
- Weihnachten in New York - Freudenstein
Jedes Jahr ab Ende November scheint sich die ganze Welt in New York zum Christmas-Shopping einzufinden. Unabhängig vom Wechselkurs verbinden viele Menschen einen Besuch der Stadt mit ihren Weihnachtseinkäufen.
Wer hat das schönste Schaufenster im weihnachtlichen New York?
Die Auslagen der großen Kaufhäuser sind weihnachtlich dekoriert und konkurrieren miteinander um die Gunst der Kunden. An den Schaufenstern von Saks Fifth Avenue, Bergdorf Goodman und Bloomingdales drücken sich große und kleine Passanten die Nasen platt. Traditionell stellt Macys in den Fenstern an der 34. Straße eine Dekoration mit Bezug zu dem Film The Miracle on 34th Street (Das Wunder von Manhattan) aus.
Christmas-Shopping in Manhattan
Neben den großen Kaufhäusern profitieren die Luxusboutiquen an der 5th Avenue vom Weihnachtsgeschäft. Auf dem Abschnitt zwischen Rockefeller Center und Central Park sind alle internationalen Luxusmarken vertreten, darunter natürlich auch Tiffany & Co. Neu hinzugekommen sind die besonders bei jungen Leuten beliebten Geschäfte von Abercrombie & Fitch und Hollister. Ein paar Schritte weiter Richtung Central Park locken FAO Schwarz mit einem riesigen Spielzeugangebot und der rund um die Uhr geöffnete Apple Store. Eine ganze Reihe weiterer Nobelboutiquen ist weiter nördlich auf der Madison Avenue zu entdecken.
Weihnachtseinkauf am Times Square
Der Disney Store hat Anfang November 2010 am Times Square seine Tore geöffnet. Fast direkt daneben befindet sich der größte Toys‘ R Us der Welt, in dem man mit einem Riesenrad fahren kann. Viele kleine Läden rund um den belebten Platz bieten Souvenirs, Fotoausrüstungen und Elektronik an. Hier sollte man bei teuren Artikeln besser aufpassen, nicht jedes Schnäppchen ist wirklich günstig. Auf der Suche nach Fotoapparaten und Elektronikartikeln lohnt sich eher ein Besuch im B&H Superstore an der 9th Avenue/34th Street.
Christbäume, Weihnachtsmärkte und Schlittschuhbahnen in Manhattan
Ab Anfang Dezember stehen überall in der Stadt geschmückte Weihnachtsbäume. Der Baum im Naturkundemuseum wird traditionell mit Origami geschmückt. Am Rockefeller Center leuchtet seit dem 30. November 2010 wieder der berühmteste der New Yorker Weihnachtsbäume. In der gut 20 Meter hohen Fichte blinken und glitzern 30.000 Lichter. Direkt darunter befindet sich die nicht weniger bekannte Schlittschuhbahn. Weitere Möglichkeiten zum Eislaufen gibt es im Central Park und im Bryant Park. Hier kann man alternativ über einen kleinen Weihnachtsmarkt bummeln. Bei schlechtem Wetter ist der Markt im Grand Central Terminal eine gute Alternative. Den weiter nördlich gelegenen Weihnachtsmarkt am Columbus Circle verbindet man am besten mit einer Tour durch den angrenzenden Central Park.
Und was macht der New Yorker zur Weihnachtszeit?
Für die New Yorker steht Ende November mit Thanksgiving das größte amerikanische Familienfest an. Ob und wie man sich dann auf Weihnachten vorbereitet, hängt von Herkunft und Religion ab. Viele Christen begehen die Adventszeit ganz in europäischer Tradition. Angehörige anderer Religionen können dem weihnachtlichen Rummel kaum entkommen. So beschenken sich viele Chinesen an Weihnachten, auch wenn sie keine Christen sind. Die jüdischen Gemeinden feiern das Lichterfest (Chanukah), bei dem Geschenke für die Kinder eine große Rolle spielen. Und alle New Yorker nutzen die vielen Sonderangebote, mit denen die Geschäfte direkt nach Thanksgiving werben. Die ethnische und religiöse Vielfalt ist der Grund dafür, dass man sich offiziell nicht mehr „fröhliche Weihnachten“ wünscht, sondern „fröhliche Feiertage“ (Happy Holidays).
