
- Trampolin mit Sicherheitsnetz - Wolkenkratzer / flickr.com
Eine Sportart, die mit etwas Übung nicht nur besinnliches Schwingen sondern wahrliche Höhenflüge bescheren kann, ist die Trampolintherapie. Diese ist auf dem Markt noch nicht allzu lang vertreten – wird jedoch bereits von zahlreichen Praxen angeboten, da sie Möglichkeit zur breitgefächerten Anwendung auf mehreren Einsatzgebieten bietet. Bei der Auswahl des Trampolins ist eine besonders weiche Matte von Bedeutung, da diese durch ihre Nachgiebigkeit die Gelenke schont.
Zielgruppe der Trampolintherapie
Trainingseinheiten auf dem Trampolin können sowohl allein als auch in Gruppen durchgeführt werden. Mit Motivation durch musikalische Rhytmen schwingt es sich ganz ohne Anstrengung und man trainiert mit Freude. Auch für Patienten mit akuten als auch chronischen Krankheitsbeschwerden ist die Trampolintherapie durchaus geeignet, da sie zwar schonend, aber dennoch gezielt eingesetzt werden kann. Ob bei Übergewicht, Rückenproblemen oder neurologisch erkrankten Patienten – selbst Osteoporose kann durch abgestimmte Therapien vorsorglich behandelt werden. Auch bei Konzentrationsschwäche kann die Trampolintherapie wahre Wunder bewirken, da der Wechsel zwischen Schwerkraft und Schwerelosigkeit das Zusammenspiel der linken und rechten Gehirnhälfte deutlich verbessert. Doch nicht nur körperliche, sondern auch psychische Indikationen können durch gezieltes Hüpftraining deutlich verbessert werden. Das schwingende Training macht fit und fröhlich und sorgt durch die Freisetzung von Serotonin und Endorphinen für Glücksgefühle, Mut und Selbstvertrauen.
Abnehmen durch Trampolinspringen
Es scheint kaum zu glauben, dass ein Sport mit einem solch enormen Spassfaktor einen ebenso hohen Wirkungsgrad verzeichnen kann. Der Körper wird trainiert, der Stoffwechsel angeregt und sogar der Gleichgewichtssinn wird gestärkt. Laut einer NASA-Studie soll Trampolinspringen dreimal ergiebiger sein als joggen. So erreicht man mit 10 Minuten Trampolinspringen ebenso viel wie mit einer 30-minütigen Joggingrunde. Trotz allem sollte man es natürlich langsam angehen und das Trainingspensum täglich etwas steigern. Wichtig ist eine entspannte Grundhaltung, bei der die Füße leicht auseinander gestellt werden, das Kinn nach unten zeigt und der Bauch angespannt wird. Verfolgt man das Ziel, möglichst ohne große Anstrengungen ein paar Kilo abzunehmen, so ist tägliches Trampolintraining sicherlich eine der effektivsten Methoden, um das Ziel mit sportlichen Aktivitäten zu unterstützen.
Gefahren des Trampolinspringens
Ganz ohne Gefahren geht es auch in dieser Sportart nicht. Allerdings spielt hierbei die Qualität des Gerätes eine nicht zu unterschätzende Rolle. So sind Trampolins, welche durch Stiftung Warentest geprüft wurden, wesentlich sicherer als die Modelle anderer Mitbewerber. Sei es die Elastizität des Sprungtuches oder die Haltbarkeit der Federn - Qualität erfordert ihren Preis.
Für zusätzliche Sicherheit sorgt ein zugehöriges Trampolinnetz, welches für alle Trampolingrößen als Zusatzausrüstung erhältlich ist. Doch auch bezüglich Aufbau und Benutzung gibt es einige Sicherheitsmaßnahmen. Trampoline sollten nach Möglichkeit auf größeren Freiflächen platziert werden, keinesfalls in der Nähe harter, spitzer oder scharfkantiger Gegenstände. Bei der Benutzung sollte man darauf achten, dass die Sportgeräte nur von jeweils einer Person genutzt werden. Denn sobald mehrere Personen sich auf knapp bemessenen, unregelmäßig schwingenden Flächen bewegen, sind Unfälle in der Regel vorprogrammiert. Hält man jedoch den notwendigen Sicherheitsabstand ein und beginnt das Training langsam und bedacht, mit schwingenden Bewegungen, so gewinnt man schnell das erforderliche Sicherheitsgefühl um nach und nach etwas höher in die Lüfte zu hüpfen.
Quellenangaben: www.jumping-star.de, www.trampolin-sport.org
