dem damals 18-jährigen Nicolas Kiefer arbeiten konnte. 1997 ging er nach Berlin zum LTTC Rot-Weiß und schaffte dort mit der ersten Herrenmannschaft den Aufstieg in die 1. Tennis-Bundesliga. Noch im Jahr 2000 war Markus Hornig Trainer an der Hundekehle und betreute die damals jüngste Mannschaft der 2. Bundesliga mit einem Durchschnittsalter von 19 Jahren. In dieser Mannschaft waren u.a. Spieler wie Philipp Petzschner, Björn Phau und Alexander Peya. Seit 2009 arbeitet er auch mit der wieder-erstarkten Scarlett Werner zusammen.

Seit 2002 ist Hornig vor allem als Mentaltrainer gefragt

Seit 2002 widmet sich Markus Hornig insbesondere dem Mentaltraining. Nach Beendigung eines Studium zum Heilpraktiker für Naturheilverfahren und Psychotherapie, sowie einer Ausbildung zum Diplom-Mentaltrainer ist Hornig heute als Coach im betrieblichen Gesundheitsmanagement sowie Leistungsmanagement in Spitzensport und Wirtschaft tätig. Hier präsentiert er vor allem das Motivationsprogramm Moving "ab jetzt gesund", das er zusammen mit dem ehemaligen Davis-Cup Sieger Carl-Uwe Steeb entwickelt hat.

Mit Selbstgesprächen zum Sieg

Für Markus Hornig ist das positive Selbstgespräch der zentrale Schlüssel zum Erfolg - und das nicht nur auf dem Tennisplatz. Viele hadern mehr mit sich und/oder ihrem Spiel als mit dem Gegner und das kann nicht gut ausgehen. Eigentlich sollte diese Erkenntnis niemanden verwundern, aber dennoch ist das Umsetzen in der Praxis oft schwieriger als man denkt. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass sich optimale Konzentration und negative Emotionen gegenseitg ausschliessen, denn wer sich ärgert, wütend oder frustriert ist, kann sich bei weitem nicht so gut konzentrieren. Die negativen Emotionen sorgen dafür, dass sich der Körper verkrampft, Feinkoordination und Schwung gehen verloren, die Bälle werden in der Folge nicht mehr sauber getroffen und schon sind die Fehler da.

Erste grundsätzliche Tipps zum positiven Dialog mit sich selbst

Markus Hornig gibt folgende erste Tipps, die helfen können, den inneren Dialog bewusst positiv und konstruktiv gemäß der individuell gesteckten Ziele zu gestalten:

  • Sprechen Sie freundlich mit sich
  • Sprechen Sie mit Vertrauen und Respekt
  • Loben Sie sich
  • Vermeiden Sie Verneinungen
  • Sprechen Sie im Präsens
  • Benutzen Sie positive Metaphern

Eigentlich kann man die zentralen Aussagen für den richtigen inneren Dialog mit einem Satz zusammenfassen: "Sprich genau so mit Deinem 'Selbst' wie Du von anderen behandelt werden möchtest - so kommt man auf die persönliche Erfolgsspur", ist sich Mentalcoach und Autor Markus Hornig sicher.

Simone Kemler, Simone Kemler

Simone Kemler - . . . . . nach dem Abitur habe ich erstmal BWL studiert und zwar in Münster und London, bevor ich dann einige Jahre im Management und ...

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