Thailändische Küche erfreut sich schon seit Jahren einer zunehmenden Beliebtheit in Europa und besonders in Deutschland. Ähnlich wie die japanische und vor ihr die chinesische Küche den hiesigen gastronomischen Markt erobert haben, hat sich die „Thai Cuisine“ durchgesetzt.
Thailändische Küche zum selber machen
Dies hat vor der Do it yourself Welle nicht haltgemacht. Insbesondere die Zubereitung von Sushi hat hierzulande besonders viele begeisterte Nachahmer gefunden. Dies hat seine Gründe: Sushi ist gesund, da es sehr wenig Fett enthält und aufgrund seiner Vielfalt den Körper mit den allermeisten benötigten Nährstoffen versorgt.
Asiatische Küche ist in Deutschland sehr beliebt
Dementsprechend hat die asiatische Küche überhaupt in Deutschland einen allgemein guten Ruf. Die thailändische Küche gilt ebenfalls als besonders reizvoll. Asiashops, die einen regen Zulauf haben, sowie entsprechend ausgestattete Ecken in den Supermärkten tragen diesem Trend seit Jahren Rechnung. In jedem besser ausgestatteten Supermarkt sind mittlerer Weile asiatische Nudeln, Glasnudeln, Saucen, asiatisches Gemüse, Zitronengras, Currypasten und Kokosmilch zu kaufen. Gerade die drei letztgenannten Zutaten eigenen sich hervorragend für die Zubereitung eines klassischen Evergreens der thailändischen Küche, dem Thaicurry nämlich. Schnell zubereitet, je nach verwendeten Zutaten mit einem mehr oder weniger geringen Fettgehalt und dank seines exotischen, pikant bis scharfem Geschmack gilt es hierzulande als Nummer eins unter den thailändischen Gerichten. Gelbe, rote und grüne Currypaste sind in jedem Asiashop bzw. in jedem Supermarkt erhältlich. Wer sich jedoch nur ein bisschen mehr Mühe geben kann und möchte, kann diese Paste auch mit sehr wohlschmeckendem Ergebnis selber machen.
Do it yourself – ganz einfach
Hierzu braucht es nicht viel. Ein paar junge Zwiebeln, besser noch Schalotten, Zitronengras (erhältlich im Asiashop oder im Supermarkt), Salz, Pfeffer, Fischsauce (ebenfalls erhältlich im Asiashop oder im Supermarkt), Kaviarcreme sowie – je nach gewünschter Farbe der Paste – rote oder grüne Chiloschoten. Die Zwiebeln oder Schalotten kleinschneiden, ebenso die Chilischoten. Diese dann zusammen mit den anderen, festen Zutaten in einem Mörser zerstoßen und zerreiben, anschließend mit der Kaviarcreme, Fischsauce und dem Zitronengras zu einem Brei verrühren, dabei darauf achten, dass dieser nicht zu flüssig wird – fertig ist die Currypaste.
Thaicurry – ein sehr vielseitiges Gericht zum selber machen
Es ist nicht weiter verwunderlich, dass Thaicurry ein solch beliebtes Gericht ist, ist es doch eines der im Grunde einfachsten, dabei jedoch so vielseitigen Gerichte. Geflügel, Rindfleisch oder Schweinefleisch können ebenso gut verwendet werden wie Fisch, Garnelen und Meeresfrüchte – oder auch alles zusammen. Diese Zutaten zusammen mit Zwiebeln und Knoblauch, jeweils in Scheiben geschnitten, anbraten und anschließend die Currypaste und eine Dose Kokosmilch (400 ml) hinzufügen und aufkochen. Diese Mischung bei geschlossenem Kochtopf oder Wok und bei mittlerer Hitze etwa 20 Minuten kochen – fertig ist ein äußerst wohlschmeckendes Gericht, zu dem man am besten Basmatireis oder Asianudeln reicht. Dazu reicht man an Getränken am besten Fruchtsäfte, als Nachtisch machen sich exotische Früchte wie Mangos oder Lychees besonders gut.
