Weihnachtsgeschenke, die immer funktionieren

Einfache Geschenkideen zur Konfliktvermeidung im Vorfeld

Eine kleine Auswahl von Dingen, die zugegebenermaßen nicht sonderlich fantasievoll sind, aber auch keine nachhaltigen Schäden hinterlassen.

Es gibt ernst zu nehmende Untersuchungen, denen zufolge Weihnachtseinkäufe mehr Stress verursachen als Ehekrisen oder außergewöhnliche berufliche Belastungen. Dabei ist es weniger der Einkauf selbst, der bisweilen zu psychischen Ausnahmesituationen führt, sondern die Angst davor, nicht das Richtige zu finden. Das muss nicht so sein. Wer Geschenke kauft, mit denen er nichts falsch machen kann, erspart sich und seinen Lieben jede Menge Frust. Aber: Enge Verwandte fragt man am besten längere Zeit vor dem Fest, was sie sich wünschen. Die folgende Liste ist für die vielen Fälle gedacht, in denen man etwas schenken muss, aber überhaupt nicht weiß, was.

Dinge, die man auf keinen Fall verschenken sollte

Zunächst die Negativliste: Lebende Tiere gehen gar nicht, es sei denn, sie sind ausdrücklich gewünscht. Im schlimmsten Fall enden die armen Dinger im Tierheim oder angebunden auf dem Autobahnparkplatz. Ebenso tabu sind Geschenke, bei denen man den Geschmack des Beschenkten völlig verfehlen könnte – also etwa Geschirr, die meisten Arten von Kleidung (zusätzliches Problem: die passende Größe) oder jedwede Form von Nippes. Auch bei Musik-CDs kann man jede Menge Fehler machen.

Für Schöngeister und die, die es werden wollen: Bücher verschenken

Bücher sind grundsätzlich okay, wenn man einige Regeln beachtet. Selbst Lesemuffel können mit einem Buch etwas anfangen – und sei es nur, um es ins Regal zu stellen, denn ein gefülltes Bücherregal macht immer einen guten Eindruck. Aber nicht jedes Buch, das man selbst in zwei Tagen verschlungen hat, muss einem anderen auch gefallen. Prima sind schöne Bildbände, und gebundene Bücher machen mehr her als Taschenbücher.

Manchmal schön, immer praktisch: Kalender

Jeder braucht einen Kalender. Und wenn es eine gelungene Mischung aus möglichst edel und neutral ist, wird ihn der Beschenkte auch aufhängen. Also Finger weg von Fotokalendern mit der eigenen Lieblingsfußballmannschaft oder gar entblößten Menschen.

Wein als Geschenk

Für eine Flasche (oder Kiste) mit gutem Wein in ansprechender Verpackung ist man fast immer dankbar. Es sei denn, der Beschenkte ist Alkoholiker oder Temperenzler. In diesem Fall eignet sich Wein aber hervorragend zum weiter verschenken. Aber bitte nicht das aktuelle Sonderangebot des Discounters Ihres Vertrauens wählen. Wenn das herauskommt, wird es peinlich.

Der Klassiker: Gutscheine

Mal ehrlich: Mit welchem Geschenk kann man am meisten anfangen? Richtig – einem Gutschein. Gutscheine sind alles andere als originelle, aber unschlagbar rationale Geschenke. Und wenn man sie mit einem Hauch von individueller Note versieht, auch gar nicht mal so unpersönlich: Wellness für zwei, hochwertige Körperpflege, das eigene Lieblingsrestaurant und zur Not für das schwedische Einrichtungshaus mit vier Buchstaben.

Jan Karitzky, Jan Karitzky

Jan Karitzky - Guten Tag, ich bin Texter und Historiker. Ich schreibe Werbetexte, Unternehmensdarstellungen, Unternehmensgeschichten, Beiträge ...

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