The Voice of Germany - Nena und Xavier Naidoo in der Jury

Nena bald in der
Nena bald in der "Voice" Jury - SpreePIX
Pro7 startet noch in diesem Jahr mit der neuen Castingshow „The Voice of Germany", die „DSDS" das Fürchten lehren soll. Zwei Juroren stehen fest.

Im September beginnt „The Voice of Germany“, ein Format, das bereits in anderen Ländern große Erfolge feiern konnte, so wie beispielsweise in den USA oder den Niederlanden. Damit geht eine weitere Castingshow auf Sendung, nachdem Pro7 mit den letzten Versuchen – zumindest gegenüber der RTL-Konkurrenz – eher erfolglos war. Beinahe zeitgleich beginnt auch eine neue Staffel von „Supertalent“, in der wieder Dieter Bohle als Kopf der Jury seine markanten Sprüche zum Besten geben wird. Somit steht „The Voice of Germany“ in direkter Konkurrenz zu Dieter Bohlen, der mit „DSDS“ und „Supertalent“ bisher ungeschlagen ist. Die Jury ist somit ein wichtiger Bestandteil des ganzen Konzepts.

Xavier Naidoo und Nena als Juroren

Wirklich komplett ist die Jury mit zwei Personen noch nicht, doch die Teilnahme von Xavier Naidoo und Nena als Juroren sind ein wichtiges Signal von Pro7 wohin „The Voice of Germany“ gehen soll. Die beiden Pop-Größen treten aber nicht nur gegen Konkurrenzformate an, sondern haben auch ein schweres Erbe. In den USA, wo die erste Staffel sehr erfolgreich lief, waren Größen wie Cee Lo Green, Christina Aguilera und Adam Levine (Maroon 5-Sänger) mit von der Partie und verliehen der Sendung einen ganz besonderen Touch.

Weder Xavier Naidoo noch Nena hatten in der Vergangenheit große Begeisterung für Casting-Formate im Stile von „DSDS“ oder „Popstars“ gezeigt, der Sinneswandel kommt aber nicht von ungefähr. Beide saßen als Gastjuroren in Stefan Raabs „Unser Star für Oslo“ und konnten sich davon überzeugen das es auch anders als mit bösen Sprüchen und Peinlichkeiten geht. Inwieweit beide dazu in der Lage sein werden „The Voice of Germany“ erfolgreich zu machen, besonders aber gegen Bohlens Formate zu punkten, wird sich ab Herbst 2011 zeigen.

Die Blind Auditions von „The Voice of Germany“

Genau wie in anderen Formaten so hat die Jury ein gehöriges Wörtchen mitzureden, dennoch wird es ein wenig anders sein, als man es von vergleichbaren Formaten kennt. In den ersten Shows sitzen die Juroren mit dem Rücken zur Bühne und können somit nur hören, was vor sich geht. Die Stimme ist also ein sehr viel gravierender Faktor als das Aussehen. Somit bekommt der Titel der Show „The Voice of Germany“ eine durchaus plausible Bedeutung.

Obwohl in anderen Ländern erfolgreich, muss sich das „Voice“ Konzept in Deutschland beweisen. Es wird nicht nur gegen „Supertalent“ antreten müssen, sondern auch „X-Factor“, welches ebenfalls mit einer neuen Staffel auf Sendung geht. Noch ist nicht bekannt wer, abgesehen von Xavier Naidoo und Nena, in der Jury sitzen wird. In Anbetracht der baldigen Ausstrahlung wird diese Entscheidung aber nicht mehr lange auf sich warten lassen.

Quellen:

Andreas Schnell, Andreas Schnell

Andreas Schnell - Andreas Schnell ist freier Autor / Journalist und lebt gemeinsam mit seiner Frau und zwei Töchtern in Frankfurt/Main. Redaktionell ...

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