
- ELBJAZZ Festival - ELBJAZZ GmbH
Ein „Umschlagplatz für Musik aus aller Welt“ sollte es werden – das war der Plan. Er entstand 2007 aus einer Party-Laune heraus und wurde zur Vision mit großer Strahlkraft. Jazzliebhaberin, Organistin, Fotografin und Cafébetreiberin Tina Heine und Veranstaltungs-Managerin Nina Sauer sind beide leidenschaftliche Netzwerkerinnen und unerschütterliche Optimisten.
Elbjazz feierte seine Premiere 2010
Tatsächlich ist es den beiden Initiatorinnen binnen zwei Jahren gelungen, ein Festival auf die Beine zu stellen, das es sicher kein zweites Mal auf dieser Welt gibt: Ein zweitägiges Jazz-Event, dessen 10 Konzertbühnen im gesamten Hafengebiet an teilweise ungewöhnlichen Standorten verstreut liegen und die alle durch einen Barkassen-Shuttle-Service erreichbar sind. Allein die fast 10.000 Besucher, die zur Elbjazz-Premiere 2010 kamen, stress- und staufrei zu den 50 Konzerten zu schippern oder mit nahtlos anschließenden Shuttlebussen an Land weiter zu transportieren, war für sich gesehen eine logistische Meisterleistung.
Jazz inklusive Hafenrundfahrt
Es geht munter vom Stückgutfrachter MS Bleichen zum Museumsschiff Cap San Diego, in dessen weit geöffneten Laderaum Bühne und Zuschauer Platz finden. Oder von den Deichtorhallen zu den Marco Polo Terrassen in der gestylten Hafencity. Oder vom STAGE Kehrwieder Theater hinüber auf die andere Hafenseite zu Blohm & Voss, auf dessen Werftgelände zwei Bühnen aufgebaut sind, inmitten von Kränen, die vorübergehend als Deko-Elemente und Halter für Bühnenscheinwerfer dienen. 2011 gesellt sich dort mit einer 100 Jahre alten Maschinenbauhalle eine weitere atmosphärisch stark wirkende Location hinzu.
Jazz in all seinen Facetten
Ebenso kontrast- und spannungsreich wie die Spielstätten präsentiert sich die Auswahl an Künstlern und Spielarten des Jazz. Schon zur Auftaktveranstaltung 2010 ist ein Konzept gelungen, das den Jazz aus der Experten-Nische holte, das mit Stars wie Til Brönner und Manu Katché aufwarten konnte. Ebenso aber gab es selbst für Insider spannende Entdeckungen, beispielsweise dann, wenn Jazz auf Kino traf wie es das schwedisch Jazz-Ensemble Oddjob mit Clint-Eastwood-Filmmusik zelebrierte oder als Jazzlegende Deodato zusammen mit Hamburger Jazzgrößen auftrat.
Für 2011 wird sich an diesem Spannungsbogen nichts ändern: der Star-Bassist Charlie Haiden kommt mit seinem Quartet West, der schwedische Posaunist Nils Landgren mit seiner Funk Unit, es treten Maria Joao, Don Grusin und Kurt Elling auf und die deutsche Jazzlegende Klaus Doldinger mit Passport.
Der Eintritt für beide Festivaltage am 27. und 28. Mai 2011 kostet im Vorverkauf 59,90 Euro, für Tagestickets zahlt man 39,90 Euro. Weitere Informationen gibt es direkt bei ELBJAZZ Festival.
Freien Eintritt haben Besucher der Marco Polo Terrassen: Hier können sie rundum auf den Rasenflächen und Plattformen sitzen und den Darbietungen der zum Teil mehrfach ausgezeichneten Nachwuchskünstler der Hochschule für Musik und Theater lauschen.
