Es sollte und muss den Menschen gelingen, umweltverträglich zu handeln – beispielsweise Energie einzusparen und schonend mit Rohstoffen umzugehen.
Menschen, Tiere und Pflanzen als Ökosystem
In Zukunft sollten zunehmend Ökologie und Ökonomie in Einklang gebracht werden, um eine lebenswerte Erde zu erhalten. Der Lebensraum, in dem Menschen, Tiere und Pflanzen gemeinschaftlich zusammenleben, wird als Ökosystem bezeichnet. Der Mensch hat Luft, Wasser und Boden dieses Ökosystems zunehmend verschmutzt und so das Gleichgewicht der Natur zerstört. Zudem gibt es heute Umweltprobleme wie Lärm, Müll und Strahlung.
Einige Umweltprobleme
Nachfolgend werden die unerfreulichen Probleme Luft, Boden, Wasser, Lärm, Müll und Strahlung vorgestellt:
Problem: Luft. Verbrennung von Kohle und Öl
- Folgen: Es entsteht verstärkt Kohlendioxid, die Erdatmosphäre erwärmt sich, es wird Schwefeldioxid frei, die Wälder werden durch „sauren Regen“ zerstört und es entstehen Stickoxide und es kommt zu Waldsterben.
- Abhilfe: Der Kohlendioxidausstoß sollte durch bessere Nutzung der Energie und alternative Energiequellen vermindert werden.
Problem: Boden. Großer Einsatz von Kunstdünger und Pestiziden bei Weide- und Ackerland.
- Folge: Im Boden sind zunehmend Phosphate und Nitrate, der Boden wird zerstört, weltweit wachsen Steppen und Wüsten und die Menschen nehmen Bodenschadstoffe über die Nahrungskette auf.
- Abhilfe: Sparsam düngen.
Problem: Wasser. Kühlwasser von Wärmekraftwerken.
- Abhilfe: Flüsse werden erwärmen sich und das ökologische Gleichgewicht der Flüsse wird beeinträchtigt. Es kommt zu Fischsterben.
- Abhilfe: Filter- und Abkühlanlagen für Kraftwerke.
Problem: Lärm. Kraftfahrzeuge, Flugzeuge, Eisenbahn, Baulärm.
- Folge: Gesundheitsschäden.
- Abhilfe: Bau von Lärmschutzwallen, Tempo-30-Zonen und moderne Triebwerke in Flugzeugen.
Problem: Müll. Verpackungen und Küchenabfälle bei Haushalten.
- Folgen: Keine Abfallentsorgung ist gänzlich umweltfreundlich.
- Abhilfe: Mülltrennung, Wiederverwertung und möglichst wenig Müll entstehen lassen.
Problem: Strahlung. Kernkraftwerke.
- Folgen: Es entsteht radioaktive Strahlung und radioaktiver Müll. Bei Kontakt kann es zu schweren Krankheiten oder Tod kommen.
- Fossile Energieträger wie Kohle, Öl und Gas belasten die Umwelt erheblich und sind zudem nur begrenzt verfügbar. Eine Zukunftsperspektive bei der Energieerzeugung sind erneuerbare (regenerative) Energieträger. Dazu zählen beispielsweise Wasserkraft, Sonnenenergie, Windenergie, Biomasse, geothermische Energie sowie Wellen- und Gezeitenenergie.
Umwelt als Wertorientierung
Umwelt und Umweltschutz sind Werte in der Gesellschaft. Das Umweltbewusstsein der Deutschen hat sich in den letzten Jahre und Jahrzehnten verstärkt. Dies stellt einen weiteren Aspekt des gesellschaftlichen Wandels dar. Der gesellschaftliche Wandel in Deutschland lässt sich mit Gesellschaftsmodellen darstellen.
Ins Zentrum des Bewusstseins rückt ein modernes, übergeordnetes und sehr interessantes Konzept: Die Nachhaltigkeit und nachhaltiges Handeln. Das Leitbild der Nachhaltigkeit fordert, Ökologie, Ökonomie und soziale Gerechtigkeit als gleichrangige Ziele zu verfolgen – beispielsweise in der Politik, in der Wirtschaft und als Verbraucher.
