Urlaub mit der Familie - stressfrei reisen mit Kleinkindern

Mit Planung macht Reisen mit Kindern Spaß! - Dieter Schütz / pixelio.de
Mit Planung macht Reisen mit Kindern Spaß! - Dieter Schütz / pixelio.de
Ein Familienurlaub bietet nicht immer die gewünschte Erholung. Wie geht man mit langen Reisezeiten und den besonderen Bedürfnissen von Kleinkindern um?

Gerade lange Autofahrten können mit kleinen Kindern sehr anstrengend werden. Aber auch das Reiseziel ist nicht immer für einen Aufenthalt mit Kleinkindern geeignet. Mit der richtigen Planung jedoch lassen sich solche Schwierigkeiten umgehen und wenn man einige Hinweise beachtet, kann selbst der Stau zu einem Spaßfaktor werden.

Die richtige Vorbereitung für den Urlaub mit der Familie

Bevor man mit kleinen Kindern in den Urlaub fährt, sollte man sich unbedingt vorab darüber informieren, welche Freizeitmöglichkeiten es am Urlaubsort gibt und wie gut die gewählte Unterkunft auf Familien eingestellt ist. Während im Wellnesshotel das Geschrei von bockigen Kleinkindern eher als nervend empfunden wird, fällt es im Familienhotel sicher kaum auf und man kann unter Umständen sogar mit einer Kinderbetreuung rechnen, um selbst ein paar ungestörte Minuten verbringen zu können. Außerdem ist eine kindgerechte Einrichtung Gold wert. Spielplätze in der Nähe von Hotel oder Ferienhaus, Spielräume und Hochstühle im Frühstücksraum machen den Urlaub auch für die Kleinsten zu einer spannenden Erfahrung. Lange Wege zum Strand oder zum nächsten Sandkasten dagegen bedeuten für die ganze Familie Stress. Unbedingt erforderlich ist es, sich über die medizinische Versorgung am Zielort und über den Standpunkt von Krankenhäusern, Ärzten und Apotheken zu informieren. Krankenkassen geben vor der Reise Auskunft über erforderliche Impfungen oder auch die Notwendigkeit, eine Reisekrankenversicherung abzuschließen.

Lange Autofahrten mit Kleinkindern

Lange Autofahrten bedeuten für kleine Kinder vor allem eins - Langeweile. Daher ist es ratsam, genügend Pausen einzuplanen, um ein paar Schritte gehen oder sogar eine halbe Stunde an der frischen Luft spielen zu können. Der ADAC testet immer wieder Deutschlands Raststätten und deren Kinderfreundlichkeit. Ein Blick in die Testergebnisse lohnt sich dementsprechend, wenn man die Fahrt plant. Unabhängig davon macht es auch einfach Spaß, sich unterwegs zusammen kleine Städte, Burgen oder Schlösser anzuschauen, die in der Nähe der Route liegen. So vereint man notwendige Pausen, erlebt bereits auf dem Weg zum Zielort gemeinsam etwas und schult die eigenen Geographiekenntnisse.

Die Sicherheit sollte im Auto die oberste Priorität haben. Selbstverständlich sollten alle Mitfahrer während der gesamten Fahrtzeit angeschnallt sein. Kinder sollten unbedingt in dem für ihre Gewichtsklasse passenden Sitz sitzen und durch einen Blendschutz am Seitenfenster vor der unnötigen Überhitzung des Autos geschützt sein. Staus oder längere Fahrtzeiten lassen sich gut mit Wort- und Ratespielen überbrücken. So kann man etwa mit größeren Kindern zusammen anhand der Nummernschilder erraten, woher die Insassen der Fahrzeuge kommen oder man denkt sich gemeinsam Geschichten über das Leben der anderen Autofahrer aus. Aber auch das altbewährte "Ich sehe was, das du nicht siehst"-Spiel erfreut sich unter Kindern immer noch großer Beliebtheit.