
- Kotelett mit Rosenkohl und Kartoffeln - m.gade
Für viele ist es vom Speiseplan nicht wegzudenken und steht häufig sogar täglich drauf: Fleisch in allen erdenkbaren Kombinationen und Varianten. Ob Schnitzel, Kotelett, Würste oder Hackfleisch, wenn etwas Warmes auf den Tisch kommt, ist Fleisch meistens dabei. Doch zu viel ist ungesund. Auch ist nicht jedes Fleisch gleich gesund. Ein kleiner Überblick über gesunde Fleischarten:
Universelles Hausmittel: Geflügelfleisch
Geflügel rangiert ganz weit oben in der Liste des gesunden Fleischkonsums. Denn neben reichlich Eiweiß, das es enthält, sind auch noch Kalium, Magnesium, Eisen und Zink, sowie die Vitamine B6, B12 und Niacin enthalten. Diese Inhaltsstoffe stärken das Immunsystem und schützen vor Blutarmut. Nicht umsonst ist eine Hühnersuppe das universelle Heilmittel gegen jegliche Art von Erkältung. Doch abgesehen von seiner positiven Auswirkung auf die Gesundheit sorgen die Mineralien und Vitamine des Geflügelfleisches auch dafür, dass das Bindegewebe straffer wird und der Teint somit strahlender wirkt. Doch obwohl Geflügel solch positive Auswirkungen auf unser Immunsystem hat, sollten Hühnchen oder Pute nicht öfters als zwei bis drei Mal pro Woche auf dem Speiseplan stehen.
Frischzellenkur für die Blutkörperchen: Lammfleisch
Neben Geflügelfleisch bietet auch Lammfleisch viele wichtige und gesunde Nährstoffe. Denn eine Portion Lammfleisch deckt bereits den Tagesbedarf an Vitamin B12. Aber auch Vitamin A, Folsäure, Kalium, Zink und Eisen sind im Fleisch enthalten und machen es so zu einer kleinen Frischzellenkur für die roten Blutkörperchen. Denn die Inhaltsstoffe regen die Bildung der roten Blutkörperchen an und unterstützten die Muskeln bei ihrer Regeneration. Dennoch enthält Lammfleisch wesentlich mehr Kalorien als Geflügel und sollte deswegen nicht so oft gegessen werden. Höchstens einmal pro Woche sollte es seinen Weg auf den Tisch finden.
Stresskiller: Rindfleisch
Als dritte Sorte Fleisch die regelmäßig verzehrt werden kann, findet sich das Rindfleisch. Auch in dieser Fleischsorte sind viel Eisen und Zink enthalten, die gut für die Blutbildung sind. Aber auch die Vitamine B12, A und E finden sich in Rindfleisch und wirken den Hautalterungsprozess entgegen. Denn besonders Vitamin E schützt die Zellen vor freien Radikalen und schädlicher UV-Strahlung. Rindfleisch ist aber auch gut für die Nerven. Nicht umsonst verspüren viele Menschen nach einem stressigen Tag oder einer anstrengenden Zeit Verlangen nach einem großen Schnitzel oder Kotelett. Doch ähnlich dem Lammfleisch gilt auch beim Rind, dass es nicht öfter als einmal die Woche gegessen werden sollte.
Generell gilt natürlich auch, dass es nicht nur auf die Sorte, sondern auch auf die Qualität des Fleisches ankommt. Je höher diese ist, desto mehr gesunde Nährstoffe sind enthalten. Wer ganz sicher gehen möchte, sollte bei Fleisch- und Wurstwaren auf Bioprodukte zurück greifen.
Quelle: Die besten 44 Lebensmittel, 2006, MFI Verlag
Bitte beachten Sie, dass ein Suite101-Artikel generell fachlichen Rat - zum Beispiel durch einen Arzt - nicht ersetzen kann.
