
- Hund auf Reisen - Flickr, The_Consumerist
Hundebesitzer sind sicherlich mit dieser Situation vertraut: Man möchte in den Urlaub fahren und fühlt sich bereits gestresst, wenn man daran denkt, mit dem Hund zu verreisen. Oftmals will man seinen Hund dann auch nicht irgendwo abgeben, sondern lieber mit in den Urlaub nehmen. Verreisen mit Hund muss aber nicht unbedingt stressig sein. Doch was kann man tun um den Reisestress zu reduzieren? Hier sind ein paar Ratschläge, die helfen sollen, dem Hund die Reise so angenehm wie möglich zu machen.
Zuerst sollte man sich vor Augen führen, dass die Umgebung, in die der Hund mitgenommen wird, anders und fremd für diesen sein wird. Vermutlich wird es schwierig für den Hund, sich sofort an die fremde Umgebung zu gewöhnen. Aus diesem Grund sollte es im Interesse des Besitzers sein, alles zu tun, um dem Tier den Reisestress zu nehmen.
Genügend Futter für den Hund
Während der Reise sollte immer genügend Futter für den Hund vorhanden sein. Im Reisestress kann so etwas leicht vergessen werden. Sollte die Reise länger andauern und die Möglichkeit bestehen, ist es ratsam Zwischenstopps einzulegen, um dem Hund eine Futterpause und Auslauf zu geben. Bei einer kürzeren Reisezeit empfiehlt es sich den Hund kurz vor Reiseantritt zu füttern, damit kein Hunger während der Fahrt aufkommt.
Langeweile beim Hund vermeiden
Ein weiterer wichtiger Punkt, der beim Verreisen mit Hund beachtet werden sollte, ist die Langeweile des Tieres in Grenzen zu halten. Nach ein paar Stunden Fahrt kann es gut sein, dass der Hund unruhig wird und Stress aufkommt. Um dies zu vermeiden sind Zwischenstopps nötig, um dem Hund den Auslauf, den er benötigt, zu gewährleisten. Falls sich die Gelegenheit bietet, sollte man den Hund auch frei laufen lassen bzw. mit ihm spielen, damit er aufgestaute Energie abbauen kann und bis zum nächsten Zwischenstopp glücklich und zufrieden ist.
Ausreichende Sicherung des Hundes
Darüber hinaus ist es von Vorteil, wenn während der Reise eine vertraute Person an der Seite des Hundes ist. Dies beruhigt das Tier und macht die Reise angenehmer für alle Parteien. Je nach Größe des Hundes und Größe des Fortbewegungsmittels sollte jeder Hundebesitzer daran denken, für eine ausreichende Sicherung zu sorgen. Dies kann beispielsweise eine Transportbox sein oder eine spezielle Vorrichtung zum Anschnallen des Hundes.
Hunde schauen erfahrungsgemäß gerne aus dem Fenster. Wenn also die Möglichkeit besteht, sollte man seinem Hund dieses Recht einräumen. Allerdings sollte man darauf achten, dass die Fenster nicht zu weit geöffnet sind, da der Hund sonst während der Fahrt seinen Kopf hindurch stecken kann.
Reden mit dem Hund
Reden Sie während der Fahrt mit Ihrem Hund. Ihre Stimme wird ihn beruhigen und er wird sich sicherer fühlen. Wenn Sie diese grundlegenden Tipps beachten, steht einem stressfreien Verreisen mit Hund nichts mehr im Wege.
