
- The House of the Devil - Alive - Vertrieb und Marketing (über amazon.de)
Im Jahr 1983 mietet sich die Studentin Samantha Hughes (Jocelyn Donahue) in einer kleinen Wohnung ein. Dafür muss aber irgendwie auch die monatliche Miete verdient werden, weshalb Samantha sich auf Jobsuche begibt. Da kommt ihr die "Babysitter gesucht"-Anzeige, welche in der Nähe des Campus' ausgehängt wurde, gerade recht, da sie eine Bezahlung verspricht, die mehr als nur die erste Monatsmiete abdecken würde. Obwohl der Auftraggeber sich am Telefon mehr als seltsam verhält, nimmt Samantha den Job mitten in den Wäldern an. Ihre beste Freundin Megan (Greta Gerwig) fährt sie dort hin. Kaum ist Samantha angekommen, offenbart ihr der Auftraggeber, ein gewisser Mr. Ulman (Tom Noonan), dass sie keinesfalls auf ein Baby, sondern vielmehr auf seine pflegebedürftige Schwiegermutter aufpassen soll. Aufgrund der guten Bezahlung willigt Samantha ein.
Ein gruseliges Haus
Nachdem Mr. und Mrs Ulman aus dem Haus sind, um auf eine Party zu gehen, versucht Samantha sich alleine zu beschäftigen. Da sie das große Gebäude ziemlich gruselig findet, gelingt ihr das nicht so ganz und sie beschließt, ein wenig auf Erkundungstour durch das alte Gemäuer zu gehen. Was Samantha nicht weiß: Die Familie, die auf den Fotos im Haus zu sehen ist, liegt abgeschlachtet in einem der oberen Schlafzimmer und die Ulmans sind mitnichten auf eine Party gegangen. Diese brauchen Samantha als Opfer bei einem satanischen Ritual. Pünktlich um Mitternacht gehen plötzlich im ganzen Haus die Lichter aus...
"The House of the Devil" - Gute Schauspieler und Effekte
"Th House of the Devil" aus dem Jahr 2009 ist ein wirklich gut gemachter kleiner Horrorfilm. Hier stimmt, von den nur sehr sparsam (dafür aber ums effektiver) eingesetzten Schockeffekten bis hin zu den Schauspielern, einfach alles. Vor allem Jocelyn Donahue kann in der Rolle der Samantha Hughes überzeugen, aber auch Tom Noonan gefällt als gruseliger Mr. Ulman. Auch die Kameraarbeit mit zum Teil geschickt eingesetzten Winkeln ist sehenswert. Außerdem hat man mit der Ausstattung die 80er Jahre wirklich perfekt eingefangen.
"The House of the Devil" - Kein Actionreißer, aber sehr stimmungsvoll
Ti Wests "The House of the Devil" ist das ganze Gegenteil eines Actionfilmes. Das will der stimmungsvoll gestaltete Horrorfilm aber auch gar nicht sein. Hier wird sehr viel Wert auf Atmosphäre gelegt und die ist den Machern wirklich großartig gelungen. So beschleicht die Zuschauer mit der Zeit ein sehr beklemmendes Gefühl, wenn Samantha langsam durch die Gänge des sehr gut in Szene gesetzten Hauses schleicht und dabei bedächtig eine Tür nach der anderen öffnet. Das mag vielleicht einigen langatmig erscheinen, aber wenn man erst einmal akzeptiert, dass der Film seinen Schwerpunkt vor allem auf Atmosphäre und weniger auf Handlung oder Action legt, dann kann man sich im eigenen Fernsehsessel ganz von der gruseligen Stimmung gefangen nehmen lassen.
