Thailand - Giftige und gefährliche Tiere in freier Wildbahn

Ein Besuch in Thailand birgt neben all den Abenteuern auch Gefahren. Eine Übersicht über die thailändische Fauna, die dem Menschen gefährlich werden könnte.

Bei einem Urlaub in Thailand ist die Chance, auf ein gefährliches Tier in freier Wildbahn zu treffen, äußerst gering. Die größte Gefahr für den Menschen im Zusammenhang mit Tieren in Thailand dürften eine Tollwutinfektion bei Hunden oder ein Unfall mit einem gezähmten Elefanten darstellen. Trotz des realistisch sehr geringen Risikos, eine Übersicht über Thailands Tiere in freier Wildbahn:

Giftschlangen in Thailand: Brillenschlange und Königskobra

In Thailand gibt es eine Vielzahl verschiedenster Schlangenarten. Die wohl gefährlichsten beiden Schlangenarten stellen die Königskobras und die Brillenschlangen dar. Die Königskobra gilt mit einer Länge von bis zu 5,50 m als die größte Giftschlange der Welt. Die Bisse beider Schlangenarten können bei einem Menschen zum Tode führen - besondere Gefahr besteht bei einem Biss der Königskobra.

Raubtiere in Thailand: Nebelparder, Leopard und Tiger

Ein Raubtier, das ein Thailand-Besucher in freier Wildbahn eher selten zu sehen bekommt, ist der Nebelparder. Er ist eine Großkatze, die dem Leoparden ähnelt, jedoch mit einer Schulterhöhe von 50 cm deutlich kleiner ist. Für den Menschen ist dieses Tier nur in den seltensten Fällen gefährlich.

Ebenso selten wird ein Tourist in Thailand einen der in freier Wildbahn lebenden Leoparden sehen - die im unwahrscheinlichen Fall eines Aufeinandertreffens dann jedoch eine erhebliche Gefahr für den Menschen darstellen. Ein Leopard kommt auf eine Schulterhöhe von bis zu 80 cm und ist damit die weltweit viertgrößte Großkatze.

Auch die größte aller weltweit vorkommenden Katzen - der Tiger - kommt in Thailand noch immer in freier Wildbahn vor und ist für Menschen, die ihm begegnen (kommt in Thailand nahezu nie vor) extrem gefährlich. Die Population ist mittlerweile sehr gering, die meisten Tiger leben vermutlich im thailändischen Norden.

Große Säugetiere in Thailand: Der Asiatische Elefant, die Gaure und das Nashorn

Der Asiatische Elefant ist nach dem Afrikanischen Elefanten das zweitgrößte auf dem Land lebende Tier der Welt. In Thailand kommen wilde Elefanten nur noch sehr selten vor, die meisten in Thailand lebenden Elefanten sind auch heute noch Arbeitselefanten, von denen es noch etwa 4000 gibt. Bei einem Zusammentreffen mit einem Elefanten gilt immer besondere Vorsicht - egal ob es sich um einen gezähmten oder einen wilden Vertreter handelt.

Gaure sind die größten Rinder der Erde, die in Thailand vereinzelt in Herden aufzufinden sind. Gaure können eine Körperhöhe von bis zu 2,20 m erreichen und stellen im Normalfall keine Gefahr für den Menschen dar.

Extrem selten sind Nashörner, die in Thailand nur noch sehr vereinzelt in freier Wildbahn leben. Ein zufälliges oder ungewolltes Aufeinandertreffen zwischen Mensch und Tier ist nahezu ausgeschlossen.

Thailand: Gefährliche Tiere im Wasser: Krokodile und Haie

Rings um die Inseln des Koh Samui Archipels im Golf von Thailand leben einige Haiarten, die auch für den Menschen gefährlich werden können. Zu Unfällen mit Haien kommt es in der Region Südostasiens aber nur äußerst selten.

Bei den meisten in Thailand in freier Wildbahn vorkommenden Krokodilen handelt es sich um Leistenkrokodile. Ein Leistenkrokodil kann bis zu 1300 kg schwer und 6 m lang werden. Der hauptsächliche Lebensraum des Leistenkrokodils sind Flussmündungen sowie Mangrovensümpfe. In Thailand kommt es nahezu nie zu Unfällen mit wilden Krokodilen.