Beim Fußballtraining ist der Verschleiß von Trainingsbällen sehr hoch. Viele Fußballvereine kennen das "Ballproblem" gut aus der eigenen Praxis. Für die meisten Trainingsübungen brauchen Spieler und Fußballer jeweils einen eigenen Ball. Doch die Anschaffung ist oft teuer und kostspielig, denn verhältnismäßig gute Bälle sind in der Regel erst ab 15 Euro erhältlich.

Trainingsbälle kaufen - was macht einen guten Trainingsball aus?

Beim Kauf der Trainingsbälle oder der Ballpakete sollte man folgende Vorüberlegungen anstellen: Wird auf Rasen oder in der Halle gespielt und wie sind die Lichtverhältnisse beim Fußballtraining? Trainiert man nämlich vorwiegend auf Rasen, sollte ein wasserabweisender Ball gekauft werden, und wer öfter in der Dämmerung spielt, dem empfiehlt sich ein Ball in Leuchtfarbe. Ebenfalls wichtig ist die Frage, ob Anfänger, Fortgeschrittene oder Profis spielen, denn ein Ball mit guten Schuss- und Flugeigenschaften ist für Profis besonders wichtig.

Welche Ballgröße und Normen muss ein guter Trainingsball im Fußball haben?

Beim Fußball gibt es die Ballgröße 4 und die Ballgröße 5. Die Ballgröße 4 ist der Jugendspielball mit 20 cm Durchmesser und einem Umfang von 64 cm bis 65 cm. Ballgröße 5 ist die Standard-Ballgröße mit einem Durchmesser von 21 cm und einem Ballumfang von 68 bis 70 cm. Der Fachhandel unterscheidet Freizeitbälle (bis etwa 15 Euro), Trainingsbälle (bis etwa 30 Euro) und Spielbälle (ab etwa 80 Euro).

Trainingball oder Spielball?

Für Spielbälle hat die Fifa (Weltfußballorganisation) bestimmte Kriterien festgesetzt, die für Fußbälle gelten müssen, um zum Beispiel bei Turnieren und internationalen Wettkämpfen eingesetzt werden zu dürfen. In Labortests überprüfen ausgewählte Testinstitute die Produkte von Fußballherstellern hinsichtlich Spieleigenschaften, Flugeigenschaften, Haltbarkeit, Druck etc. und verteilen bei bestandenen Tests dementsprechende Qualitätszeichen auf mehreren Niveaus: „Fifa Inspected“ oder „International matchball standard“ sowie „Fifa Approved“.

Fußball aus Kunststoff oder Leder?

Nach den Regeln des Deutschen Fußball Bundes (DFB) muss ein Ball kugelförmig sein, aus Leder oder einem anderen geeigneten Material bestehen, zwischen 410 und 450 Gramm wiegen, einen Umfang zwischen 68 und 70 Zentimetern und einen Druck von 0,6 bis 1,1 Atmosphären haben. Allerdings kann vom „Leder“ beim Fußball schon lange keine Rede mehr sein. Die Weltmeisterschaft in Spanien 1982 war die letzte WM, bei der ein Lederfußball zum Einsatz kam. Vier Jahre später in Mexiko traten die Fußballer erstmals bei einer WM gegen einen vollsynthetischen Ball.

Warum Bälle aus Kunststoff, und wie ist ein Fußball aufgebaut?

Kunststoff bietet viele Vorteile: Es ermöglicht rundere Bälle, die kaum noch Wasser aufnehmen, im Gegensatz zu den Lederbällen von früher, die sich mit Wasser voll saugten. Bei den modernen Bällen von heute perlt das Wasser einfach ab. Unter der äußeren Kunststoffschicht befinden sich meist noch mehrere Textil-, Schaumstoff- oder Filzschichten. Darunter liegt die „Blase“, ein luftundurchlässiger Gummi- oder Latexballon, der über ein Ventil aufgepumpt wird.

Trainingsball von Teamsportbedarf im Praxistest

Suite101 hat die Spieleigenschaften des Trainingsballes von Teamsportbedarf bei den Fußball-Übungen genauer unter die Lupe genommen und bewerten lassen – von diversen Spielern einer Fußball E und C Junioren Mannschaft während mehrerer Trainingseinheiten. Um Ballgefühl und Flugeigenschaften zu beurteilen, haben die Fußballer in den Trainingsübungen unter anderem Dribbelparcours absolviert, Flanken geschlagen, Pässe gespielt, die Bälle hin- und hergeköpft, gezielt aufs Tor geschossen, alles unter festgelegten Bedingungen.

Das Testergebnis des Traingsballtests

Der Trainingsball von Teamsportbedarf erfüllt die Fifa-Normen, besitzt die Ballgröße 5 und eine vierfache Beschichtung für optimale Widerstandsfähigkeit. Sein Material ist außerdem wasserabweisend. Der 420 - 440 g schwere Ball ist handgenäht und zeigte im Fußballtraining gute Flugeigenschaften, so die einhellige Meinung der Spieler. Auch im Pass-Spiel, beim Sprungverhalten und den Übungen mit Ballgymnastik überzeugte das Produkt durch Robustheit und Griffigkeit. Bei Regen wurde der Ball jedoch sehr schnell und für den Torhüter beim Torwarttraining glitschig und schwer zu fangen. Das Ventil ist solide, die Luftverteilung im Ball gleichmäßig und der Trainingsball musste während der Dauer des Tests (4 Wochen) im Fußballtraining mit entsprechenden Übungen nur einmal aufgepumpt werden, weil der Balldruck durch die ständige Belastung etwas geringer wurde. Insgesamt erwies sich der Trainingsball als gute und günstige Alternative zu teureren Produkten der Marke Puma, Nike oder Adidas.