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"Die Farben der Magie". Mit diesem Roman gelang Terry Pratchett der Auftakt zu einer langen Reihe fantastischer Bücher – im bekannten Schreibstil des britischen Autors.
Die Scheibenwelt
Die Scheibenwelt liegt nicht weit hinter dem, was wir Realität nennen. Sie ist eine flache Scheibe und wird von vier Elefanten getragen. Diese stehen wiederum auf einer riesigen Schildkröte. Dem einzigen Lebewesen im ganzen Universum, das weiß, wohin es möchte. Diese Erde ist unglaublich flach, und wenn man zu nahe an den Rand der Welt gelangt, läuft man Gefahr, einfach hinunterzufallen. Das ist die Scheibenwelt. Sie machte den Pratchett zu einem der bekanntesten und erfolgreichsten Autoren Großbritanniens. 2003 zum Beispiel wurde festgestellt, dass Pratchett nach Joanne Rowling der erfolgreichste Autor war. Die Romane von der Scheibenwelt sind fantastische Romane mit gesellschaftlichem Bezug. Sie wurden bereits in 34 Sprachen übersetzt. Und Terry Pratchett wird nicht müde, immer wieder neue Abenteuer von der Scheibenwelt aus seiner Feder entstehen zu lassen.
Der erste Roman "Die Farben der Magie"
Der erste unter den Scheibenwelt-Romanen nennt sich "Die Farben der Magie". 1985 wurde er bereits in einer Übersetzung von Dagmar Hartmann veröffentlicht. Hier trug er dem Namen "Die Farben der Fantasie". Dieser erste der Scheibenwelt-Romane wurde zusammen mit "Das Licht der Phantasie" verfilmt. Im Jahr 2009 wurde der Zweiteiler zum ersten Mal auch im deutschen Fernsehen gezeigt.
Der Magier Rincewind
Der Magier Rincewind wird an der Unsichtbaren Universität ausgebildet. Am Anfang seiner Ausbildung wirft er einen Blick in das magische Buch Oktav. Verboten nicht ohne Grund – denn einer der Zaubersprüche in dem Buch verlässt es und setzt sich in Rincewinds Kopf fest. Es ist einer der mächtigsten Zaubersprüche überhaupt, und so kommt es, dass er keine anderen Sprüche neben sich duldet. Rincewind kann also seine Ausbildung nicht abschließen und verlässt die Universität. Hier trifft er Zweiblum, den ersten Touristen auf der Scheibenwelt. Gemeinsamen erleben sie einiges an Abenteuern; bis dann am Ende des Romans Rincewind von der Scheibenwelt purzelt.
Der schlechteste Zauberer aller Zeiten
Magier Rincewind ist die Hauptfigur diverser Scheibenwelt-Romane. Mit dem wichtigen Zauberspruch im Kopf ist es ihm nicht möglich, andere Zaubersprüche zu lernen. Diese bleiben ihm einfach nicht im Kopf. Deshalb ist er wohl der schlechteste Zauberer aller Zeiten. Ausgestattet allerdings mit der Fähigkeit, stets aus gefährlichen Situationen wieder entfliehen zu können. Begleitet wird er übrigens von einer Truhe. Diese ist ein Geschenk des Touristen Zweiblum. Die Truhe ist aus intelligentem Birnbaumholz, bewaffnet mit messerscharfen Zähnen, mit denen sie sich auch gerne mal zur Wehr setzt.
Terry Pratchett: Die Farben der Magie. Piper 2009. Taschenbuch, 269 Seiten. Euro 7,95.
