
- Finale des Bandcontests Sternenlicht 2009 - Andrea Weber
„Ihr habt es der Jury schwer gemacht“, sagte Moderator und Jurymitglied Chrischan Walch, vom Kinder- und Jugendverein Wolfratshausen. Daher dauerte die Jury-Klausur lange, bis die Entscheidung nach Mitternacht fiel.
Fünf Bands im Finale: Dropin, Mostly Harmless, Lifekeys, New Way Out und Lauschgift
Es kamen viel mehr Jugendliche in den Hinterhalt als zu den beiden Vorentscheidungen. Demnach war die Stimmung richtig gut. Zunächst spielten die fünf Finalbands – Dropin, Mostly Harmless, Lifekeys, New Way Out und Lauschgift – noch einmal einen Gig von je zwanzig Minuten. Und weil es schließlich auch um viel ging, gaben die Bands alles. Bei den einen saß die Stage-Performance fast perfekt, dafür konnten andere mit technischem Können punkten. War der eine Auftritt originell, war der andere dafür publikumswirksamer. Für all diese Aspekte gab es von der kritischen Jury Punkte. Neben Moderator Walch gehörten dieses Mal auch der Musiker Thorsten Mende der Band Insane, Musikproduzent Christoph Bühring-Uhle von BSC Music, Andrea Weber vom Isar-Loisachboten/Geretsrieder Merkur und Christoph Schwab vom Hinterhalt dazu.
Konzertauftritt mit Bananafishbones für den Sieger; 500 Single-CDs für den Zweitplatzierten
Aus vielen guten Bewerbern, zehn Bands im Wettbewerb und den fünf Finalisten sind nun die drei Besten ermittelt, die auch einen Preis erhielten: Lauschgift spielen, wie angekündigt am 30. Juli 2009 als Vorband der Bananafishbones in der Loisachhalle Wolfratshausen und erhalten zusätzlich einen Profimitschnitt des Konzerts. Die Zweiten Mostly Harmless sind von Fishbone-Drummer Florian Rein in sein Tonstudio eingeladen und BSC Music sponsert die Produktion von 500 Single-CDs. Lifekeys aus Penzberg als Dritte, erhalten einen Gutschein über 200 Euro für ein Musikhaus ihrer Wahl.
Bombenstimmung mit rhythmischer Alternative-Musik von Lauschgift
Der Sieg kam für Lauschgift unerwartet. Umso mehr freute sich Bassist und Sänger, Sebastian Tschamler aus Achmühle: „Unser E-Gitarrist Florian Strobl fiel unerwartet aus und wir probten vergangene Woche intensiv mit unserem Ersatzmann Roman Höß.“ Der Wolfratshauser fügte sich professionell in die Band ein, zu der auch Christoph Martner aus Gelting am Schlagzeug gehört und E-Gitarrist Stefan Schöttl aus Wolfratshausen. Ihre rhythmische Alternative-Musik brachte eine Bombenstimmung ins Publikum und vorne am Bühnenrand der Kulturbühne Hinterhalt wurden die deutschsprachigen Songs, aus der Feder der Band, lautstark mitgesungen. Darin geht es um das Zeitgeschehen durch die Brille junger Leute, etwa um das gewisse Feeling von Freiheit im warmen Sommerregen.
Nun liegt es an den jungen Musiker, ob sie den nächsten Schritt im Showbusiness meistern. „Sicher sind wir aufgeregt, aber die Freude überwiegt und der Spaß bleibt bei uns im Vordergrund“, sind die Jungs sich alle einig.
