Was tun bei Erkältungen?

Tipps und Heilmittel bei Unterkühlungen in der kalten Jahreszeit

Herbstzeit, Erkältungszeit? Tipps und Heilmittel  - Rabbarien
Herbstzeit, Erkältungszeit? Tipps und Heilmittel - Rabbarien
Sie sind einfach lästig. In der kalten Jahreszeit triezen Erkältungen den Körper. Dennoch gibt es Tipps und Heilmittel, mit denen man wieder schnell auf die Beine kommt.

Erkältungen werden durch Viren hervorgerufen, die die oberen Atemwege befallen. Besonders in der Zeit des wechselhaften Wetters zwischen warmer und kalter Jahreszeit schafft es der Körper nicht immer, die Erkältungsviren vollständig abzublocken. Doch was kann machen, wenn es einen erwischt hat und nicht nur die Nase läuft?

Die Viren einfach wegspülen - bei Erkältung viel trinken

Grundsätzlich empfehlen Mediziner, bei Erkältungen viel zu trinken, um der Nasenschleimhaut zu helfen und den Ausfluss dünn zu halten. Kräutertees helfen dabei, Erkältungssymptome zu lindern. Salbei und Fenchel beruhigen den oftmals gereizten Hals. Zusätzlich hilft Kamillentee, den Rachenraum zu desinfizieren. Eine ähnliche Wirkung beinhaltet Ingwer. Die gesunde Wurzel steigert zudem die Abwehrkräfte. In einem Aufguss zusammen mit Zitrone (Vitamin C) und Honig (besänftigt den wunden Hals) hilft Ingwer als „alter Klassiker“, in der kalten Jahreszeit Erkältungssymptome zu bekämpfen, aber auch, um vorzubeugen. Ebenfalls hilfreich bei Unterkühlung ist die gute alte hausgemachte Hühnersuppe. Hühnersuppe wirkt entzündungshemmend und erhöht die Temperatur in den Atemwegen.

Inhalieren für freie Atmung

Inhalieren von Kamille, Eukalyptus, Mineralsalzen oder speziellen Inhalationssalben wirkt auf den Körper ausflussabführend. Durch die warmen Dämpfe beruhigen sich die gereizten Schleimhäute und werden wieder befeuchtet. Dies hilft auch, um bei Erkältungen einen klaren Kopf zu bewahren und wieder frei durchzuatmen.

Bäder mit Ölen gegen Erkältungssymptome

Bereits bei den ersten Symptomen einer Erkältung können Betroffene mit Fußbädern die drohende Krankheit abwenden. Ebenfalls helfen Erkältungsbäder bei ca. 38 Grad warmem Wasser. Durch ätherische Öle, wie Fichtennadel-, Menthol- oder Eukalyptusöl wird die Durchblutung des Körpers angeregt und somit die Körpertemperatur reguliert. Außerdem werden Gliederschmerzen durch warme Bäder gelindert. Aufpassen sollte man aber bei Fieber: Denn dann sollten heiße Bäder vermieden werden, da die Temperaturanpassung den Körper zu viel Kraft kostet.

Salzwasserspülung als Heilmittel

Bei Rötungen und Schwellungen der Schleimhäute helfen Salzwasserspülungen. Das Salzwasser bekämpft dabei den Schnupfen und löst Viren, Bakterien und Krankheitserreger von den Schleimhäuten. Das Salz hilft auch bei Halsschmerzen. Durch Gurgeln lässt sich der Hals- und Mundraum reinigen und desinfizieren.

Medikamente gezielt einsetzen

Medikamente gegen Erkältung sollten gezielt eingesetzt werden. Hilfreich können dabei Schmerzmittel bei Kopf- und Gliederschmerzen oder aber auch Nasenspray bei verstopfter Nase sein. Generell raten Mediziner Medikamente nur nach ärztlicher Anordnung einzunehmen. Besonders vorsichtig sollte man dabei im Umgang mit Grippemitteln sein, die nur vorsichtig eingenommen werden sollten und deren Wirkungen oftmals angezweifelt werden.

Schlafen ist die beste Medizin

Der Volksmund sagt, dass Schlafen oftmals die beste Medizin ist – und er hat Recht. Durch die Erkältung zeigt der Körper an, dass er überlastet ist und Ruhe braucht. Die Abgeschlagenheit sollte so hingenommen werden und dem Körper die nötige Ruhe gegeben werden. Dann lässt sich die Erkältung meistens binnen einer Woche auskurieren.

Bitte beachten Sie, dass ein Suite101-Artikel generell fachlichen Rat - zum Beispiel durch einen Arzt - nicht ersetzen kann.