Weihnachtspralinen selber machen

Leichtes Rezept für köstliche Trüffel mit Zimt und Lebkuchengewürz

Praline - Maren Beßler
Praline - Maren Beßler
Geduld und etwas Zeit, mehr braucht es nicht, um süße Naschereien für Weihnachten zu zaubern. Mit diesem Rezept kann jeder Weihnachtspralinen selber machen.

Süße Leckereien für die Weihnachtstage lassen sich ganz leicht selber machen. Mit etwas Geduld, Fingerspitzengefühl und Wartezeit bilden die Weihnachtspralinen das süße Schlusslicht für ein gutes Weihnachtsessen.

Zutaten für rund 50 Weihnachtspralinen

300g Vollmilchkuvertüre

300g Halbbitterkuvertüre

100g Sahne

50g Butter

50g Kokosfett

1 Vanilleschote

2 TL Zimt

2 TL Lebkuchengewürz, bzw. Weihnachtsgewürz

200 g Marzipanrohmasse

2 EL Puderzucker

Die Zubereitungszeit beträgt ungefähr zwei Stunden, Wartezeit 24 Stunden oder über Nacht

Zubereitung der Pralinen

Jeweils 200g von beiden Sorten Kuvertüre gemeinsam im Wasserbad schmelzen. Die Sahne erhitzen, aber nicht sprudelnd kochen lassen und vom Herd nehmen. Nun die Butter und das Kokosfett hinzugeben und das Ganze gut verrühren. Die Vanilleschote halbieren, den Inhalt heraus kratzen und zur Sahne-Butter-Mischung hinzugeben. Das ganze gut verrühren bis eine leicht schaumige Masse entsteht. Die Mischung etwas abkühlen lassen und die Kuvertüre vorsichtig unterheben.

Nun kommen die Gewürze hinzu: Hierfür die Masse in drei Teile aufteilen. Einen Teil mit Zimt und einen mit dem Lebkuchen-, bzw. Weihnachtsgewürz mischen. Der dritte Teil bleibt Natur und kann bei Bedarf noch mit etwas mehr Vanille verfeinert werden. Jede Sorte getrennt auf einem Backblech bzw. in eine große Auslaufform geben und mindestens über Nacht, besser 24 Stunden im Kühlschrank abkühlen lassen.

Nun die drei Teile der Masse aus dem Kühlschrank nehmen und aus jeder Sorte rund 16 Würfel schneiden. Diese mit der Hand vorsichtig und schnell zu Kugeln formen und anschließend in den Kühlschrank stellen. Nun die restliche Kuvertüre getrennt nach Sorte im Wasserbad schmelzen und abkühlen lassen bis sie nur noch schwach warm ist. Die Zimttrüffel mit der Halbbitter- und die Lebkuchentrüffel mit der Vollmilchkuvertüre vorsichtig überziehen. Die Pralinen auf einem Kuchengitter trocknen lassen und warten bis die Schokolade fest ist.

Die dritte Sorte der Pralinen bekommt nun ihren Marzipanüberzug. Hierfür die Marzipanrohmasse mit dem Puderzucker zu einer weichen Masse verarbeiten. Anschließend die Masse dünn ausrollen und 16 kleine Vierecke ausschneiden. Nun jede Praline vorsichtig in das Marzipan-Viereck wickeln und die Kanten eng aufeinander legen, so dass sie nicht mehr zu sehen sind.

Um die Pralinen richtig fest werden zu lassen, können sie bei Bedarf nochmals über Nacht in den Kühlschrank gestellt werden.

Pralinen als Geschenk und Mitbringsel

Die Pralinen eignen sich nicht nur als Nascherei für den Weihnachtsabend, sondern auch als Mitbringsel oder Geschenk in der Adventszeit. Von jeder Sorte ein paar Pralinen in ein nettes Säckchen oder eine kleine Dose verpackt und schon ist ein schönes kleines Geschenk fertig.

Die Geschmacksrichtung der Pralinen lässt sich zudem variieren, je nachdem welche Gewürze zur Schokoladenmischung hinzu gegeben werden. So sind unter anderem Chili, Ingwer, verschiedene Liköre oder Orange geeignet um neue Vielfalt zu bringen.

Die weihnachtlichen Pralinen lassen sich sehr gut mit Weihnachtstrüffeln ergänzen. So findet an Weihnachten jeder die passende Nascherei.

Weiterführender Artikel:

Almut Winkler, Almut Winkler

Almut Barden - Als freie Autorin und Redakteurin schreibe ich hauptsächlich in den Bereichen Outdoor, Bergsteigen, Klettern und Camping. Neben ...

rss