"Eine Frage der Ehre": unter diesem Motto treten alle halbe Jahre die Flensburger Universität (Uni) und die Flensburger Fachhochschule (FH) gegeneinander an und versuchen in verschiedenen Wettkämpfen, die Ehre und den Ruhm des gesamten Campus zu ergattern. Zusätzlich steht auch der Titel "König des Campus" auf dem Spiel, und den will sich keine der beiden Einrichtungen nehmen lassen.
Die Geschichte des Campus Cup
Zum ersten Mal gegeneinander angetreten sind die beiden Einrichtungen am 12. Juli 2008. Erfunden und gefördert wurde der Campus Cup vom CMF, dem Campus Marketing Flensburg, und bestand damals nur daraus, dass die Fußballmannschaften von Uni und FH gegeneinander antraten. Damals ging der Titel nach einem Sieben-Meter-Schießen an die Uni. Nach einem halben Jahr, am 9. Dezember, kam es zum nächsten Match, und wieder war die Uni der "König des Campus". Beim darauf folgenden Cup wurde das Konzept jedoch verändert, nun ging es nicht mehr ausschließlich um Fußball, auch andere Spiele kamen hinzu, die teilweise das Publikum mit einbezogen, teilweise schon im Vorfeld stattfanden oder ansonsten während des Cups von den Teams der jeweiligen Einrichtung geholt beziehungsweise vergeben wurden. Zwei Jahre nach der Gründung des Campus Cups wurden auch die Namen der jeweiligen Teams eingeführt. Ab sofort traten und treten jedes Semester die FH-Vikings gegen die Uni-Gladiators an.
Die Spiele des Cups
Bei den Spielen sind derzeit keine Grenzen gesetzt. Zwar ist Fußball immer noch vertreten, aber auch beim Stopptanz, Entfernungsschätzen oder Armdrücken dürfen die Teams zeigen, was sie alles können. Vertreten ist jedes Jahr der Fun & Action Parcours, der teilweise mit den "hauseigenen" Bobbycars gefahren wird, bei dem Limbo getanzt werden muss oder bei dem der Spieler oder die Spielerin ihre Geschicklichkeit im Ballprellen unter Beweis stellen muss. Auch das Publikum darf mitkämpfen, zum Beispiel wenn es daran geht, am lautesten zu schreien oder ein Stück Papier vom obersten bis zum untersten Rang der Tribüne zu befördern, natürlich ohne Hände. Inspiriert sind die Spiele häufig von Fernsehsendungen wie "Schlag den Raab" oder "Alles oder nichts".
Das Ziel des Cups
Man könnte meinen, dass durch eine solche Veranstaltung die Rivalität der beiden auf dem Campus ansässigen Einrichtungen gefördert wird, dem ist aber nicht so. Er soll ein "gemeinsamer Auftritt beider Hochschulen" sein, der das Miteinander fördert. Beide Einrichtungen, die trotz räumlicher Nähe nur wenige Berührungspunkte verzeichnen können, sollen bei diesem Event etwas zusammen gestalten, zusammen erleben und im Nachhinein auch zusammen feiern und sich dabei näher kommen, austauschen und zusammenwachsen. Zudem soll der Cup Flensburg als Hochschulstandort bekannter und attraktiver machen. Als mehr oder minder einzigartiges Event in diesem Bereich in ganz Deutschland soll diese Verbundenheit ein Zeichen setzen und Aufmerksamkeit wecken.
Quelle:
CMF
