Viagra und co - Potenzpillen für den Mann

Hilfe bei Erektionsstörungen und Impotzenz

Millionen von Männern in Deutschland sind von Erektionsschwierigkeiten betroffen. Bei organischen Ursachen helfen sogenannte Sexpillen wie Viagra, Levitra und Cialis.

Erektionsstörungen sind für Männer oft nicht nur eine emotionale Belastung. Meist steckt hinter der Störung ein andere, schwerwiegende Erkrankung. In vielen Fällen können Potenzprobleme ein Hinweis auf versteckte Herzprobleme oder Diabetes sein. Können die Symptome aber trotz Ursachenabklärung nicht beseitigt werden, können Potenzpillen Abhilfe schaffen.

Was ist eine Erektionsstörung?

Die häufigste Sexualitätsstörung beim Mann ist die Erektionsstörung (erektile Dysfunktion). Eine Erektionsstörung, auch Impotenz genannt, bezeichnet die Unfähigkeit des Mannes eine Erektion zu bekommen. Die Libido ist häufig nicht beeinträchtigt, kann aber langsam verschwinden, da die Betroffenen, aufgrund des Problemes, ihre Lust verdrängen.

Wer ist davon betroffen?

In Deutschland leiden 15 bis 25 Prozent der Männer zwischen 30 und 80 Jahren unter Erektionsstörungen.

Welche Ursachen können Erektionsstörungen haben?

Erektionsstörungen können organisch oder psychisch bedingt sein.

Besonders Gefäßerkrankungen wie Arteriosklerose, Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Zucker beeinflussen die Durchblutung des Penis. Diabetes kann zusätzlich die Nerven schädigen, die für das Steifwerden des Penis notwendig sind. Außerdem können erhöhte Blutfettwerte, Schilddrüsenfehlfunktionen, Adipositas, neurologische Erkrankungen oder Wirbelsäulenverletzungen eine Rolle spielen. Auch bestimmte Medikamente können zu Erektionsproblemen führen.

Als psychische Gründe werden immer wieder beruflicher oder privater Stress, Selbstwertprobleme oder einschneidende Umweltereignisse wie beispielsweise Scheidung oder Verlust des Arbeitsplatzes genannt.

Was sind Potenzpillen?

Die Potenzpille ist ein Medikament, das bei erektylen Dysfunktionen zum Einsatz kommt, um die Durchblutung und in Folge die Standfestigkeit des Penis für die Dauer des Geschlechtsakts zu gewährleisten.

Die Einführung der Potenzpille Viagra revolutionierte 1998, dank der einfachen Einnahme in Tablettenform, den Markt. Bis dahin wurden Erektionsstörungen mit speziellen Pumpen oder Spritzen in den Schwellkörper behandelt.

Wie funktionieren Potenzpillen?

Medizinisch werden die enthaltenen Wirkstoffe als PDE-5-Hemmer bezeichnet. PDE-5 steht für das Enzym Phosphodiesterase-5, das an der Signalverarbeitung der Blutgefäßmuskel im Penis beteiligt ist. Wird die Pille eingenommen, so erfolgt die Hemmung dieses Enzyms. Die Folge: Die Penisarterien weiten sich, Blut fließt in die Schwellkörper und der Penis ist einsatzbereit.

Wie schnell wirken Potenzpillen?

Die jeweiligen Potenzpillen variieren etwas in Wirksamkeit und Dauer. Durchschnittlich sollte man eine Potenzpille zwischen 30 und 60 Minuten vor dem Geschlechtsverkehr nehmen. Die Pillen wirken zwischen 4 und 36 Stunden.

Welche Potenzpillen gibt es?

Die am häufigsten genommen Pillen sind:

  • Viagra
  • Levitra
  • Cialis

Sind Potenzpillen rezeptfrei?

Eigentlich nicht. Mittlerweile sind Potenzpillen aber auch rezeptfrei via Internet erhältlich. Vor der Einnahme einer Potenzpille sollte man aber auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen, da die Pillen nicht für jeden geeignet sind. Eine medizinische Untersuchung und ein diagnostisches Gespräch sind notwendig. Die unkontrollierte Einnahme von Potenzpillen kann lebensbedrohlich sein.

Was kosten Potenzpillen?

  • 4 Tabletten Viagra 25 mg kosten ungefähr 40 Euro
  • 4 Tabletten Levitra 10 mg kosten ungefähr 50 Euro
  • 4 Tabletten Cialis 10 mg kosten ungefähr 50 Euro
Tanja Guserl, Tanja Guserl

Tanja Guserl - Nach meinem Psychologiestudium an der Hauptuniversität Wien, absolvierte ich Zusatzausbildungen zur Klinischen Psychologin und ...

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