Wer gewinnt den Buchpreis der Leipziger Buchmesse 2011? 15 Titel

Logo für den Preis Leipziger Buchmesse - Leipziger Buchmesse
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15 Romane, Sachbücher und Übersetzungen wurden für den hochdotierten Preis der Leipziger Buchmesse 2011 nominiert. Leser dürfen mitabstimmen.

Mit 480 Titeln bewarben sich 131 Verlage um den mit 45.000 Euro dotierten siebten Buchpreis der Leipziger Buchmesse 2011 (siehe auch Bericht über Gewinner). Diese Flut von Bewerbungen erscheint zahlreich, jedoch hatte die Jury 2010 mit 760 eingereichten Buchtiteln zu tun, ein Vielfaches der Einsendungen für den mit 37.500 Euro dotierten Deutschen Buchpreis, der immer am Rande der Frankfurter Buchmesse im Oktober verliehen wird.

Preiskategorien Belletristik, Sachbuch und Essayistik, Übersetzung

Die siebenköpfige Kritikerjury unter Leitung von Verena Auffermann wählte aus den Bewerbertiteln jeweils fünf Autoren und Übersetzer in den Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung. Die endgültige Entscheidung fällt erst kurz vor der öffentlichen Preisverleihung. Diese fand während der Leipziger Buchmesse am Donnerstag, den 17. März 2011 um 16 Uhr in der Glashalle statt. Mit der Auszeichnung werden "herausragende deutschsprachige Neu­erscheinungen und Übersetzungen" gewürdigt. Die Nominierungsliste gilt analog zum Deutschen Buchpreis als eine Art Shortlist und wird stark von Lesern und Buchbranche beachtet. Und dies sind die Nominierungen in den Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung für den Preis der Leipziger Buchmesse 2011:

Die besten Romane und Erzählungen 2011

Anna Katharina Fröhlich: „Kream Korner“ (Berlin Verlag)

Arno Geiger: „Der alte König in seinem Exil“ (Carl Hanser Verlag)

Wolfgang Herrndorf: „Tschick“ (Rowohlt Verlag)

Clemens J. Setz: „Die Liebe zur Zeit des Mahlstädter Kindes“ (Suhrkamp Verlag)

Peter Stamm: „Seerücken“ (S. Fischer Verlag)

Die besten Sachbücher und Essays 2011

Patrick Bahners: „Die Panikmacher. Die deutsche Angst vor dem Islam. Eine Streitschrift“ (C. H. Beck)

Andrea Böhm: „Gott und die Krokodile. Eine Reise durch den Kongo“ (Pantheon Verlag)

Karen Duve: „Anständig essen. Ein Selbstversuch“ (Galiani Verlag Berlin)

Marie Luise Knott: „Verlernen. Denkwege bei Hannah Arendt“ (Matthes & Seitz Berlin

Henning Ritter: „Notizhefte“ (Berlin Verlag)

Die besten deutschen Übersetzungen 2011Barbara Walter: „Krieg und Frieden“, aus dem Russischen neu übersetzt und kommentiert, von Lew Tolstoi (Carl Hanser Verlag)

Ralph Dutli: „Fatrasien. Absurde Poesie des Mittelalters“, aus dem Altfranzösischen, Autor anonym (Wallstein Verlag)

Maralde Meyer-Minnemann: „Mein Name ist Legion“, aus dem Portugiesischen, von António Lobo Antunes (Luchterhand Verlag)

Terézia Mora: „Ein Produktionsroman (zwei Produktionsromane)“ aus dem Ungarischen, von Péter Esterházy (Berlin Verlag)

Dagmar Ploetz: „Unter dieser furchterregenden Sonne“, aus dem argentinischen Spanisch, von Carlos Busqued (Antje Kunstmann Verlag)

Hörproben im Internet und Medienauftritte der Autoren

Interessierte Leser finden Hörproben aus allen nominierten Titeln im Internet. Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR Figaro), der Bayrische Rundfunk (BR2), der Südwestrundfunk (SWR2) und der Sender Deutschlandradio Kultur bieten den nominierten Schriftstellern der Kategorie Belletristik eigene öffentliche Veranstaltungen, die im Radio übertragen werden. Das große Publikum darf in der Kategorie Belletristik per Online-Voting bis zum 7. März mitentscheiden. Man kann dabei ein Buchpaket mit allen nominierten Büchern der Kategorie Belletristik und Eintrittskarten zur Preisverleihung gewinnen.

Andrea Reidt, Freie Journalistin, Foto Monika Werneke

Andrea Reidt - Die Freie Journalistin Andrea Reidt sammelte vielfältige Erfahrungen in ihrem Beruf. Am allerliebsten schreibt sie ...

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