
- Umzugskartons - Jutta Grashof
Ein Umzug kann vielerlei Gründe haben – entweder aufgrund einer neuen Arbeitsstelle, zu hoher Mietkosten oder anderer persönlicher Lebensumstände. Damit ein Wohnungswechsel reibungslos und vor allem stressfrei vonstatten geht, ist es sinnvoll, den Umzug gut zu organisieren. Mit den dadurch einhergehenden Vorbereitungen erleichtert man sich nicht nur den Transport des Umzugsguts, sondern hat auch weniger Schwierigkeiten, die neu zu beziehende Wohnung ohne Chaos einzurichten.
Checklisten und To Do-Listen erstellen
Zunächst sollte sich darüber Gedanken gemacht werden, welche Institutionen unbedingt informiert werden müssen, welche die spätere neue Adresse erfahren müssen. Mit Hilfe einer Checkliste hat man dann alles im Überblick und kann erledigte Aufgaben streichen. Solch eine Todo-Liste verhindert später unnötigen Schriftverkehr und kostenintensive Telefonanrufe aufgrund von Missverständnissen.
Abgemeldet werden muss:
- Energieversorgung
- Telefonanschluss
- Internetzugang
Von der neuen Adresse müssen erfahren:
- Ordnungsamt
- Finanzamt
- Ehemaliger Vermieter
- Ehemaliger Energieversorger
- Hausbank
- GEZ (Gebühreneinzugszentrale)
- Telefonanbieter (sofern der vorhandene bestehen bleibt)
- Internetanbieter (sofern der vorhandene bestehen bleibt)
- Mobilfunkanbieter
- Krankenkasse
Sofern sich eine neue Bankverbindung ergibt, beispielsweise aufgrund eines Wohnortwechsels, ist auch diese ehemaligen Institutionen mitzuteilen, damit etwa der alte Vermieter hinterlegte Kautionen beziehungsweise eingezahlte Geschäftsanteile an den Umgezogenen auszahlen kann.
Umzug planen
Zunächst sollten mehrere Kartons besorgt werden, um den gesamten Hausrat sinnvoll sortiert zu verstauen. Ein anschließendes Beschriften jener Umzugskartons erleichtert das spätere Wiederfinden und Einrichten in der später zu beziehenden Wohnung. Auch sollte darauf geachtet werden, stabile Kartons zu verwenden, um das Inventar ausreichend zu sichern.
Folgende Sortierungen sind möglich:
- Küchengeschirr/Besteck
- Kleingeräte Küche
- Multimediageräte
- Kabel/Elektronikverbindungen
- Behördlicher Schriftverkehr / Kontoauszüge / Aktenordner
- Bücher
- DVDs/CDs
- PC-Technik
- Badezimmerutensilien
- Diverse Utensilien
- Bilder/Wandschmuck
- Lampen
- Reinigungsmittel
- Kleidungsstücke
Wichtig aber ist, dass Unterlagen, die stetig griffbereit sein müssen, in einem separaten Ordner abgeheftet werden. In diesem sollte sich auch die Umzugs-Checkliste befinden, damit im Bedarfsfall schnell auf sie zugegriffen werden kann.
Den Umzug selbst vollziehen oder Umzugsservice nutzen
Je nach finanziellem Budget kann entschieden werden, ob der Transport der Wohnungseinrichtung selbst in Angriff genommen oder eine Spedition beauftragt wird. Auch richtet sich die etwaige Nutzung eines Umzugsservices danach, wie weit es bis zur neuen Wohnung ist. Oft kann es Sinn machen, Möbel sowie das weitere Hab und Gut mittels einer Spedition zur neu zu beziehenden Wohnung zu schaffen – vor allem dann, wenn der Wohnort mehrere hundert Kilometer entfernt ist. Wer jedoch Geld sparen möchte, der kann natürlich auch auf eigene Faust einen LKW mieten, um die Wohnungseinrichtung dann selbst zu befördern.
Bei der Nutzung des Umzugsservices ist wieder die Checkliste gefragt, denn mit ihr kann am Besten festgestellt werden, ob auch alle Möbelstücke ins Transportfahrzeug eingelagert werden und am neuen Zuhause ankommen. Schließlich möchte später niemand feststellen müssen, dass ein Teil des Hab und Guts fehlt. Ein perfekt organisierter Umzug bedeutet folglich einen stressfreien Wohnungswechsel.
