"Verrückt nach dir" mit Drew Barrymore und Justin Long

Verrückt nach dir, Drew Barrymore, Filmplakat - Warner Bros.
Verrückt nach dir, Drew Barrymore, Filmplakat - Warner Bros.
Romantische Komödie über Fernbeziehung und wahre Liebe von der Oscar-nominierten Dokumentarfilmerin Nanette Burnstein.

Erin (Drew Barrymore, „Mad Love“), um die 30, absolviert auf dem schrumpfenden Arbeitsmarkt San Franciscos ein Journalisten-Praktikum nach dem anderen und vergnügt sich nach Feierabend genauso intensiv, wie sie arbeitet, um richtig Dampf abzulassen. Als Erin Urlaub in New York macht, verliebt sie sich in den Talentsucher und Bandbetreuer Garrett (Justin Long, „Er steht einfach nicht auf dich“) und die beiden verbringen romantische und heiße sechs Wochen miteinander. Liebe auf Distanz: als Erin wieder nach Hause fliegt, merken beide, dass es tiefere Gefühle sind, die sie füreinander empfinden. Wahre Liebe lässt die beiden eine Fernbeziehung eingehen.

Telefonsex, Dry humping, Tom Cruise und Dirty Dancing

Internet-Chats, SMS und Telefonsex erleichtern den beiden die kilometerweite Entfernung, doch ungestillte Sehnsucht, Misstrauen und Eifersucht (über etwaige „Dry humping“-Sex-Praktiken in Klamotten), sowie Einsamkeit zehren, so dass Erin die Frage „Karriere oder Liebe?“ thematisiert und gänzlich nach New York zieht, wo sie sogar eine Stelle als Redakteurin erhält. Garret, der in einer Männer-WG wohnt, mit Wänden, dünn wie Papier, ist Tom-Cruise-Fan. Speziell „Top Gun“ hat es ihm angetan, so hängt auch das Poster in seinem Zimmer, als wäre er noch ein Teenager.

Drew Barrymore und Justin Long waren tatsächliches Paar

Die beiden Verliebten benehmen sich auch wie 15Jährige und befragen sich nach ihren Lieblingsfilmen usw. Sie würde niemals zugeben, dass „Dirty Dancing“ ihr Lieblingsfilm ist, aber Garrets Mitbewohner untermalt ihrer Liebesgespräche und Turteleien als DJ mit Filmsongs wie „Take my breath away“ von Berlin und „(I've had) The time of my life“ von Jennifer Warnes & Bill Medley vom Nebenzimmer aus, wo er alles mithört.

„Verrückt nach dir“ („Going the Distance“) profitiert davon, dass die Hauptdarsteller tatsächlich ein Paar waren (wahrscheinlich auch wieder sind) und ist eine lässige, coole, witzreiche und romantische Komödie, – völlig ungestylt – mit einem „geilen“ Ende: im wahrsten Sinne des Wortes!

Drew Barrymore spielt und beleidigt Reporterin

Drew Barrymore spielt in „Verrückt nach dir“ („Going the Distance“) eine Rolle, von der sie richtig viel Ahnung hat, denn Fernbeziehungen stehen bei Schauspielern an der Tagesordnung. Als Journalistin möchte sie sich im wirklichen Leben wohl selbst nicht gerne begegnen, so hatte Barrymore im Interview mit der britischen Evening Standard folgendes über eine Reporterin, die sie zuvor über die Drogen-Probleme als Teenagerin befragte, gesagt: „Sie hätten mal diese Schlampe hören sollen, der ich ein Interview gegeben habe, bevor sie gekommen sind! Ich wollte sie schlagen, sie wollte diese Jugend-Sache einfach nicht beruhen lassen. Aber ja, ich wollte der Frau das Gesicht eintreten!“

Der Kinofilm „Verrückt nach dir“ startet bundesweit am 02. September 2010 im Verleih der Warner Bros.

Döringer, Martin, (c) Marlonski

Martin Döringer - Martin schreibt nicht nur Online-Reviews, sondern moderierte/interviewte live bei Radio-ALEX und stellte TV-Clips her, diente dabei ...

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