Tipps für gutes Lernen in der Grundschule

Hausaufgaben - Silke Kaiser - pixelio.de
Hausaufgaben - Silke Kaiser - pixelio.de
Die Schule ist für manche Schüler ein Graus. Das richtige Lernen fällt vielen oft schwer. Bewährte und getestete Tipps für gutes Lernen helfen hier weiter.

Wenn aus Kindergartenkindern plötzlich Grundschüler werden, ist das eine wichtige Umstellung im Leben eines Kindes. Das Kind muss plötzlich folgsam in der Schule lernen und zuhause auch noch Hausaufgaben machen. Viele empfinden das als eine Art Zwang. Sie können nicht mehr so einfach spielen, wann ihnen danach ist.

Für viele Schüler ist die Schule ein rotes Tuch. Sie machen nur das Nötigste für die Schule, verstehen oft auch den Stoff nicht und finden die Schule "doof". Es folgen schlechte Noten und später ist die Versetzung gefährdet. Die Eltern können ihren Kindern oft nicht helfen oder interessieren sich nicht für den Lernstoff der Kinder.

Beachtet man einige grundlegende Dinge und verfolgt die nun folgenden Lerntipps, dann fällt dem Schüler das Lernen viel leichter und macht mehr Spaß. Das Kind ist motivierter und schreibt auch bessere Noten.

Bewährte und getestete Lerntipps für Schüler sowie Anregungen für Eltern

Das Kind sollte nicht gleich nach dem Mittagessen an die Hausaufgaben gehen, sondern jeden Tag für eine bestimmte Zeitspanne nach dem Essen ausruhen und sich mit Hobbies und anderen Dingen beschäftigen. Dann aber auf jeden Fall an die Hausaufgaben sitzen.

Die Hausaufgaben sind in einem ruhigen Umfeld zu machen – am besten im eigenen Zimmer. Andere Geschwister sollten das Kind nicht stören. Auch kein Radio oder andere Musik sollte nebenher laufen. Eltern sollten ihre Kinder nicht anmeckern: "Bist du schon fertig mit den Hausaufgaben?" Sie sollten sie im Gegenteil motivieren und ermutigen. Kinder sollten das Gefühl haben, dass die Eltern hinter ihnen stehen und sie unterstützen. Eltern müssen ihre Kinder motivieren und erklären, warum das Lernen überhaupt so wichtig ist. Dass sie schon für später lernen, für ihre weitere Ausbildung und ihren späteren Beruf. Dass sie nicht für die Schule selbst lernen, sondern für das Leben. Für Fragen bezüglich der Hausaufgaben sollten die Eltern immer ein offenes Ohr haben und ihren Kindern zur Seite stehen.

Das Kind fängt sinnvollerweise immer zuerst mit den leichten und einfachen Aufgaben an und bearbeitet dann später die schwierigen Aufgaben. Trödelt das Kind gerne beim Lernen herum, sollte man eine kleine Uhr mit Zeitlimit daneben stellen, dass das Kind merkt, dass es beim Lernen nicht trödeln darf. Nach einer festen, abgelaufenen Zeit (etwa 20 Minuten) kann das Kind dann eine kurze Pause einlegen und vielleicht etwas trinken und/oder essen, um sich wieder zu stärken. Auch ein kleiner Aufenthalt im Freien mit etwas Bewegung ist gut, denn die frische Luft verhilft zu weiterer Konzentration. Ist die kurze Pause vorbei, sollte das Kind sich neu gestärkt seinen weiteren Hausaufgaben widmen.

Das Kind sollte sich nach einer abgeschlossenen Aufgabe mit etwas belohnen, etwa einem Stück Obst, einem Glas Saft. Eltern sollte ihren KIndern kleine Anreize zum Lernen geben. Bei fleißigem Lernen gibt es einen Strich auf einer Liste. Wenn die Liste eine Anzahl bestimmter Striche aufweist, folgt eine Belohnung (Kino, Zoobesuch).

Die Ernährung eines Schülers muss ausgewogen sein, denn nur bei guter Ernährung kann das Gehirn Leistung vollbringen. Vor allem viel frisches Obst und Gemüse ist sehr wichtig. Es sollte auf genügend Flüssigkeitszufuhr beim Kind geachtet werden (täglich mindestens zwei Liter). Nach den Hausaufgaben sollte auf jeden Fall noch Bewegung an der frischen Luft eingeplant werden. Von Elternseite aus ist darauf zu achten, dass die Schüler ausreichend Nachtschlaf haben, also nicht zu spät ins Bett gehen.

Bildnachweis: © Silke Kaiser / Pixelio.de

Karin Sebelin, Karin Sebelin

Karin Sebelin - Karin Sebelin ist freie Autorin in Suite101 und ständige Autorin zum Thema Haushalt. Sie hat sich auf die Hauptgebiete Haushalt, ...

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