Fotobuch erstellen und gestalten

Damit die Bilder in einem Fotobuch richtig zur Geltung kommen, reicht es, ein paar Dinge zu beachten. Vier grundlegend Ansatzpunkte lesen Sie hier.

Nachdem die Digitalkamera beinah in jedem Haushalt Einzug gehalten hat, stellt sich immer öfter die Frage, was mit den vielen Bildern, die man im Urlaub gemacht hat, passiert. Damit die Fotos auf dem PC nicht in Vergessenheit geraten, werden sie entweder beim Discounter entwickelt oder man erstellt ein Fotobuch.

Die Arbeit an einem Fotobuch erleichtern

Bevor man beginnt ein Fotobuch zu erstellen, müssen die Bilder gesichtet werden. Das beste Hilfsmittel hierfür ist die Windows-Fotoanzeige. Hier haben die Fotos die richtige Größe, um genau einschätzen zu können, ob sie für ein Album geeignet sind. Bilder, die sofort gelöscht werden können, sind in der Regel die, die entweder unscharf oder verwackelt sind oder auf denen die Leute nicht vorteilhaft gucken. Auch bei sich wiederholenden Motiven sollten nur zwei bis drei Bilder nach dem Aussortieren übrig bleiben.

Das optimale Layout für ein Fotobuch

Folgende Fragen sind für das Layout eines Fotobuchs hilfreich: Welche Farben dominieren auf meinen Fotos? Welche Motive kehren immer wieder, z.B. beim Schulanfang die Zuckertüte oder beim Urlaub die Muschel? Welche Bilder eignen sich gut als Hintergrund? Nachdem die Fragen beantwortet sind, kann der Hintergrund beispielsweise bei einem Strandurlaub „himmelblau“ oder in einem warmen Gelbton gestaltet werden. Im Fall des Schulanfangs ist es denkbar, dass hier die Farbe des Zuckertüte dominiert. Die meisten Programme bieten hierfür die Funktion der Pipette an, mit der sehr einfach die Farbe der Zuckertüte „aufgesaugt“ und für den Hintergrund genutzt werden kann. Werden Fotos für den Hintergrund verwendet, muss darauf geachtet werden, dass wenige oder keine Menschen darauf zu sehen sind. Außerdem sollte das Bild nicht zu bunt sein.

Bilder und Texte in ein Fotobuch gut einbinden

Ein Fotobuch wirkt interessanter, wenn Texte die Bilder erklären. Steht gar nichts unter den Fotos, wirkt das Buch schnell langweilig. Fällt einem zu den Bildern nichts ein, kann man sich mit einem kleinen Trick behelfen: In den meisten Fällen haben sich zu den Themen schon andere Menschen Gedanken gemacht. Beispielsweise können die Bilder vom Urlaub auf Sylt einfach mit einem Eintrag aus der Wikipedia unterschrieben sein. Zu beachten ist hier allerdings, dass immer auch die Quelle angegeben werden sollte. Nicht nur, weil der Urheber damit geschützt wird, sondern auch weil der Besitzer des Fotobuchs dann in der Lage ist, die Internetseite noch einmal aufzurufen. Eine andere Möglichkeit, Texte zu den Bildern zu bekommen ist es, Flyer oder Zeitungen aus dem Urlaub zu sammeln. Diese werden dann eingescannt und an passender Stelle eingefügt. Denkbar ist es auch Zitate zur Hochzeit oder über Liebe einzubinden und Sprüche oder Zitate über das Leben können in beinah jedem Fotobuch verwendet werden.

Informationen, die in einem Fotobuch nicht fehlen dürfen

Auf der ersten Innenseite sollte immer ein Inhaltsverzeichnis stehen. Auch bei Fotobüchern mit weniger Umfang ist es gut, wenn der Betrachter so einen ersten Einblick bekommt. Denkbar wären an dieser Stelle auch Danksagungen und Wünsche, wenn das Buch verschenkt wird. Auch Ort und Datum sollten nicht fehlen. Wird das Fotobuch für eine Gruppe von Leuten erstellt, ist es ratsam Adressen und Telefonnummern aufzulisten. Gut machen sich auch einzelne leere Zeilen, die je nach Wunsch von den Beschenkten ausgefüllt werden. Das Deckblatt des Fotobuchs eignet sich für Gruppenbilder oder auch für ein Foto der Hauptperson (z.B. bei einer Feier). Die Rückseite des Buches kann noch einmal für die Inhaltsangabe oder für eine Sammlung von Bildern genutzt werden, die im Buch nicht verwendet wurden.