Ausdauer, Kraft, Koordination, Reaktion und Balance – das alles trainiert man beim Wasserski und Wakeboard fahren. Beides ist so kinderleicht, dass es jeder lernen kann – ob dick oder dünn, alt oder jung, sportlich oder unsportlich, einzeln oder als Gruppe. Wasserski und Wakeboard ist nichts anderes als Ski und Snowboard. Gehen Sie mal auf eine Skipiste und schauen Sie sich um: alt und jung, dick und dünn, sportlich und unsportlich, einzelne Skiläufer, Gruppen – sogar Vereine und Firmen. Es gibt für jedes Level von Anfänger bis Profi geeignete Kurse und für jeden Typ individuelle Lernmethoden.
In den Kursen lernt man alles von der Pike auf: Vom Anziehen der Wasserskier oder des Wakeboards über das Einnehmen der richtigen Körperhaltung bis hin zur verständlichen Kommunikation mit dem Bootfahrer. Zuerst theoretisch und durch Übungen an Land und später praktisch auf dem Wasser.
Man ist dabei so konzentriert, hat soviel Spaß und immer den nächsten Schritt vor Augen, dass man kaum bemerkt, wie gezielt man beim Wasserski und Wakeboard fahren Kraft, Ausdauer, Koordination, Reaktion und Balance trainiert.
Wasserski und Wakeboard als Krafttraining
Für Anfänger sind es besonders die Starts, die am meisten Kraft kosten. Wenn das Boot anzieht, muss der Wasserskiläufer beziehungsweise Wakeboarder eine bestimmte Körperhaltung bewahren, um nicht nach vorn über gezogen zu werden. Solange die endgültige Zuggeschwindigkeit noch nicht erreicht ist und die Bretter noch nicht vollständig auf der Wasseroberfläche gleiten, muss er dem Widerstand des Wassers standhalten. Das sind nur wenige Sekunden, doch der Kraftaufwand ist relativ hoch – und sofort wieder vergessen, wenn man erst mal fährt. Fortgeschrittene Wasserskiläufer und Wakeboarder nutzen ihre Kraft auch beim Fahren aus. Denn abgesehen vom einfachen Ziehenlassen, ist jede Bewegung auf dem Wasser (Kurven fahren, Welle kreuzen) aktiv und kann nur dadurch stattfinden, dass mit den Wasserskiern oder dem Wakeboard ein Widerstand zum Wasser aufgebaut wird. In diesem Widerstand liegt das Krafttraining.
Wasserski und Wakeboard als Koordinations- und Reaktionstraining
Wasserski und Wakeboard fahren hat viel mit gutem Timing zu tun. Schon beim Start passiert häufig der erste Koordinationsfehler. Denn gerade am Anfang neigt man dazu, zu früh aufstehen zu wollen. Wenn die nötige Geschwindigkeit noch nicht erreicht ist, tritt man dabei die Wasserskier bzw. das Wakeboard ins Wasser und wird nach vorn über gezogen. Zu spät aufstehen kann man hingegen nicht. Theoretisch können Sie die ganze Runde in der Hocke sitzen bleiben. Am Anfang also lieber etwas länger warten!
Automatische Reaktionen wie das Anziehen der Arme, ruckartige Bewegungen oder der Blick nach unten müssen schnell wieder korrigiert werden. Sonst verliert man das Gleichgewicht und landet im Wasser.
Auch beim Kreuzen der Welle, bei Sprüngen oder Drehungen ist immer wieder gutes Timing gefragt. Der richtige Moment zum Absprung am Wellenkamm zum Beispiel kann in der Sprunghöhe einen Unterschied von zwei Metern machen.
Wasserski und Wakeboard als Balance- und Ausdauer-Training
Die Balance wird beim Wasserski und Wakeboard fahren gleich doppelt trainiert: Einerseits bewegt sich das Seil, an dem man sich festhält. Andererseits ist auch der „Boden“ beweglich, auf dem man steht. Was im ersten Moment eine wacklige Angelegenheit ist, geht im Laufe des Trainings jedoch in Fleisch und Blut über. Auch die Ausdauer wird trainiert – besonders, wenn man häufiger Wasserski oder Wakeboard fährt. Legt man sich am ersten Trainingstag noch bereits nach 8 bis 12 km erschöpft ins Bett, so schafft man nach ein paar Tagen Training schon 12 bis 18 km am Tag.
Kalorienabbau, Fettverbrennung, Muskelaufbau
Bereits nach einer Woche Aktiv-Urlaub mit Wasserski und Wakeboard lässt sich die körperliche Fitness in Kilogramm messen. Etwa 1.000 Kalorien verbraucht ein Anfänger pro Trainingstag, der aus vier Trainingseinheiten à 20 Minuten besteht. Während Kalorien und idealerweise Fettreserven in hohem Maße abgebaut werden, werden Muskeln aufgebaut.
Aktiv-Urlaub mit Wasserski und Wakeboard
Wasserski und Wakeboard fahren lernen können Kinder schon im Alter von 4 bis 5 Jahren. Und Erwachsene sogar im Alter von 70 Jahren noch. Selbst Nichtschwimmer können Wasserski und Wakeboard fahren! Ein Aktiv-Urlaub mit Wasserski und Wakeboard ist also nicht nur für Singles geeignet, sondern auch als Familienurlaub, Teambuilding-Maßnahme oder Vereinsausflug.
Richtigen Spaß macht der Aktiv-Urlaub mit Wasserski und Wakeboard natürlich erst, wenn das Wasser mindestens 22 Grad Celsius warm ist. Derart sommerliche Temperaturen auch im Winter garantiert zum Beispiel das Wasserski- und Wakeboard-Paradies Florida!
