
- Aquarellierte Weihnachtskarten selbst gestaltet - Andrea Fettweis
Wie auch immer man es begeht: Weihnachten ist ein ganz besonderes Fest und für viele Menschen ein Anlass, Geschenke und Grüße für die liebsten Verwandten und Freunde auszusuchen. Vor allem selbst hergestellte Gaben haben einen sehr persönlichen Charakter und freuen den Empfänger umso mehr. Gemalte Weihnachtskarten sind die ideale Art, kleine Kunstwerke zu verschenken und jemandem damit seine Zuneigung oder Liebe zu zeigen. Damit die Herstellung der Karten jedoch nicht zu aufwändig wird, kann man mit kleinen Hilfsmitteln und einigen Aquarellfarben ansprechende und höchst individuelle Exemplare kreieren.
Einfache Wintermotive in Aquarell für Kartengrüße
Vorteilhaft ist es natürlich, wer die Aquarellmalerei bereits beherrscht. Aber auch Ungeübte und Kinder können mit einigen Pinselstrichen kleine weihnachtliche Motive malen, sie zusätzlich bekleben und mit Stiften verzieren. Die einfachste Möglichkeit stellt ein nachtblauer Himmel dar, der mit einem dunklen Blau wie Indigo dargestellt werden kann. Das nicht zu dünne Papier wird zunächst angefeuchtet, anschließend lässt man unverdünnte blaue Farbe auf der Fläche zerlaufen und trocknen. Das ergibt spannende Muster, die man ganz nach Geschmack so lassen oder noch ein wenig bearbeiten kann. Mit einem Stanzgerät lassen sich aus Metallfolie oder weißem Papier große Schneeflocken herstellen, die auf den Aquarellhimmel geklebt werden. Anschließend wird das Motiv ausgeschnitten und auf eine farblich passende Klappkarte geklebt oder in einer Passepartoutkarte befestigt. Mit einem goldenen oder silbernen Gelstift kann zusätzlich ein weihnachtlicher Gruß auf die Karte geschrieben werden.
Aquarell-Inchies für Weihnachtskarten
Wer ein bisschen mehr Übung in der Aquarellmalerei hat, kann natürlich kleine winterliche Szenen malen. Aber auch auf kleinen Formaten von etwa fünf mal fünf Zentimetern lassen sich Tannenbäume, Sterne, Lebkuchenmännchen und Ähnliches unterbringen, die sowohl pur als auch zusätzlich mit Stanzteilen verziert auf eine Grußkarte aufgeklebt werden. Hübsch sind ebenfalls Mini-Aquarelle in Inchie-Form, die jeweils nur 2,5 mal 2,5 Zentimeter groß sind. Jedes Inchie wird mit einem anderen Motiv versehen, sollte aber die gleichen Farbkombinationen enthalten, damit die Karte harmonisch wirkt. Dann werden je nach Kartengröße vier oder sechs Inchies auf dem oberen Teil der Klappkarte verteilt und fixiert. Den Briefumschlag können Sie ebenfalls mit einem oder zwei passenden Inchies verzieren.
Aquarellierte Karten mit einfarbigen Stanzmotiven
Schnell gemalt sind Klappkarten aus nicht zu dünnem Aquarellpapier, ähnlich wie bei der ersten Idee beschrieben. Die komplette Frontfläche wird angefeuchtet, dann lässt man ein oder zwei Farben darauf verlaufen und gut trocknen. Falls sich das Papier wellt, wird es für etwa einen Tag zum Glätten in ein dickes Buch gelegt. In der Zwischenzeit stanzen Sie kleine Motive wie etwa Schneeflocken, Herzen oder Tannenbäumchen aus weißem Papier oder Goldfolie aus. Diese werden dann jeweils in kleinen Abständen zum Beispiel in Form eines Tannenbaums auf die aquarellierte Karte geklebt, sodass die Farbe des Hintergrunds aber immer noch deutlich zu sehen ist. Auf dem Umschlag für die Karte kann das geklebte Motiv noch einmal wiederholt werden, entweder in gemalter Form oder als Stanzteil aufgeklebt.
Mehr Ideen finden Sie in den Artikeln Weihnachtskarten originell gestalten und Grußkarten mit Fotos gestalten.
