Wandervorschlag im Hochschwarzwald: Hochtour am Feldberg

Feldberg - Wanderparadies im Hochschwarzwald - Joachim  Hahne
Feldberg - Wanderparadies im Hochschwarzwald - Joachim Hahne
Auf schmalen Pfaden des "Feldberg-Steigs" den Naturpark Südschwarzwald erkunden und die traumhafte Fernsicht bis zu den Vogesen & Schweizer Alpen genießen.

Wie heißt es so schön: "Warum denn in die Ferne schweifen - wenn das Gute liegt so nah?" Jetzt, wenn sich der Hochschwarzwald in seinem farbenprächtigen Kleid zeigt, ist es besonders reizvoll, dort eine Wanderung zu unternehmen. Und in der Tat. Selbst Einheimische entdecken ihre unmittelbare Region immer wieder neu. Ein Geheimtipp im Hochschwarzwald ist der Feldberg-Steig - ein als Premium-Wanderweg ausgezeichneter zwölf Kilometer langer Rundweg an der höchsten Erhebung des Landes Baden-Württemberg. Er führt auf schmalen Pfaden und mit herrlichen Ausblicken durch eines der schönsten Naturschutzgebiete Deutschlands – den Naturpark Südschwarzwald.

Auf dem Feldberg-Steig das Naturschutzgebiet Feldberg erkunden

Das 1937 ausgewiesene Naturschutzgebiet ist das älteste und größte (42 Quadratkilometer) in ganz Baden-Württemberg. Vorrangiges Ziel ist der Schutz von seltenen Pflanzen und Tieren und insbesondere solchen, die vom Aussterben bedroht sind. Versehen mit dem Feldberg-Steig-Logo wurden separate Wegweiser am Streckenverlauf aufgestellt. Detaillierte Wegstreckenangaben, Entfernungen zur nächsten Hütte oder zum nächsten Aussichtspunkt machen die Wanderung zu einem unkomplizierten Erlebnis.

Bei schönem Wetter wird der beschwerliche Aufstieg mit traumhafter Fernsicht belohnt

Nirgendwo sonst im Schwarzwald findet man ein derart abwechslungsreiches Wandergebiet. Rund um den höchsten Schwarzwaldgipfel "Feldberg" erstreckt sich die Wanderregion Hochschwarzwald. Die in die Kategorie "schwer" eingestufte Tour beginnt am Seebuck in Feldberg-Ort, direkt beim Haus der Natur. Langsam, aber stetig steigt die Route bergan zum Panoramaweg. Und ebenso langsam sollten die ersten Höhenmeter auf der insgesamt zwölf Kilometer langen Distanz in Angriff genommen werden. Schließlich gilt es bei Auf- und Abstieg jeweils 570 Höhenmeter zu bewältigen. Spielt die Witterung mit, erwartet die Feldberg-Wanderer eine atemberaubenden Fernsicht auf die Vogesen im Westen und die Schweizer Alpen im Süden. Via dem Bismarckturm geht es weiter hinauf zur Bergstation der Feldbergbahn in 1.450 Meereshöhe. Weiter geht die durch den Grüblesattel zum Feldberg-Gipfel auf 1.493 Meter Meereshöhe - den höchsten Punkt des Landes Baden-Württemberg.

Hüttenzauber und ein deftiges Schwarzwälder Vesper

Danach führt die Route, für die eine Gehzeit von vier Stunden angesetzt ist, hinunter zur St. Wilhelmer Hütte (oder die Alternativroute über die Todtnauer Hütte), Zastler Hütte und zur Baldenweger Hütte. Alle Hütten laden zu einer gemütlichen Rast bei einem typischen Schwarzwälder Vesper ein. Und schon manch einer hat den "Einkehrschwung" etwas zu wörtlich genommen und konnte dann leicht beschwipst die Wanderung nicht mehr wie geplant fortsetzen. Gestärkt mit einem deftigen Vesper beginnt nun die Tour auf dem eigentlichen Steig – schmale Pfade, kleine Hängebrücken bieten ein hoch abenteuerliches Naturerlebnis! Gutes und trittfestes Schuhwerk garantiert, dass der Wanderspaß in guter Erinnerung bleibt.

Der Weg führt weiter zum idyllisch gelegenen Raimartihof. Auch hier kann sich der Feldberg-Wanderer in der heimeligen Vesperstube oder draußen in der Gartenwirtschaft in der wärmenden Herbstsonne mit allerlei heimischen Köstlichkeiten verwöhnen lassen. Nur ein paar hundert Meter entfernt lohnt sich gleichermaßen auch ein kurzer Abstecher zum Feldsee. Danach führt die die Wanderung vorbei an den 300 Meter steil aufragenden Hängen des Feldbergs und dem Feldsee (Karsee) in Richtung Bannwald. Der Aufstieg führt über den Karl-Egon-Weg wieder zurück zum Ausgangspunkt am Haus der Natur.

Joachim Hahne, johapress

Joachim Hahne - Freier Journalist, Media-Büro für Bild, Ton und Text Mitglied im Verband der Deutschen Sportjournalisten (VDS) berichtet ...

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