
- Gelassen und entspannt durch die Weihnachtszeit - S.Adler
Kaum ist Dezember, verfallen viele jedes Jahr auf’s Neue dem alljährlichen Weihnachtsstress. Doch dem kann man entgegenwirken. Zunächst sollte man versuchen, mit der richtigen Einstellung und Planung an das Ganze heranzugehen. Überlegen Sie, was genau den Stress in der Vorweihnachtszeit auslöst. Sind es Ihre eigenen Erwartungen an ein möglichst perfektes Fest? Oder sind Sie eigentlich ein Weihnachtsmuffel und beugen sich dem alljährlichen Trubel der Massen nur widerwillig, weil es eben dazu gehört? Nehmen Sie sich vor, in diesem Jahr die Weihnachtszeit wirklich zu genießen und sich möglichst nicht zu sehr von dem Stress um sie herum anstecken zu lassen. Gute Vorbereitung und kleine Auszeiten zwischendurch, in denen man ganz bewusst entspannt und vom Weihnachtstress abschaltet, helfen dabei, gelassen und einigermaßen stressfrei durch die Adventszeit zu kommen.
Weihnachtsfeiern und Besuche
Weihnachtszeit ist oft auch Partyzeit. Eine Weihnachtsfeier jagt die nächste, ob in der Firma, im Verein oder unter Freunden. Das kann auch für Party-Erprobte unter Umständen in Stress ausarten. Um den Überblick über sämtliche Events, Feierlichkeiten und Weihnachtsessen zu behalten, bietet sich ein Kalender oder Familienplaner an, der gut sichtbar in der Wohnung aufgehängt wird. Dort werden alle Besuche und Termine eingetragen und je nach Wichtigkeit markiert. Obligatorische Veranstaltungen und Besuche werden z.B. rot markiert, zusätzliche Feiern oder Treffen grün. So verpasst man keinen der wichtigen Termine und kann je nach Zeit und Lust entscheiden, welche weniger wichtigen Partytermine man auch noch wahrnehmen möchte. Wenn die Feierei zuviel wird, sollte man sich auch nicht scheuen, Einladungen abzusagen oder nur kurz auf einer Weihnachtsparty vorbeizuschauen.
Auf den Weihnachtsmarkt lieber in der Woche
Auch Besuche auf dem Weihnachtsmarkt können durchaus anstrengend sein. Vor allem an Adventswochenenden sind sie oft total überfüllt und alles andere als besinnlich. Um den Weihnachtsmarktbesuch möglichst entspannt genießen zu können, sollte man den größten Wochenendtrubel meiden und lieber in der Woche gehen. Auch bieten kleinere, traditionelle Weihnachtsmärkte oft sehr viel mehr Atmosphäre und weihnachtliche Stimmung als die großen Rummel-Weihnachtsmärkte, die inzwischen eher an Vergnügungsparks erinnern.
Gesund und ohne Stress durch die Weihnachtszeit
Um fit durch die „Feiertage“ vor den Feiertagen zu kommen, sollte man sich bei Glühwein und Co etwas zurückhalten und darauf achten, dass die Partynächte nicht allzu lang werden. Wenn möglich, kann man zumindest ein Adventswochenende komplett frei von allen vorweihnachtlichen Verpflichtungen halten und sich Zeit für sich selbst oder die Familie nehmen. Gönnen Sie sich z.B. einen Kurztrip, einen Wellness-Tag oder machen etwas anderes, völlig unweihnachtliches. Das beugt dem Weihnachtskoller vor und lädt die Batterien vor dem Fest noch einmal richtig auf.
Weihnachtsdeko rechtzeitig sortieren und anbringen
Das Dekorieren und Schmücken ist ebenfalls für viele ein Stressfaktor im alljährlichen Weihnachtstrubel. Doch auch hier kann man vorbeugen. Statt mit bösen Vorahnungen am Vorabend des ersten Advents in den Keller oder auf den Dachboden zu kriechen, um die eingestaubten Kiste(n) mit der Weihnachtsdeko ans Tageslicht zu holen und dann festzustellen, dass die Hälfte kaputt und alles durcheinander ist, ist auch hier die richtige Vorbereitung alles. Um unangenehme Überraschungen und damit Stress zu vermeiden, sollte man z.B. einen verregneten Nachmittag im Herbst dazu nutzen, die Kisten mit der Weihnachtsdekoration zu sichten und auszusortieren. Kaputtes kommt raus, Ungeliebtes oder Altes wird auf dem Flohmarkt oder im Internet zu Geld gemacht, was wiederum der Weihnachtssparbüchse zugute kommt. Nicht funktionierende Lämpchen an Lichterketten werden ausgetauscht und anschließend wird alles ordentlich verpackt, so dass man es leicht wieder findet und das Auspacken und Dekorieren in der Adventszeit nicht zur Nervenprobe wird. Das Anbringen der Deko kann man vielleicht schon ein paar Tage vor dem ersten Adventswochenende erledigen, so dass man den Advent auch in Ruhe genießen kann. Im Idealfall wird alles gleich direkt nach Weihnachten wieder so sortiert und verpackt, dass man sich die Arbeit und damit den Stress im nächsten Jahr ganz sparen kann.
Basteln und Plätzchenbacken gut planen
Neben dem Geschenke kaufen, Dekorieren und Feiern gibt es noch jede Menge anderer vorweihnachtlicher Beschäftigungen, die zwar Spaß machen, aber eben auch zeitraubend und stressig sein können. Vor allem mit Kindern gehört Basteln und Plätzchenbacken unbedingt zum weihnachtlichen Pflichtprogramm. Am sinnvollsten ist es, einen bestimmten Tag einige Zeit im Voraus einzuplanen und sich diesen dafür freizuhalten. So kann man ohne Hektik die benötigten Utensilien besorgen und alles in Ruhe vorbereiten. Vielleicht übernehmen z.B. ja auch die Großeltern gerne diese Aufgabe. Eine gute Idee ist auch eine Plätzchenparty, zu der jeder ein paar Zutaten mitbringt und alle beim Teigkneten, Ausrollen, Ausstechen und Naschen mithelfen. Am Ende wird alles gerecht aufgeteilt. Mit oder ohne Kinder garantiert ein gelungenes Erlebnis. Auch das Weihnachtskartenschreiben erledigt man am besten schon mal ein paar Wochen vor dem Heiligabend. Mit der richtigen Auswahl an Sprüchen und Gedichten gelingt auch das ganz leicht und stressfrei.
