
- Glücksbringer: St. Bridget's Cross - Renate Oetjens
Was ist typisch irisch - Schafe, Whisky und Guinness? Doch da gibt es noch mehr, was das Herz eines Irland-Fans höher schlagen lässt und zu Weihnachten ein willkommenes Geschenk abgibt. Wer zum Christmas-Shopping nicht extra nach Dublin oder Galway fliegen möchte, findet im Internet eine große Auswahl an Online-Shops, die beispielsweise irischen Schmuck und Kunsthandwerk versenden. So kommen die Weihnachtsgeschenke praktisch per Post.
Glücksklee, Harfe, Kreuz: Typisch irische Glücksbringer und Irlandsymbole als Schmuckstücke
Shamrock-Schmuck: Glücksklee auf irisch - da reichen bereits drei Blätter! Denn der Shamrock symbolisiert mit seinen drei Blättern die heilige Dreifaltigkeit. Besonders beliebt ist der Shamrock am St. Patrick's Day, aber man begegnet ihm beispielsweise auch im Logo der irischen Airline Aer Lingus.
Keltische Harfe: Die Harfe ist ein traditionelles Musikinstrument in Irland, das schon vom Hochkönig Brian Boru im 10. Jahrhundert gespielt wurde. Jeder Clan beschäftigte einen eigenen Harfenisten, der Loblieder auf den Herrscher sang. So entwickelte sich die Harfe zum politischen Symbol Irlands. Auch auf den irischen Euromünzen ist die Harfe zu finden.
St. Bridget's Cross: Die heilige Bridget ist eine von Irlands Schutzpatronen. Einer Legende zufolge soll die im 5. Jahrhundert geborene Irin aus Halmen ein Strohkreuz geflochten haben, um einen sterbenden Mann zum Christentum zu bekehren. Bis heute hält sich die Tradition, in jedem irischen Haushalt ein solches Strohkreuz aufzuhängen, das das Haus vor Feuer schützen soll. Auch als Kettenanhänger in Silber oder Gold beliebt!
Claddagh-Ring: Der Ring mit zwei Händen, die ein gekröntes Herz halten, ist über Irlands Grenzen hinaus als Freundschafts- und Ehering beliebt, auch Stars wie U2-Sänger Bono tragen den Ring, der aus Claddagh, einem einstigen Vorort von Galway, stammt. Zahlreiche Legenden ranken sich um die Geschichte und Bedeutung des Claddagh-Ringes.
Sláinte heißt Prost auf Gälisch: Hochprozentiges aus Irland
Whisky, der in Irland oft "Whiskey" heißt, ist eine Erfindung der Kelten - der Name entwickelte sich aus dem Schottisch-Gälischen "uisge beatha", was "Lebenswasser" bedeutet. Die großen irischen Whiskeys gehören mittlerweile zwar zu internationalen Getränkekonzernen, dennoch bewahrt man die lokalen Besonderheiten. Bei der Herstellung kommt das Malz während des Röstens - anders als in Schottland - nicht mit dem Rauch von offenen Torffeuern zusammen, wodurch der Geschmack weniger rauchig, sondern süßer ist. Berühmte irische Whiskey-Marken, die man auch in Deutschland problemlos kaufen kann, sind der Single Malt von Bushmills aus Nordirland sowie die Blends von Jameson aus Dublin und Tullamore Dew aus Midleton, Cork. Besonders lecker zur Winter- und Weihnachtszeit ist dieses Whiskygetränk: Ein Irish Coffee besteht aus heißem Kaffee, einem Schuss Whisky und einer Sahnehaube.
Weniger hochprozentig, aber mindestens genauso beliebt: Guinness, das dunkle Bier mit dem cremigen Schaum. Neben dem schmackhaften Guinness-Bier werden zahlreiche hübsche Werbeartikel rund um die 250 Jahre alte Traditionsmarke angeboten - beliebt sind beispielsweise Metallschilder mit historischen Werbemotiven, Biergläser oder Geschirrhandtücher.
Wolle von der Grünen Insel: Aran-Pullover und Donegal Tweed
Ein ganzes Schaf unter dem Weihnachtsbaum könnte selbst den größten Irland-Fan überfordern. Eine gute Alternative ist ein typischer Aran-Pullover als Weihnachtsgeschenk. Die ursprünglich von Fischern der Aran-Inseln getragenen schweren Wollpullover aus heller Wolle weisen die unterschiedlichsten Muster auf: Die Zusammensetzung der Zöpfe, Rauten, Rippen und Bommeln fungierten ursprünglich als Erkennungszeichen, das tragischer Weise besonders dann gebraucht wurde, wenn ein ertrunkener Fischer identifiziert werden musste.
Heute gibt es die Aran-Pullover in ganz Irland, und neben den traditionellen Farben Wollweiß und Graubraun kann man sie in allen möglichen Farben bekommen; neben solchen aus reiner Schurwolle werden auch Mischungen mit edleren Fasern hergestellt. Neben verschiedenen Pullover- und Jacken-Designs gibt es auch Schals oder Decken mit Zopfmuster.
Ein anderes klassisches Wollprodukt sind aufwändige Kleidungsstücke aus Donegal-Tweed, die oft noch in Heimarbeit hergestellt werden. Blazer, Westen oder Kappen sind besonders beliebt. Tweed gibt es in vielen Farben, und oft werden viele bunte Fasern gemischt, um am Ende einen gedeckteren Ton zu erhalten, der bei näherer Betrachtung in allen Farben schillert. Traditionell wurde die Wolle vor dem Weben mit Naturfarben aus der Region gefärbt, beispielsweise mit Brombeeren, Ginster und Moos. Die berühmteste Tweed-Manufaktur ist Magee ist Donegal.
Spiele und Puzzles: Motive aus dem Books of Kells und Irlands keltischer Geschichte
Nicht nur für Kinder schön: Puzzles mit Motiven aus dem berühmten Book of Kells, das um das Jahr 800 vermutlich auf der schottischen Insel Iona entstand und später nach Irland gelangte. Seine verschlungenen Ornamente und Buchstaben, Flechtwerk und Spiralen werden bis heute gern nachgeahmt. Beliebte irische Puzzle-Motive stammen außerdem aus der keltischen Sagen- und Märchenwelt, die an Fantasy-Stories oder "Der Herr der Ringe" erinnern.
Verschiedene Brettspiele basieren ebenfalls auf der keltischen Geschichte Irlands. Im Spiel "Tara" beispielsweise gestalten die Spieler ihre Reiche aus Ringforts, die sie miteinander verbinden, um ihre Machtsphären auszuweiten.
Das Quiz-Spiel "Irish Quest" ist ein spielerischer Wissenstest à la Trivial Pursuit, bei dem es einiges über die irische Geschichte zu lernen gibt. Wer nicht mehr weiter weiß, den kann eine Blarney-Karte retten - eine Anspielung auf den berühmten Blarney-Stone, der demjenigen stetige Beredsamkeit verspricht, der den Stein im Blarney Castle bei Cork einmal küsst.
- Geschenkideen für Irland-Fans: Bücher von der Grünen Insel
- Weihnachtsgeschenke umweltfreundlich verpacken
