
- The Ides of March - Tage des Verrats - Filmplakat - Tobis Film
George Clooney will neuer U.S.-Präsident werden - zumindest im Film. Das Politdrama "The Ides of March - Tage des Verrats" hat er produziert, geschrieben und inszeniert. Die eigentliche Hauptrolle hat jedoch Ryan Gosling übernommen, der in den letzten Jahren gewaltig durchstartete und mit großartigen Rollen in Filmen wie "Drive", "Crazy, Stupid, Love.", "Half Nelson" und "Blue Valentine" überzeugte. "The Ides of March" startet am 22. Dezember 2011 im Kino.
"The Ides of March" - Die Handlung des Politik-Dramas
Governor Mike Morris (George Clooney) hat eine schöne Gruppe exzellenter Leute um sich geschart, die ihm bei der Wahl zum U.S.-Präsidenten helfen soll. Mit im Boot sind dabei der Leiter der Kampagne, Paul Zara (Philip Seymour Hoffman) und dessen wichtigster Berater Stephen Meyers (Ryan Gosling), der nicht großartig in Sachen Politik und Medien ist, sondern das auch ganz genau weiß. Klar, dass der Gegenkandidat mitsamt Kampagnenleiter Tom Duffy (Paul Giamatti) ihn zu gerne selbst im Team hätte. Zeit, sich wirklich um die geplanten Angelegenheiten zu kümmern, hat Meyers aber leider in keinster Weise, denn plötzliche Entdeckungen die Wahlkampfangestellte Molly (Evan Rachel Wood) betreffend werfen ihn völlig aus der Bahn. Gefundenes Fressen für die "New York Times"-Reporterin Ida Horowicz (Marisa Tomei).
George Clooney - Regisseur, Autor, Produzent, Schauspieler von "Ides of March"
Gewaltige Arbeit hat sich der 1961 geborene Hollywood-Star George Clooney mit "The Ides of March" aufgeladen. Er hat den Film produziert, gemeinsam mit Grant Heslov und Beau Willimon das Drehbuch geschrieben, die Regie geführt und selbst auch noch den Präsidentschaftskandidaten gespielt. Clooney inszenierte mit "The Ides of March" bereits seinen vierten Spielfilm nach "Geständnisse - Confessions of a Dangerous Mind" (2002), "Good Night, and Good Luck." (2005) und "Ein verlockendes Spiel" (2008). Als Produzent war Clooney zudem unter anderem für Filme wie "Rock Star" (2001), "Insomnia" (2002), "Syriana" (2005), "Wo die Liebe hinfällt..." (2005), "Michael Clayton" (2007), "Der Informant!" (2009) und "Männer, die auf Ziegen starren" (2009) verantwortlich. Als Schauspieler begann George Clooney seine Karriere schon im Jahr 1968, tauchte als Boss in "Roseanne" (1988-1991) auf, schaffte den Durchbruch mit "Emergency Room" (1994-2009), spielte für Tarantino in "From Dusk Till Dawn" (1996) als Flattermann in "Batman & Robin" (1997) und in Filmen wie "Der schmale Grat" (1998), "Three Kings" (1999), "Der Sturm" (2000), der "Ocean´s Eleven"-Trilogie (2001-2007), "Solaris" (2002), "Up in the Air" (2009) sowie zahlreichen selbstproduzierten, in letzter Zeit häufig politischen Filmen. Bei der Golden-Globes-Verleihung am 15. Januar 2012 ist Clooney gleich mehrfach vertreten und nominiert als bester Regisseur, Autor und Produzent ("The Ides of March") sowie bester Hauptdarsteller ("Descendants"). Bei fünf Oscar-Nominierungen erhielt er den Preis als bester Hauptdarsteller für sein eindringliches Spiel in "Syriana" (2005).
Ryan Gosling, Philip Seymour Hoffman, Paul Giamatti und Co. in "Ides of March"
Ein Who-is-Who der großartigen Darsteller weiß George Clooney in "The Ides of March" einzusetzen, allen voran eines der heißesten Hollywood-Talente der Gegenwart, Ryan Gosling. Der 1980 geborene Kanadier Gosling steht bereits seit 1995 vor der Kamera und weiß durch eine großartige Rollenwahl zu überzeugen, die er mit superben Darstellungen zu krönen weiß. Nach Karrierestart mit TV-Serien wie "Breaker High" (1997-1998) und "Young Hercules" (1998-1999) wurde man international durch seine Hauptrolle in "Wie ein einziger Tag" (2004) auf ihn aufmerksam, es folgten klasse Rollen in "Stay" (2005), "Half Nelson" (2006, Gosling Oscar-nominiert), "Das perfekte Verbrechen" (2007), "Lars und die Frauen" (2007), "Blue Valentine" (2010) und "Drive" (2011). Für "Ides of March" ist Gosling bereits für den Golden Globe nominiert, gleichzeitig jedoch auch als bester Nebendarsteller für "Crazy, Stupid, Love." (2011). In kleineren Rollen als Gosling, aber ebenso großartig spielen wie immer Evan Rachel Wood ("Dreizehn", "True Blood", "Die Lincoln Verschwörung", "The Wrestler"), Philip Seymour Hoffman ("Capote", "Die Kunst zu gewinnen", "Der Krieg des Charlie Wilson", "The Big Lebowski"), Paul Giamatti ("Sideways", "Das Comeback", "Hangover 2", "Duplicity"), Jeffrey Wright ("Ein Quantum Trost", "Casino Royale", "W.") sowie Max Minghella ("Agora", "The Social Network") und Marisa Tomei ("The Wrestler", "Tödliche Entscheidung", "Mein Vetter Winnie").
Film-Kritik - "The Ides of March - Tage des Verrats" von und mit George Clooney
So spannend kann Politik sein! Man nehme einen fähigen Produzenten, einen talentierten Regisseur, einen guten Drehbuch-Autoren und 1-A-Schauspieler, dann läuft das fast von alleine! So geschehen bei "The Ides of March", der fast komplett auf das Konto von George Clooney geht. Der hat alle vier Eckpunkte selbst ausgefüllt, als Mitstreiter weitere großartige Darsteller dazu geholt und sie in eine intrigante Geschichte gepackt, die den Zuschauer mitreißen kann. Es gibt kaum einen Charakter im Film, der keinen Dreck am Stecken hat, alles ist oberflächlich wie geleckt und insgeheim dreckig. Kritik an aktueller Politik kommt seitens des Allroundtalents Clooney natürlich auch auf, mindert trotz deutlichen Richtungen aber nicht den Spaß am Film. Das Ensemble spielt bis in die kleinste Rolle brilliant und trägt das politische Thriller-Drama von der ersten bis zur letzten Minute. Schön, wenn Politik immer so spannend wäre wie hier - erschreckend aber, wenn sie in der Tat immer so gehandhabt würde...
Filmangaben
Titel: The Ides of March - Tage des Verrats
Originaltitel: The Ides of March
Verleih: Tobis
Land, Jahr: USA, 2011
Genre: Drama / Politik / Thriller
Regie: George Clooney
Drehbuch: George Clooney, Grant Heslov, Beau Willimon
Darsteller: Ryan Gosling, George Clooney, Evan Rachel Wood, Philip Seymour Hoffman, Paul Giamatti, Marisa Tomei, Jeffrey Wright, Max Minghella
Laufzeit: 101 Minuten
FSK-Freigabe: ab 12 Jahre
Kinostart: 22. Dezember 2011
