Welt-Energie-Ausblick 2011 erschienen

Unsere Erde ist in Gefahr! - Uta Herbert / pixelio.de
Unsere Erde ist in Gefahr! - Uta Herbert / pixelio.de
Der jährlich erscheinende World Energy Outlook (WEO) ist ein Szenario über die zukünftige Entwicklung unserer Welt. Der Artikel bietet Hintergrundwissen.

Am 11. November 2011 präsentierte die Internationale Energieagentur (IEA) die jüngste Ausgabe des World Energy Outlooks (WEO), deutsch: Welt-Energie-Ausblick 2011.

Er arbeitet dabei mit den aktuellen Daten über weltweit vorhandene Rohstoffe, dem vorhandenen und prognostizierten Bedarf sowie dem Wissen über die zu erwartende Entwicklung klimatischer und politischer Verhältnisse auf der Erde. Grundlage sind umfangreiche Statistiken über die weltweite Energieversorgung und deren Kosten unter Berücksichtigung weltwirtschaftlicher, sozialer und politischer Parameter. Das Dokument wird jedes Jahr mit großer Spannung erwartet, was angesichts der Bedeutung der Aussagen verständlich ist. Der Bericht ist im Original in englischer Sprache hier zu finden:

http://www.oecd.org/document/43/0,3746,de_34968570_34968855_39572459_1_1_1_1,00.html

Auf dieser Seite können unterschiedliche Zusammenfassungen als Dateien heruntergeladen werden, wie zum Beispiel die Präsentation von Fatih Birol, dem IEA-Chefökonom oder die Key World Energy Statistics 2011 und andere.

Eine Zusammenfassung in deutscher Sprache bietet die IEA hier:

http://www.iea.org/weo/docs/weo2011/es_german.pdf.

Die Internationale Energieagentur und andere Organisationen

Die Internationale Energieagentur IEA wurde 1974 als autonome Institution gegründet, um die Energieversorgungssicherheit ihrer Mitgliedsländer abzusichern. Ihr Sitz ist in Paris. Sie arbeitet eng mit anderen globalen wirtschaftlichen und politischen Organisationen zusammen, wie zum Beispiel mit der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), zu der insgesamt 34 Länder auf der ganzen Welt gehören, die sich zu Demokratie und Marktwirtschaft verpflichtet fühlen (www.oecd.org). Neben diesen gibt es noch das World Resources Institute in Washington (USA), das sich mit Fragen des globalen Klimawandels, nachhaltiger Märkte, dem Schutz der Ökosysteme und ökologisch verantwortlicher Regierungsführung befasst (www.wri.org). Hervorzuheben ist auch der World Energy Council, auch als Weltenergierat bekannt. Er ist heute das größte energieträgerübergreifende Netzwerk der Energiewirtschaft. Seit über 80 Jahren setzt er sich weltweit für die nachhaltige Energieversorgung zum Wohle aller Menschen ein. Der Weltenergierat Deutschland vertritt die Interessen der deutschen Wirtschaft im Weltenergierat.

Aufgaben

Um die Aussagen des World Energy Outlooks zu verstehen, werden hier die Aufgaben der Internationalen Energieagentur kurz genannt, da sie in direktem Zusammenhang mit dem WEO stehen:

• Sicherung des Zugangs der Mitgliedsländer zu einer verlässlichen und umfassenden Versorgung mit allen Energieformen durch Aufrechterhaltung von Krisenkapazitäten wie z. B. Störungen der Ölversorgung,

• Förderung nachhaltiger energiepolitischer Maßnahmen, die das Wirtschaftswachstum und den Umweltschutz in globalem Kontext antreiben,

• Reduzierung der zum Klimawandel beitragenden Treibhausemissionen,

• Erhöhung der Transparenz der internationalen Märkte durch Erfassung und Analyse von Energiedaten,

• Unterstützung der weltweiten Zusammenarbeit in der Energietechnologie zur Sicherung der künftigen Energieversorgung,

• Verringerung negativer Auswirkungen der Energieversorgung auf die Umwelt, u.a. durch die Steigerung von Energieeffizienz sowie die Entwicklung und Markteinführung von CO2-armen Technologien,

• Ausarbeitung von Lösungen für globale Energieherausforderungen

• Zusammenarbeit und Dialog mit Nichtmitgliedsländern, Wirtschaft, internationalen Organisationen und anderen Akteuren.

Die wichtigsten Highlights des WEO 2011 werden im nächsten Artikel (Ohne Kurswechsel droht Energiekollaps) publiziert.

Quellen: www.iea.org

Katrin Koburg, Katrin Koburg

Katrin Koburg - Nach einer klassischen journalistischen Ausbildung und mehreren beruflichen Stationen im Journalismus, PR und Marketing begann ich im Jahr ...

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