Wenn wirtschaftliche oder politische Ereignisse die Welt erschüttern, die Erde bebt oder eine andere Katastrophe sich anbahnt oder eingetreten ist, empfiehlt es sich das Radio und/oder das Fernsehen anzuschalten, um sich zu informieren. So geschah es auch am 11. März 2011 und den folgenden Tagen. Hier eine Auflistung welche deutschen Nachrichtensendungen in dieser Zeit bevorzugt angeschaltet wurden.

Tagesschau die beliebteste Nachrichtensendung

Nach dem Erdbeben vom 11.März in Japan und seine schrecklichen Folgen, war es am Freitag vorrangig die Tagesschau im ersten Programm der ARD, bei der sich 6,5 Millionen Zuschauer über die Ereignisse fünf Minuten länger als an anderen Tagen informieren wollten.

Wie gebannt folgten die Zuschauer dem „Brennpunkt“

Wie gebannt starrten viele der Zuschauer auf den Bildschirm, der viele, ob seiner apokalyptischen Bilder erschauern ließ. Live konnten sie miterleben, wie die Erde in Japan bebte, wie sich auf dem Meer der Tsunami aufbaute, ahnungslose Menschen von der Masse, die sich schnell über die Küste ausbreitete, samt ihrer gesamten Habe verschlungen wurden. In der ARD-Sendung Brennpunkt sahen etwa fünf Millionen Zuschauer, die einen Marktanteil von 16 Prozent ausmachten, wie Menschen verzweifelt zu Fuß oder mit dem Auto die Flucht, wohin auch immer, antraten oder ruhig und gefasst am Supermarkt „Schlange standen“ um Wasser oder Lebensmittel zu kaufen.

Tsunami Live auch im ZDF

Im Zweiten Deutschen Fernsehen (ZDF) war es das "ZDF spezial Tsunami Katastrophe in Japan", das ab 19.25 Uhr etwa fünf Millionen Zuschauer vor den Bildschirm zog. Auch die "heute"-Sendung schnitt mit 4,77 Millionen Zuschauern gut ab.

Die Privatsender schlossen auch nicht schlecht ab

Es waren genau 4,69 Millionen Zuschauer, die die Sendung "RTL Aktuell" als sichere Nachrichtenquelle der Ereignisse in Japan bevorzugten. Die "Sat.1-Nachrichten", die um 20 Uhr ausgestrahlt wurden, errichten nur einen Marktanteil von fünf Prozent. Wobei die jungen Zuschauer nur einen geringen Anteil der Zuschauer ausmachten. Gewinner im Quotencheck der Nachrichtensendungen war das Programm n-tv: Das einstündige News-Special , dass ab 10 Uhr über die Ereignisse in Japan berichtete, sahen 460.000 Zuschauer. Der Sender erreichte über den gesamten Tag gesehen, einen Marktanteil von drei Prozent, gegenüber der Nachrichtensendung N24 , die mit 2,6 Prozent etwas schlechter abschnitt..

"RTL Aktuell" schalteten die meisten jungen Leuten ein

Offensichtlich fühlen sich die Zuschauer zwischen 14 und 49 Jahren, etwa 1,8 Millionen, beim Sender "RTL Aktuell" am Freitag am Besten über die Ereignisse in Japan und die weltweiten wirtschaftlichen Folgen, informiert. Aber auch die Nachrichtensendung "Tagesschau" der ARD, wurde von 1,71 Millionen der jüngeren Zuschauer, gesehen. Im Quotenchek folgten danach der "ARD-Brennpunkt", das "Nachtjournal - Extra" und das "RTL News Spezial" .

Die Marktanteile der Sender stiegen deutlich an

Das Informationsbedürfnis der Fernsehzuschauer war am Freitag besonders groß. In der Rankingliste der Nachrichtensender schnitt die ARD, mit 13,9 Prozent am Besten ab. Das ZDF erreichte mit 13,6 fast den Gleichstand. Dicht folgen, mit 13,5 Prozent die Nachrichtensendungen des RTL 18 Prozent der jüngeren Zielgruppe schalteten den Kölner Privatsender ein.

Quelle: Kress