"Two and a half men" – Lachen mit Charlie Sheen

Bei der Sitcom "Two and a half men" kann man über Charlie und Alan lachen. Zwei völlig unterschiedliche Brüder, beide auf ihre Art liebenswert.

Wem gehen sie nicht auf die Nerven, die hoffnungslos übertriebenen amerikanischen Serien, bei denen im Hintergrund gelacht wird? Doch es gibt eine Serie, bei der selbst die Dogmatischsten schmunzeln müssen – und zwar über Charlie, Alan und Jake –, aber natürlich nur, wenn keiner hinguckt: Offiziell finden sie "Two and a half men" natürlich absolut grässlich!

Charlie und Alan – absolut verschieden, doch beide auf ihre eigene Art liebenswert

In "Two and a half men" geht es um zwei völlig verschiedene Brüder, die im selben Haus landen. Charlie ist ein Aufreißer, völlig selbstverliebt und schreibt niveaulose Werbejingles, unter anderem für Schokopops.

Sein Bruder Alan ist neurotisch und ein Kontroll-Freak. Als seine Frau Judith sich von ihm trennt, packt er seine Sachen und landet in Charlies Haus in Malibu.

Auch prägend für "Two and a half men": Der regelmäßige Besuch vom immer hungrigen Jake

Jedes Wochenende kommt Jake zu Besuch, der kleine, pummelige Sohn von Alan, der ständig isst.

Wenn man es nicht besser wüsste, würde man denken, Charlie und Alan seien ein schwules Pärchen. Sie führen Streits, die an Ehekrisen erinnern, äffen sich nach und diskutieren über die Erziehung von Jake.

Einmalig machen die Serie auch Stalkerin Rose, Alans Ex, Mama Evelyn und die Putzfrau Berta

Es gibt noch ein paar weitere Personen, die die Serie "Two and a half men" einmalig machen, so dass man doch immer wieder lachen muss, ob man will, oder nicht.

Da ist zum Beispiel die dauernd wütende Judith, die Ex-Frau von Alan, die jedes Wochenende mit dem Anwalt droht, da Jake anstößige Redewendungen von Charlie übernommen hat.

Oder die Mutter von Charlie und Alan, die sonntags auftaucht, um Charlie nach dem Schema "du hast deine Mama gar nicht lieb!" ein schlechtes Gewissen zu machen. Und dann wäre da auch noch die dicke und etwas prollige Haushälterin Berta, die sich gerne in sämtliche Familiengeschichten einmischt.

Zu guter Letzt taucht in fast jeder Folge von "Two and a half men" noch Rose auf, die Charlies Beziehung zu seiner Mutter analysiert und sich als Psychologin und Freud-Kennerin brüstet, aber selbst auch als Stalkerin gesehen werden kann.

"Chiropraktiker sind Masseure ohne Öl" Zoff zwischen Charlie und Alan

Wenn Alan und Charlie erst einmal anfangen, sich in die Haare zu kriegen, lassen sie bei ihren Beschuldigungen nichts aus: Laut Charlie ist Alan als Chiropraktiker nichts anderes als ein Masseur ohne Öl. Und wenn man Alan Glauben schenkt, denkt Charlie lediglich mit einem ganz bestimmten Körperteil, das nicht sein Kopf ist.

"Two and a half men": Alltag mit Charlie, Alan und Jake

Wenn Charlie nicht gerade seine Abende damit verbringt, blonde vollbusige Frauen zu daten, sitzen die beiden Brüder meistens mit Jake und einer Tüte Popcorn in der Mitte auf dem Sofa und sehen fern. Jake stellt eines Tages fest: "Wenn ihr beide schwul wärt, wären wir eine Alternativfamilie!"

Es kennt doch jeder einen Charlie oder Alan!

Obwohl die Serie "Two and a half men" natürlich sehr übertrieben ist, erkennt doch jeder in den beiden Brüdern jemanden wieder, was die Sitcom so witzig macht.

Wer kennt ihn nicht, den penibel durchorganisierten Typ, der selbst vor einem Wochenendausflug den Kühlschrank runter dreht und die Rätselbücher ausradiert, damit die Fahrt unterhaltsam wird? Und wer kennt ihn nicht, den angeberischen Kumpel von nebenan, der sich damit brüstet, jede rumzukriegen und doch schwache Knie bekommt, wenn er einen Tag lang ein Kind beschäftigen soll?

Hannah Schittenhelm, Hannah Schittenhelm

Hannah Schittenhelm - Ich heiße Hannah und bin mit meinen zarten 19 Jahren wahrscheinlich eine der jüngsten Autorinnen bei Suite101. Schon im ...

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