Wenn Rotwein gesund ist

Rotwein kann die Gesundheit fördern und zum Beispiel Herz und Kreislauf stärken. Zuviel davon bewirkt jedoch häufig das Gegenteil.

Schon vor ca. 400 vor Christus wusste man, dass Rotwein die Gesundheit unterstützen kann. Der edle Tropfen wurde deshalb oft als universelles Heilmittel eingesetzt, zum Beispiel zum desinfizieren, als Wundumschlag, bei Magen-Darm-Erkrankungen oder um den Patienten zu beruhigen. Auch heute noch schwören viele Menschen darauf, dass Rotwein sehr förderlich für die Gesundheit ist. Voraussetzung ist allerdings, dass man ihn in Maßen genießt. Ein Gläschen pro Tag kann zum Beispiel das Risiko eines Herzinfarktes senken. Denn Rotwein wirkt durchblutungsfördernd und vermindert die schädlichen Blutfette im Körper. Er stärkt somit Herz und Kreislauf.

Gesunde Pflanzenstoffe im Rotwein

Die gesundheitliche Wirkung ist in erster Linie den Polyphenolen zu verdanken. Diese im Rotwein enthaltenen Pflanzenstoffe verbessern die Blutzirkulation. Entzündungen, Gefäßerkrankungen und Thrombosen können somit vorgebeugt werden.

Aufgrund der antioxidaktiven Wirkung dieser sekundären Pflanzenstoffe werden Zellschäden verhindert. Dem Rotwein werden deshalb auch krebshemmende Eigenschaften nachgesagt. Allerdings kann ein übertriebener Genuss die Entstehung von Krebs vor allem im Kehlkopf- und Rachenbereich noch begünstigen.

Ein Grund, weswegen so viele gesundheitsfördernde Stoffe in das Getränk gelangen, ist die Tatsache, dass bei der Herstellung die gesamte Traube inklusive der Schale gemaischt wird. Die Phenole aus Schale und Kernen gehen somit nicht verloren.

Allerdings ist nicht in jedem Rotwein die gleiche Anzahl an gesunden Stoffen enthalten. Je kräftiger seine Farbe ist und umso länger er gekeltert wurde, desto höher ist die Konzentration der Phenole.

Weitere wohltuende Eigenschaften des Rotweins

Rotwein kann Stress abbauen und einen beruhigenden Effekt erzielen. Das Glückshormon Serotonin wird langsamer abgebaut, so dass man länger gut gelaunt bleibt.

Rotwein regt die Verdauung an. Er schmeckt deshalb nicht nur besonders gut zu deftigen Speisen, sondern sorgt auch dafür, dass mehr Säure im Magen entsteht und die Darmbewegung gefördert wird. Auf diese Weise liegt das Essen nicht so schwer im Bauch.

Zuviel Rotwein ist ungesund

Allerdings darf man es nicht übertreiben. Empfohlen werden 0, 25 l für Männer. Das entspricht einem gut gefüllten Glas. Frauen sollten dagegen nur die Hälfte zu sich nehmen. Außerdem ist es gesundheitsfördernder, wenn man 1 - 2 Tage pro Woche ganz auf den Wein verzichtet. Trinkt man deutlich mehr, überwiegt der schädliche Einfluss des Alkohols, und es kann zum Beispiel ein erhöhtes Risiko für einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall entstehen. Noch dazu kann man schnell in die Abhängigkeit rutschen.

Jugendliche, Schwangere und andere Personengruppen, die keinen Alkohol trinken sollten, brauchen auf die gesundheitsfördernden Pflanzenstoffe nicht verzichten. Diese sind nämlich auch im Traubensaft enthalten, und das ganz ohne Prozente.

Sylvia Schöbe - Liebe Leser und Leserinnen, Vielen Dank für das Interesse an mir und meinen Artikeln. Dann möchte ich mich einmal kurz ...

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