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Weihnachten - typische Symbole und ihre Herkunft

Weihnachtsmann - TU Dresden
Weihnachtsmann - TU Dresden
Einige Symbole bringen einen dazu, augenblicklich an Weihnachten zu denken. Welche sind das, und was bedeuten sie?

Meist kündigen schon einige Zeit vor Weihnachten zahlreiche bunt schillernde Symbole und klingende Lieder das Fest der Liebe an.

Weihnachtliche Symbole

  • Stern

Zunächst ist das der Stern. Der Stern wurde zum Weihnachtssymbol, weil die Bibel (Matthäus 2,1-12) erzählt, wie Sterndeuter aus dem Osten, die Weisen aus dem Morgenland, von einem Stern zum neugeborenen Jesus nach Bethlehem geführt wurden. Über eine lange Zeit hielt man den Stern von Bethlehem für einen Kometen, weshalb der Weihnachtsstern häufig mit einem Schweif dargestellt wird.

  • Engel

Das nächste eindeutige Weihnachtssymbol ist der Engel. In der Weihnachtserzählung der Bibel (Lukas 2) erscheint den Hirten auf den Feldern vor Bethlehem ein Engel, der ihnen die Geburt Christi verkündet. Unser Wort Engel kommt vom griechischen Angelos, was schlicht Bote bedeutet. Engel, sehr oft als geflügelte Wesen dargestellt, sind in vielen Religionen Boten des Himmels.

  • Christbaum

Unabdingbar für Weihnachten ist auch der bunt geschmückte Christbaum. Schon sein Name erinnert an Christus. Christbäume im Kreis der Familie wurden erstmals im Jahre 1605 in Schlettstadt im Elsaß nachgewiesen. Seit 1800 wurden sie in gehobenen Familien im deutschen Sprachraum geschätzt. Sie setzten sich aber erst im 20. Jahrhundert allgemein durch und wurden zum Volksbrauch. Wie in vielen Kulturen und Religionen ist der Baum auch im Christentum von Anfang an Symbol des Lebens. Mit Kerzen geschmückt wird er zum Symbol für Licht und Leben und damit für Christus: „In ihm war das Leben und das Leben war das Licht der Menschen ...“ (Johannes 1,4).

  • Christkind

Nach dem Christbaum darf in der Weihnachtszeit natürlich auch das Christkind nicht fehlen. Mit dem Christkind ist ursprünglich das Jesuskind selbst gemeint, dessen Geburt der zentrale Inhalt des christlichen Weihnachtsfestes ist. In vielen katholischen Kirchen wird in der Weihnachtszeit ein solches Christkind festlich bekleidet und gekrönt auf den Hochaltar gestellt. Daraus entstand der Kinderglaube, alle Weihnachtsgeschenke bringe das engelsgleiche, mädchenhafte Christkind. Schließlich wird mancherorts bis heute das Weihnachtsgeschenk verkürzt als Christkindl bezeichnet.

  • Krippe

Das Christkind wurde in einer Krippe auf die Welt gebracht. Ursprünglich ist mit Krippe nur der Futtertrog, in den Jesus nach seiner Geburt gelegt wurde (Lukas 2,7), gemeint. Angebliche Überreste dieser Krippe werden in der römischen Basilika Santa Maria Maggiore aufbewahrt. Später ging der Name Krippe darin über, das Weihnachtsgeschehen mit dem Kind in der Krippe, Maria und Josef davor, den Hirten mit Ochs und Esel und den drei Königen figürlich darzustellen. Erstmals soll der heilige Franziskus im Jahre 1223 im Wald von Greccio das Weihnachtsgeschehen auf diese Art und Weise veranschaulicht haben. In den meisten Kirchen wird in der Weihnachtszeit eine Krippe aufgestellt.

  • Weihnachtsmann

Das zentralste Weihnachtssymbol ist aber der Weihnachtsmann mit seinem Rentierschlitten. Die heute übliche Form des rot-weiß gekleideten dicken Weihnachtsmannes mit Rauschebart und Zipfelmütze schuf 1931 der Zeichner Haddon Sundblom im Auftrag von Coca Cola. Rentier Rudolph wurde 1939 für ein Warenhaus in den USA erfunden. Der Weihnachtsmann hat als einziges Symbol keine religiöse Bedeutung und kann daher problemlos kommerziell eingesetzt werden.

All diese bekannten Symbole schaffen allein durch ihre Existenz eine weihnachtliche Stimmung und versetzen einen augenblicklich in Gedanken an die schönste Zeit im Jahr.

Mareike Müller-Isernhagen, Mareike Müller-Isernhagen

Mareike Müller-Isernhagen - Hallo liebe Leser, mein Name ist Mareike Müller-Isernhagen und seit ich denken kann, schreibe ich gerne. Ich bin in Hannover ...

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