Weihnachten in Brasilien
Das Weihnachtsfest hat in Brasilien eine große Bedeutung. Fast 90 Prozent der brasilianischen Bevölkerung sind katholisch. Weil es zur Weihnachtszeit warm ist, wird alles mit Blumen geschmückt. Weihnachtsspiele, in denen die Nacht von Bethlehem nachgestellt wird, sind weit verbreitet und werden in Kirchen, Schulen und auf anderen öffentlichen Plätzen gezeigt. Als Weihnachtsbäume werden Pinien oder Palmen genutzt. Die Bescherung erfolgt am 24. Dezember erst nach Mitternacht, wenn die Heilige Messe vorüber ist. Die Geschenke werden von Papai Noel, so heißt der Nikolaus, gebracht. Außerdem wird auch in Brasilien zur Weihnachtszeit ausgiebig und gut gegessen.
Weihnachten in Argentinien
In Argentinien werden in vielen Wohnungen werden meist schon Anfang Dezember künstliche Weihnachtsbäume aufgestellt. Fast in jedem Haus ist eine Krippe aufgestellt. Der Höhepunkt des Weihnachtsfestes ist Heiligabend am 24. Dezember. Hier trifft sich die ganze Familie zu einem großen Essen mit kaltem Buffet sowie Schweine- oder Rindfleisch. Ein Muss zur Weihnachtszeit ist der Weihnachtskuchen „Pan Dulce“. Um 0 Uhr werden kleine und große Geschenke verteilt. Am 25. Dezember gehen viele Menschen in die Kirche. Es wird aus der Bibel gelesen. Beendet wird der Tag meist mit einem großen Feuerwerk. Ihre Geschenke bekommen die argentinischen Kinder am Dreikönigstag am 6. Januar. Dafür müssen sie ihre Schuhe unter das Bett stellen, damit diese von den drei Weisen mit Süßigkeiten gefüllt werden können.
Weihnachten in Kolumbien
Zu Ehren der Jungfrau Maria zünden die Familien in Kolumbien am 7. Dezember viele Kerzen an. Der 8. Dezember ist in Kolumbien Feiertag. Wie in Brasilien sind rund 90 Prozent der Bevölkerung katholisch. Am 14. Dezember wandert die ganze Familie mit Freunden in den Wald, um Moos für die Krippe zu sammeln. Wenn es dunkel ist, wird zu Hause gebetet, gefeiert, musiziert und Weihnachtslieder gesungen. Diese Feier wiederholt sich jeden Tag bis zum heiligen Abend am 24. Dezember. Der aufwendig geschmückte Weihnachtsbaum mit Kerzen, Kugeln und Schmuck wird in Kolumbien traditionell am 16. Dezember aufgestellt. Das Weihnachtsfest am heiligen Abend beginnt nach der Mitternachtsmesse mit einem großen Feuerwerk und einer großen Party auf den Straßen. Geschenke gibt es nur für die Kinder. Meist sind das Kleinigkeiten oder Süßigkeiten, die unter den Betten versteckt werden.
Weihnachten in Peru
Bereits am 8. Dezember wird in Peru der künstliche Weihnachtsbaum aufgestellt und geschmückt. Am 24. Dezember wird dann groß gefeiert. Nach der Messe in der Kirche versammelt sich die ganze Familie im Haus der Mutter zu einem großen Festessen. Um 12 Uhr wünschen sich alle „Frohe Weihnachten“ und legen das Jesuskind in die aufgestellte Krippe. Danach wird das aufwendig vorbereitete Festmahl gegessen. Nach dem Essen werden die Geschenke verteilt.
Weihnachten in Uruguay
Die verbreitetste Religion in Uruguay ist römisch-katholisch. Damit wird das Weihnachtsfest ähnlich wie in Deutschland gefeiert. Am 24. Dezember, dem „Heiligen Abend“, wird erst die Mitternachtsmesse besucht. Danach wird mit der ganzen Familie gefeiert. Punkt Mitternacht steigt in den Straßen ein großes Feuerwerk. Jeder, der einem entgegenkommt, wird mit „Feliz Navidad“ begrüßt und umarmt.
