Noch sind die Tage lang, doch in den Produktionsstätten für Weihnachtskekse läuft die Arbeit bereits auf Hochtouren und pünktlich zum September gehen die ersten Lieferungen mit Spekulatius und Lebkuchen an die Supermärkte. Das ist manchem zu früh, aber vielleicht sollte man diesen Wink mit dem Zaunpfahl nutzen, um sich die ersten Gedanken zum Thema Weihnachtsgeschenke zu machen.

Weihnachtswünsche? - Zuhören, hingucken und fragen!

Jetzt ist die Zeit, um aufmerksam zu werden. Über das ganze Jahr hinweg äußern Menschen ihre Wünsche. Schlau ist derjenige, der sich diese Aussagen bereits in einem kleinen Notizbuch aufgeschrieben hat. Für alle anderen ist es jedoch noch nicht zu spät. Jedoch muss man seine Sinne schärfen, denn nicht jeder Hinweis fängt mit den Worten an: „Ich wünsche mir ….“ Wenn aber ein Freund von seinem Frankreichurlaub, dem Land, den Leuten, dem Essen schwärmt, was liegt dann näher, ihm einen Bildband zu schenken. Eine Alternative ist ein Gutschein für ein Essen in einem französischen Restaurant oder ein Präsentkorb mit Produkten aus der Region. Hier sind sowohl Bestellungen über das Internet als auch Einkäufe im nächsten Delikatessenladen möglich.

Wenn man Freunde und Verwandte besucht, sollte man sich stets umschauen, ob diese etwas sammeln oder benötigen. Ein Blick ins Bücherregal ist eine große Hilfe. Wenn dort fünf Kochbücher rund ums Thema Backen stehen, kann man davon ausgehen, dass hier gerne Kuchen gegessen wird. Auf der anderen Seite werden hier höchstwahrscheinlich keine weiteren Rezepte gebraucht. Die Frage nach dem Lieblingsgenre oder –autor oder einem speziellen Interessengebiet ist da wahrscheinlich schon hilfreicher.

Die einmalige Gelegenheit - achten Sie auf Sonderangebote

Wenn sich nicht gerade eine einmalige Gelegenheit bietet, jetzt schon ein ganz besonders Geschenk zu erstehen, kann man mit dem Kauf in der Tat noch etwas warten. Doch wenn bei einer Freundin das Lieblingsparfüm zur Neige geht und genau dieser Duft in einer Parfümerie im Angebot ist, dann heißt es zugreifen. Dasselbe gilt für Flohmarktfunde und dabei sei erwähnt, dass es durchaus nicht schändlich ist, etwas aus zweiter Hand zu kaufen, um es zu verschenken. Es gibt nur falsche oder richtige Geschenke, und wenn jemand alte Wecker sammelt, dann wird er sich über einen neuen aus dem Kaufhaus nun einmal nicht freuen.

Wann ist die beste Zeit für den Weihnachtseinkauf?

Die meisten Weihnachtseinkäufe werden nach Auszahlung des Weihnachtsgelds getätigt. Kein Wunder also, dass ab Anfang Dezember die Geschäft und Weihnachtsmärkte voll und die Schlangen an den Kassen lang sind. Wer vorbereitet ist und sein kleines Notizbuch bei jedem Einkaufsbummel dabei hat, kann anders vorgehen. Er kann früher mit dem Einkaufen beginnen, hat mehr Zeit und findet auf diese Weise unter Umständen das eine oder andere Schnäppchen und verteilt die Ausgaben für Weihnachtsgeschenke über einen längeren Zeitraum, so dass vom Weihnachtsgeld sogar noch etwas für einen eigenen Wunsch übrig bleibt.

Noch zwei Tage bis Heiligabend

Jedoch sollte man, auch wenn man früh für Weihnachten eingekauft hat, durchaus noch etwas Geld beiseite legen, denn es kann – besonders bei Kindern – immer noch passieren, dass kurz vor dem Weihnachtsfest noch ein Wunsch geäußert wird. Dann muss noch Zeit und vor allem Geld da sein, um spontan reagieren zu können, denn nichts ist schlimmer, als wenn nicht wenigstens einer der aktuellsten Wünsche erfüllt werden kann. Erwachsenenwünsche sind eher langfristig und die Ehefrau oder der Schwiegervater wird sich freuen, wenn ein langgehegter Wunsch erfüllt wird. Bei Kindern sieht das anders aus. In den Wochen vor dem Fest schreiben sie fast täglich an ihrer Wunschliste und wer würde sich daran nicht erinnern, wenn er an seine eigene Kindheit zurückdenkt?