
- Einen Vortrag gekonnt halten - NET-BUSINESS
Grundsätzlich sollte man sich gut auf eine bevorstehende Präsentation vorbereiten, da ein "Blackout" oder eine Wissenslücke während des Vortrags katastrophale Auswirkungen haben kann.
Vorbereitung eines Vortrags
Es ist wichtig früh mit der Planung des Vortrags zu beginnen, da oft die gebrauchte Zeit unterschätzt wird und so unnötiger Zeitdruck entsteht. Zeitmangel entsteht ganz schnell durch einen unvermeidbaren Termin oder eine unmotivierte Arbeitshaltung. Um sich einen Überblick über das Thema zu verschaffen, sollte man ein Mindmap anfertigen. Somit wird auch die Zusammenstellung geeigneter Informationen gewährleistet.
Um die Nervosität in Griff zu bekommen kann man Probevorträge halten bei denen immer die gleichen Hilfsmittel verwendet werden. Es muss eine prüfungstechnische Atmosphäre gegeben sein. Hilfreich sind auch fremde Vorträge, da man selbst sich in die Lage des Betrachters versetzen kann. Was ist positiv und was negativ? Man kann mit diesem Vorwissen einige Missglücke vermeiden. Außerdem ist es auch von Vorteil, Redeanalysen anzufertigen, denn dadurch ist es einfacher, sich ein Bild darüber zu machen, wie man selber redet und im Publikum verstanden wird.
Wenn man Folien oder Vorträge mit Hilfe von Powerpoint erstellen möchte, ist auf eine leserliche Schrift zu achten.
Den Vortrag halten
Um das Publikum für sich zu gewinnen, muss man sich bereits während der Vorbereitungsphase geeignete Einleitungssätze überlegt haben. Beginnt der Vortrag schon uninteressant und langweilig, verliert man das Publikum und somit das Ansehen der Zuhörer. Mit einem Bild ist ein guter Einstieg möglich, da sofort zum Denken und Mitmachen angeregt wird. Hilfreich ist es auch, die Gliederung oder den "roten Faden" dem Publikum zu präsentieren und gleich kurz und prägnant auf die jeweiligen Ober- und Unterpunkte einzugehen.
Auch Dinge, die für den Referenten als selbstverständlich erscheinen, müssen erklärt werden, da nicht jeder das gleiche Basiswissen besitzt. Um nicht mit umfassenden Informationen plump und langweilig zu agieren, muss man sich auf das Wesentliche und Wichtigste konzentrieren. Noch dazu ist es absolut wichtig, den vorgegebenen Zeitplan einzuhalten.
Sprachliche Ausdrucksweise in der Präsentation
Im Unterschied zu einem schriftlichen Aufsatz soll man ausschließlich kurze und einfache Sätze verwenden. Spickzettel oder Karteikärtchen sind durchaus erlaubt, und dennoch ist es empfehlenswert, frei und spontan zu sprechen. Grundregeln für eine perfekte sprachliche Ausdrucksweise:
- Laute und deutliche Aussprache
- Langsames Sprechen
- Stehen während des Vortrages
Kurze Sprechpausen bei einem themenübergreifendem Wechsel sind sinnvoll, um das Publikum aufzuwecken. Außerdem kann man durchaus von einem Tafelbild zu einem freien Vortrag und dann zu einer Folie wechseln, um nicht an Aufmerksamkeit zu verlieren.
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