Tipps zur Auswahl von Hundenamen

Tipps, Ideen, Vorschläge für passende Hundenamen - © Uschi Dreiucker / PIXELIO'
Tipps, Ideen, Vorschläge für passende Hundenamen - © Uschi Dreiucker / PIXELIO'
Ideen, wie man den richtigen Hundenamen für den Welpen finden kann. 168 aktuelle Namensvorschläge zur Frage: Welcher Name passt zu meinem Hund?

Nun ist der Welpe im Haus, schaut aus zauberhaften Kulleraugen in die Welt. Was fehlt, ist noch der passende Hundename. Beim Hund muss es der Richtige sein. Der Rufname soll Charakter und Erscheinungsbild beschreiben, die Persönlichkeit des Vierbeiners zum Ausdruck bringen. Und dem Menschen sollte der Name auch gefallen. Modern und zeitgemäß, gut zu rufen und verständlich zu sprechen.

Der passende Hundename ist eine wichtige Entscheidung

Namen geben Hunden ihre individuelle Note. Bezeichnungen transportieren Gefühle, festigen die Bindung zum Tier. Der Hundename als Symbol für die Zuneigung zwischen Mensch und Hund. Bei der Namensgebung sollte man beachten, dass ein- oder zweisilbige Hundenamen vom Vierbeiner besonders schnell erlernt werden. Mehrsilbige und lange Namen werden später im alltäglichen Umgang erfahrungsgemäß zumeist nur in Kurzform benutzt.

Vokale (a, e, i, o, u) im Namen sind günstig für die Hundeerziehung. Man kann sie lang gedehnt, freundlich, tief oder tadelnd sprechen. Der Hundename sollte für alle Familienmitglieder akzeptabel sein, auch für kleine Kinder gut aussprechbar. Doppelte Namen sind ungünstig. Besser nur einen Hundenamen wählen, der keine negativen Assoziationen weckt. Trendnamen aus der Promiwelt sind angesagt, jedoch nach einigen Jahren out.

Der Charaktertest erleichtert die Namensgebung für Hunde

Der Hundename ist die unsichtbare Leine und steht im alltäglichen Gebrauch. Charakterliche Besonderheiten kann schon ein Welpe gut zeigen. Wer den kleinen Hund aufmerksam beobachtet, kann viele Eigenheiten entdecken, die ihn als Prinz, Abenteurer, Macho, Muttis Liebling, Mimose oder Schmusetiger entlarven.

Man kann den Welpen darauf testen, ob er eher anhänglich Nähe sucht oder gern auf Entdeckungsreise geht. Ob er selbstbewusst oder schüchtern auf Artgenossen und Mitmenschen reagiert, sich verspielt, bequem, frech, souverän, eifersüchtig oder lauffreudig verhält. Zur gelungenen Namensgebung gehört, diese individuellen Merkmalen der kleinen Hundepersönlichkeit zu berücksichtigen.

Namenstag für den Hund als Familienrat

Alleinstehende Hundebesitzer sind im Vorteil, da ihr Wunschname immer die erste Wahl ist. Bei mehreren Familienmitgliedern macht es Sinn, Namensvorschläge zusammen zu tragen. Sich über Charakterisierungen und Beobachtungen zum Wesen des Welpen auszutauschen und gemeinsam abzustimmen, in Mehrheit zu entscheiden.

Rassehunde haben zwar einen vorgegebenen Namen auf der Ahnentafel, der jedoch nicht zwangsläufig zum Rufnamen des Hundes werden muss. Rassenachwuchs wird im Regelfall mit etwa zwei bis drei Monaten abgegeben. In diesem Alter bereitet die Gewöhnung an einen neuen Namen keine Probleme, da sich der Hund in der aktiven Lernphase befindet. Jedoch sollte die Namensgebung nur einmalig erfolgen. Von mehrfachen Namensänderungen im Laufe eines Hundelebens kann nur abgeraten werden.

Auswahl einiger schöner Namen für Rüden

Hundenamen aus der Weltliteratur sind phantasievoll. Ado, Albin, Ambros, Argo, Ares oder Astor sind wohlklingend. Balu, Baron, Baldo, Barry, Butz, Carlo, Chico, Cid, Cooper, Curry, Dixie, Duke, Eddie, Enzo, Fips, Foxi, Frisco, Gino und Glen stehen auf der Beliebtheitsskala ganz oben. Abenteuerlustige Vierbeiner lassen sich gut mit Gringo, Gus, Hajo, Harro, Henry, Huutsch oder Idefix benennen.

Zu den Trendnamen gehören auch Jerry, Joe, Jacky, Jolly, Jumbo, King, Knuddel, Kiwi, Larry, Lobo, Lucky, Mars, Murphy, Nero oder Nugget. Witzige Hundenamen sind Otto, Panther, Popeye, Red, Roxy, Sammy oder Siggi. Machos kann man treffend mit Sir, Sinbad, Smoky, Sugar, Taifun, Tasso, Titus, Tino, Tramp, Vico, Wim oder Wolf bezeichnen. Große Rassen nennt man gern Zeus, Wotan, Winston oder Zorro. Für flinke Vierbeiner passen beispielsweise die Hundenamen Turbo, Speedy oder Pepper.

Beliebte Namen für Pärchen und Hündinnen

Kommen gleich zwei neue Welpen paarweise in das neue Zuhause, gibt es wunderschöne Paarnamen aus der Literatur und Geschichte. Leonce und Lena, Cäsar und Cleo (patra), Robin und Marian, Napoleon und Josephine, Romeo und Julia sowie Scarlett und Rhett gehören zu den Bekanntesten. Auch für weibliche Hunde gilt es, einen möglichst typisch charakterisierenden Hundenamen zu finden. Flora und Saba entstammen der Sagenwelt.

Amy, Arka, Aura, Babe, Banja, Bella, Bessy, Bonnie, Cassy, Coco, Corrie, Daisy, Dina, Dolly, Emmy, Evi, Eika, Fay, Floh oder Flocke führen die Hitliste an. Für ungewöhnliche Hündinnen mit charakterlichen Besonderheiten passen außergewöhnliche Hundenamen. Dazu gehören Ebony, Falka, Dixie, Diva, Donna, Fee, Gala oder Gea. Weiterhin nennt man Hundedamen gern Fritzi, Gipsy, Goldie, Grace, Honey, Ilka, Inka, Jill oder Jocy.

Hundenamen für Frechdachse und zarte Lieblinge

Kleine Spitzbuben werden zu Fiffi, kleine Schönheiten zu Bijou. Krümel ist ein energischer Kleiner, Quitte ein quirliger Quälgeist. Lulu ist eher kapriziös, Joy für sportliche Spaßmacher. Lady, Lilo, Liz, Lou, Lucky, Mady, Mara, Maya, Mimi, Mücke, Nena, Nixe, Paloma, Patsy oder Pea nennt man oft kleinere Hundedamen. Anhängliche Hündinnen ruft man gern Pepsi, Pia, Pretty, Pünktchen, Ronja, Sally oder Sugar. Auch Spatz, Sammy, Tammy, Toni, Tweety, Vicki oder Winnie sind liebevolle Hundenamen, die man gut rufen kann.

Gern lässt man sich von prominenten Namensgebern inspirieren. So nannte Loriot seine Möpse Henry und Gilbert, Thomas Mann seinen Hühnerhund Bauschan. Buddy hieß der Labrador des früheren US-Präsidenten Clinton, Marilyn Monroe nannte ihren Collie Muggsie. Der Schäferhund von Paul McCartney hörte auf den Namen Martha, Ponto war Jean Pauls Pudel und Jodie Foster ruft ihren Boxer Lucy.

Quelle: Gerd Ludwig, 1000 Hundenamen von A bis Z, 2003, München, Gräfe und Unzer Verlag, 48 Seiten, ISBN 3-7742-5923-2

Astrid Treumann, Astrid Treumann

Astrid Treumann - 1967 in Berlin geboren, habe ich dort als berufliche Grundlage Kunst und Germanistik studiert (Hochschulabschluss 1991). Meine berufliche ...

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