Valentinstag – Hintergrund und Bräuche

Der Valentistag ist der Tag der Liebe.  - pixabay
Der Valentistag ist der Tag der Liebe. - pixabay
Am 14. Februar ist Valentinstag. Es ist der Tag der Liebe. Mehr über Entstehung und Brauchtum - Geschenkideen inklusive.

Eigentlich ist der Valentinstag ein Gedenktag an den Märtyrer Bischof Valentin von Terni. Der Bischof hat der Überlieferung nach Soldaten getraut, die laut Befehl des damaligen Kaisers unverheiratet bleiben mussten. Der Geistliche soll nach der Trauung den Brautpaaren Blumen aus seinem Garten geschenkt haben. In der Legende, die sich um Bischof Valentin rankt, heißt es, dass die von ihm geschlossenen Ehen unter keinem guten Stern standen. Das Schicksal des Bischofs war ebenfalls kein glückliches. Auf Befehl von Kaiser Claudius II wurde er am 14. Februar 269 wegen seines christlichen Glaubens enthauptet.

Valentinstag ein Gedenktag an Bischof Valentin von Terni

Papst Gelasius I. hat im Jahr 469 den Valentinstag als Gedenktag für Bischof Valentin von Terni und alle Märtyrer mit dem Vornamen Valentinus in den römischen Generalkalender eintragen lassen. Doch 1969 wurde der Valentinstag durch die neue Grundordnung des Kirchenjahres als Gedenktag gelöscht. In einigen katholischen Gebieten werden heute noch Gottesdienste zelebriert, in denen Ehepaare gesegnet werden. Offiziell spielt der Valentinstag in der römisch katholischen Kirche seit 1969 keine religiöse Rolle mehr.

Geschenkideen zum Valentinstag: Pralinen, Blumen, Kurzreisen nach Paris

Im englischsprachigen Raum ist der 14. Februar ausgesprochen populär. Das liegt an einem Gedicht des englischen Schriftstellers Geoffrey Chaucer. Darin beschreibt er, wie sich die Vögel am Valentinstag um die Göttin Natur versammeln, um einen Partner zu finden. Seit einigen Jahren erlebt der Valentinstag auch in Deutschland unter Verliebten und in bereits lange währenden Partnerschaften eine Renaissance, nicht zuletzt, weil die Süßwarenindustrie und die Floristen intensiv dafür werben. Pralinen und Blumen sind immer noch die beliebtesten Valentinstaggeschenke. Der Valentinstag hat sich zu einem kommerziellen Erfolg für diese Branchen entwickelt. Selbst die Tourismusbranche profitiert von dem Brimborium, das am 14. Februar stattfindet. Vermehrt werden um den Valentinstag herum Kurztrips in die Hauptstadt der Liebenden, nach Paris, gebucht.

Rote Rosen als Symbol der Liebe am 14. Februar

Auf Liebesschwüre und den Austausch von Zärtlichkeiten wie ein heißer Kuss beschränkt sich der Valentinstag schon lange nicht mehr. In der Regel ist der männliche Partner gefordert, zum Tag der Liebe ein entsprechendes Geschenk zu überreichen. Rote Rosen gelten gemeinhin als Symbol für die Liebe. Die sind schlichtweg das ultimative Geschenk für die Liebste am Valentinstag.

Die Vielfalt an Geschenkideen für den Valentinstag wächst, und nicht nur örtliche Einzelhändler und Dienstleister offerieren ihre Angebote. Internetshops haben den Valentinstag ebenfalls entdeckt und bieten besondere Aktionen für den Tag der Liebenden. Insbesondere der Blumenversand wirbt damit, kurzfristig florale Liebesbeweise zuzustellen.

Was Frauen zum Valentinstag schenken

Die Gleichberechtigung hält auch zum Valentinstag ihren Einzug. Die Damen der Schöpfung entwickeln kreative Ideen, ihrer bisweilen besseren Hälfte zu zeigen, dass die Bande der Liebe immer noch stramm geknüpft sind. Geschenke für Männer vom Bierglas mit Namensgravur, einem teuren After-Shave oder gar bis zu einem Gutschein für eine Fahrt mit einem schnittigen Sportwagen – dem Ideenreichtum sind keine Grenzen gesetzt. Auf jeden Fall dreht sich am Valentinstag das Geschenkekarussell.

Quellen:

  • mein valentinstag.de
  • inmadeira.de
Ruth Weitz, © Ruth Weitz

Ruth Weitz - Ruth Weitz, freie Journalistin, Obernburg am Main. Presse- und PR-Arbeit. Foto-Aufnahmen. Ich habe Schreiben zu meiner Profession ...

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