
- Vorm Start in denUrlaub die Reifen checken - adacta / pixelio.de
Die Sommerferien stehen vor der Tür. Jetzt sind viele Menschen mit ihren Gedanken schon im Urlaub und vergessen dabei, beizeiten sicherzustellen, dass der Weg dorthin nicht zur Tortur wird. Das hat sich nämlich schnell in diesen Tagen, schon allein wegen der anhaltend großen Hitze. Die Deutsche Bahn macht gerade vor, wie es nicht sein sollte. Wer sich dazu entschließt, mit dem eigenen Wagen, mit Wohnwagen, Wohnmobil oder Motorrad zu verreisen, sollte ein paar einfache Tipps beherzigen, die für die eigene Sicherheit und die der anderen Verkehrsteilnehmer wichtig sind.
Gute Reiseplanung ist wichtig: Auf alles vorbereitet sein
Das baden-württembergische Innenministerium machte am 16. Juli 2010 in Stuttgart auf die Situation aufmerksam und gab in Absprache mit Polizei und ADAC Verhaltensmaßnahmen und wertvolle Tipps, die allesamt leicht umzusetzen sind, mit auf den Weg - damit der Urlaub zu dem wird, was er sein soll: Erholung pur. Eine gute Reiseplanung ist daher sehr ratsam um entspannt an den Urlaubsort zu kommen. Empfehlenswert ist in diesem Zusammenhang, den richtigen Reisezeitpunkt zu wählen und Ausweichrouten parat zu haben. Wann immer es sich vermeiden lässt, sollte man seine Reise in den Urlaub nicht am Wochenende beginnen, denn da starten alle.
Hilfreiche Tipps möglichst beachten
Gute Reisetage sind laut ADAC der Dienstag und der Mittwoch. Da ist das Verkehrsaufkommen, besonders zur Ferienzeit, am Geringsten. Was nicht bedeute, dass es keinen Stau gibt. Staus können sich immer und überall bilden, und zu jeder Tages- oder Nachtzeit. Auch das sollte man unbedingt mit einplanen und in der Sommerzeit, wenn das Therometer über die 30 Grad-Schwelle klettert, kühlende Hilfsmittel dabei haben wie Gels, feuchte Tücher, Mineralwassersprays für Gesicht und Körper und ausreichend Wasser zum trinken. Besonders wenn Kinder, ältere Personen oder Kranke und Geschwächte an Bord sind. Hilfreiche Tipps erhält man auch in Apotheken und Drogerien. Bei Pausen während der Fahrt und am Zielort rät die Polizei, Wertsachen und Papiere nicht unbeaufsichtigt im Fahrzeug zu lassen und das Fahrzeug nur an sicheren Orten abzustellen.
Reifen prüfen, Gewichte checken, ausgeschlafen starten
Weitere Tipps der Polizei vor dem Reisestart: Vor Fahrtantritt den technischen Zustand des Fahrzeugs überprüfen:
- Reifen müssen auf richtigen Luftdruck und Schäden kontrolliert werden.
- Ebenso wichtig ist die Überprüfung der Warnausrüstung wie Warnweste, Warndreieck, Verbandskasten, Ersatzrad und Wagenheber.
- Das Fahrzeug richtig beladen: Gegenstände, die nicht richtig gesichert sind, beispielsweise lose im Fahrzeug oder auf der Hutablage liegen, können bei Unfällen oder Bremsmanövern zu tödlichen Geschlossen werden. Hier helfen Gepäckgitter oder -netze.
- Zulässige Gewichte sowie Dach- und Anhängelasten des Fahrzeuges unbedingt beachten. Überladung verändert das Fahrverhalten eines Fahrzeuges erheblich. Besonders falsch oder überladene Wohnwagen können leicht ins Schleudern geraten oder gar abhängen. Zudem verlängert sich der Bremsweg bei schwer beladenen Fahrzeugen.
- Ausgeschlafen in die Urlaubsreise starten: Müdigkeit und der gefürchtete Sekundenschlaf bergen das größte Unfallrisiko. Der Start in den Urlaub sollte deshalb nicht nach einem langen Arbeitstag erfolgen. Fahrtzeit und Fahrtstrecke sollten großzügig und mit genügend Pausen geplant werden. Fahrpausen alle zwei Stunden, verbunden mit Entspannungs- oder Lockerungsübungen, tragen zu Erholung und Stressabbau bei.
- Erst gurten, dann starten: Immer den Sicherheitsgurt anlegen. Er ist nach wie vor der Lebensretter Nummer eins. Vor allem darauf achten, dass Kinder richtig gesichert sind und es auch während der Fahrt bleiben. Auch mitreisende Tiere sollten entsprechend gesichert sein.
Weitere Informationen gibt es bei der Polizei, beim ADAC oder hier.
Quelle: Innenministerium Baden-Württemberg - Bildnachweis: adacta / pixelio.de
