
- Der Tod - Ständiger Begleiter des Rockbusiness - http://www.everystockphoto.com/photo.php?imageId=2
Tod und Skandale - Was wäre die Musikwelt wohl ohne sie? Klatsch, Mythen aber auch musikalische Prägung und Gewichtigkeit waren für die folgende Auswahl der 15 prägendsten Tode der Rockmusik ausschlaggebend:
15. Bon Scott
Der ehemalige AC/DC-Frontmann starb am 19. Februar 1980 an seinem eigenen Erbrochenem in London. Nach einer durchzechten Nacht, schlief Scott im Wagen eines Freundes ein. Als Todesursache wurde Alkoholvergiftung angegeben – gemunkelt wird aber, dass Scott erfroren ist.
14. Janis Joplin
Die hochtalentierte aber auch stark depressive Sängerin mit Vorliebe für Southern Comfort, stellt eine der zentralen Figuren der Hippiebewegungen dar. Joplin starb innerlich zerrissen am 4. Oktober 1970 im Alter von 27 Jahren an einer Überdosis Heroin.
13. Metallica
Auf ihrem Tourweg nach Kopenhagen ereilte die Heavy-Metal-Legenden am 27. September 1986 ein folgenschwerer Unfall: Der Tourbus geriet auf vereister Straße ins Schleudern und überschlug sich. Dabei wurde der Bassist Cliff Burton aus seiner Koje katapultiert und vom Bus erschlagen.
12. Freddie Mercury
Lange Zeit hielten sich Ende der 1980er hartnäckige Gerüchte, dass der Sänger der englischen Rockband Queen schwer erkrankt sei. Erst am 23. November bestätigte Mercury dies. Mercury starb wenige Stunden später am 24. November 1991 an den Folgen einer Lungenentzündung.
11. Michael Hutchence
Der Tod des INXS-Frontmanns Michael Hutchence 1997 im Ritz-Carlton in Sydney schockte die Musikwelt. Hutchence starb unter nicht geklärten Umständen an Strangulierung durch einen Gürtel (für Sexpraktiken verwendet). Sein Millionennachlass verschwand spurlos.
10. Marvin Gaye
Als der schwer kokainabhängige Gaye, der zu diesem Zeitpunkt ein Comeback nach Entzug startete, am 1. April 1984 in einen handfesten Streit mit seinem Vater, einem Priester, geriet, erschoss dieser seinen Sohn. Die Waffe war ein Geschenk Gayes an seinen Vater.
9. Jim Morrison
Um den Tod des “Schamanen des Rocks” ringen sich unendliche Legenden. Offiziell starb Morrison am 3. Juli 1971 in Paris an Herzversagen. Zur Legendenbildung trug unter anderem bei, dass sein Tod erst zwei Tage nach seiner Beerdigung bekannt wurde. So wurde vermutet, Morrison benutzte damals die Todesmeldung, um dem öffentlichen Interesse zu entfliehen.
8. Jimi Hendrix
Hendrix, wohl einer der bedeutensden Gitarristen aller Zeiten, gehört wie so einige seiner musikalischen Zeitgenossen dem "Klub 27" an. Am 18. September 1970 wurde der Gitarrenvirtuose im Alter von 27 Jahren mit einer großen Menge Alkohol und Schlaftabletten im Blut tot im Londoner Samarkand Hotel aufgefunden. Nachträgliche Mord und Selbstmordermittlungen konnten nicht bestätigt werden
7. Elvis Presley
"Der King is tot" war wohl einer der sich am rasantesten verbreitenden Nachrichten der Geschichte. Als “King” Presley am 16. August 1977 tot aufgefunden wurde, löste diese Nachricht schieres Entsetzen aus. Presleys Herzversagen ist auf sein Übergewicht und seiner extremen Medikamentenabhängigkeit zurückzuführen. Sein Leibarzt, der ihm die verschreibungspflichtigen Medikamente besorgte, wurde freigesprochen.
6. Holly, Valens and The Big Bopper
"The day the music died" ist der Tag, an dem die Rock’n’Roll-Pioniere Buddy Holly, Ritchie Valens und Jerry Perry “The Big Bopper” Richardson allesamt durch einen Flugzeugabsturz ums Leben kamen. Als Ursache wurde ein Instrumentenfehler festgestellt.
5. Brian Jones
Offiziell starb der Mitbegründer der Rolling Stones am 2. Juli 1969 durch Ertrinken in seinem Pool, vermutlich begleitet durch einen Asthmaanfall unter Drogen- und Alkoholeinfluss. Allerdings wird der Tod auch 40 Jahre danach neu überprüft. Bauunternehmer Frank Thorogood soll Jones laut Zeugenaussagen getötet haben. Pikanterweise kursiert das Gerücht, dass Thorogood den Mord an Jones 1993 auf seinem Sterbebett gestanden haben soll.
4. Kurt Cobain
"Its better to burn out than to fade away" lautet die aus einem Neil-Young-Song zitierte Zeile im Abschiedsbrief Cobains, der sich am 5. April 1994 unter Einfluss einer dreifachen Überdosis Heroin mit einer Schrotflinte erschoss. Zunächst noch als Heilsbringer der Rock-Szene gefeiert, hinterließ Cobain ein gewaltiges Vakuum.
3. John Lennon
Die Ermordung des einstigen Beatle, John Lennon, am 8. Dezember 1980 löste eine wahre Massenhysterie aus. Noch in derselben Nacht versammelten sich Tausende vor dem Dakota-Building in New York, wo Lennon von dem psychisch kranken Mark David Chapmann erschossen wurde. Chapmann erhielt eine 20-jährige Haftstrafe, sitzt aufgrund der amerikanischen Bewährungsprüfung allerdings immer noch ein.
2. Michael Jackson
Am 25. Juni 2009 war die Welt fassungslos: Der King of Pop, Michael Jackson, wurde aufgrund von Herzversagen für tot erklärt und stürzte Millionen von Fans in wochenlange Trauer. Aufsehen gab es um die Ursachen für Jacksons unerwartetes Ableben. Ein Gerichtsmediziner stellte ein Tötungsdelikt durch Vergiftung fest und brachte somit Jacksons Hausarzt in Bedrängnis.
1. Sid Vicious
"Live fast, die young" - Im Oktober 1978 fand man Nancy Spungen, die Freundin von Sid Vicous (eigentlich John Simon Ritchie), im legendären Chelsea Hotel erstochen neben den zugedröhnten Vicious liegen. Vicious wurde daraufhin unter Mordverdacht in Untersuchungshaft genommen, gegen eine Kaution von 50.000 Dollar aber wieder freigelassen. Am 2. Februar fand man Vicious Leiche im gleichen Hotelzimmer. Die Todesursache war eine enorme Überdosis Heroin, die von seiner Mutter Ann Beverley, die 1996 ebenfalls an einer Überdosis starb, gesetzt wurde. Der Mord an Spungen wurde gerichtlich nie aufgeklärt.
