
- Wetterprognose für Sommer 2011: Juni, Juli, August - Michael Ludwig / pixelio.de
Wie gelangt man an eine Wetterprognose für den Sommer 2011? Der Ablauf der Jahreszeiten ist stets derselbe. Doch das Wetter gleicht sich nicht exakt in jedem Jahr. Aber alle sieben Sonnenumrundungen ist mit einer Wiederholung der klimatischen Ereignisse zu rechnen. Nach diesem Prinzip funktioniert der Hundertjährige Kalender des Abts Mauritius Knauer (1613/14 bis 1664). Er beobachtete das Wetter über sieben Jahre und schloss in Abhängigkeit von Planetenkonstellationen darauf, dass sieben Himmelskörper jeweils für ein Jahr in gleicher Reihenfolge das Wetter hauptsächlich bestimmen. Für die Vorhersage hinsichtlich des Sommers 2011 „genügt“ also ein Blick auf die Wetterdaten des Jahres 2004.
Hier erhalten Sie eine Prognose nach dem Hundertjährigen Kalender für den Winter 2011.
Nach diesem Prinzip kann auch die Frage nach einer weißen Weihnacht 2010 beantwortet werden.
Wie wird der Sommer 2011?
Um eine Aussage über die Wetterlage im Sommer 2011 zu bekommen, werden dem Prinzip des Hundertjährigen Kalenders folgend die meteorologischen Aufzeichnungen von vor sieben Jahren heran gezogen. Die Sommermonate von Juni bis August stehen hierbei im Zentrum der Betrachtung.
Hundertjähriger Kalender: Blick sieben Jahre in die Vergangenheit – der Juni 2004
Der Juni 2004 begann mäßig sommerlich: Immer wieder Regen, wolkenverhangener Himmel, teilweise Gewitter, Temperaturen im Bereich von 12 bis 24 °C. So stellte sich die erste Juni-Woche dar.
Von Süden her machte sich ab dem 08. Juni schöneres Wetter breit. Die Luft an der Nordsee erwärmte sich bis auf 20 °C, dazu viel Sonnenschein. Etwas wärmer war es an der Ostsee (22 °C). Der Westen und Osten lag ausgeglichen im Bereich zwischen 25 und 29 °C. Im Süden Deutschlands erreichte das Quecksilber über 30 °C.
Zwei Tage hielt dieses Wetter an, ehe die Temperaturen sich halbierten. Auf der Zugspitze waren sogar Schneefälle zu beobachten. Nur ein Grad Celsius über dem Gefrierpunkt zeigte das Thermometer an.
Ab dem 14. Juni folgten vier sonnigere Tage, wobei es aber nicht mehr ganz so warm wie vom 08. bis zum 10. Juni wurde. Die Sonne lachte jedoch von morgens bis abends. Kräftige Gewitter, vor Allem im Süden, auch starker Sturm, machten sich schließlich über der Bundesrepublik breit. Nur noch 9 bis 17 °C wurden gemessen.
Im weiteren Verlauf wurde es von den Temperaturen nur leicht wärmer. Bei viel Sonne erreichten Westen, Osten und Süden etwa 20 °C, der Norden musste sich mit 15 Grad Celsius zufrieden geben. Erst gegen Ende des Monats stieg das Quecksilber auf Werte um 25 °C. Nur einzelne Wolkenfetzen störten den blauen Himmel. In Meeresnähe und in den höheren Lagen kletterten die Temperaturen nicht ganz so hoch.
Vorhersage für den Sommer 2011: Wie war der Juli vor sieben Jahren?
Kaum war der Juli angebrochen, verabschiedete sich das angenehme Sommerwetter zunächst. Deutlich mehr Wolken verdeckten die Sonne. Nur der Osten konnte die Temperatur von Ende Juni etwa halten, überall sonst sank das Thermometer auf mittelmäßige 20 °C.
Nach fast einer Woche setzte sich ein Hoch durch und sorgte für Erwärmungen bis 32 °C im Süden, an den Küsten waren 24 °C drin. Der Westen und Osten lagen dazwischen. Bundesweit schien die Sonne nahezu ununterbrochen.
Dies änderte sich jedoch schnell und für etwas längere Zeit. Ab dem 08. Juni Von Westdeutschland ausgehend breitete sich recht kühles, später verregnetes Wetter aus. Nur noch 20 °C betrug der nationale Höchstwert. Bis einschließlich zum 16. Juli waren Wolken und Regen vorherrschend.
Innerhalb von 24 Stunden kletterten die Temperaturen zunächst auf 19 bis 28, am 18. Juli weiter auf 22 bis 31 °C. Doch wieder näherten sich von Westen her Unwetter mit starken Niederschlägen. Der Rest der Republik war davon jedoch nicht betroffen und genoss weiter die Sonne.
Dies änderte sich am 23. Juli. Weitere Unwetter, diesmal auch von Süden her, überzogen Deutschland. Die Temperaturen fielen aber nur leicht, gegen Ende des Monats stabilisierte sich das Wetter, 25 bis 31 Grad Celsius wurden gemessen. Mit Gewittern war aber jederzeit zu rechnen.
Prognose für den Sommer 2011 – der August des Olympia-Jahres in Athen in der Rückschau
Der August übernahm zunächst unverändert das Wetter von Ende Juli. Örtlich stiegen die Temperaturen sogar noch einmal und erreichten 33 °C. Die Sonne wurde nur von wenigen Wolken gestört. Zehn Tage lang hielt sich das Sommerwetter stabil.
Ab dem 10. August gelangten immer wieder Schauer von Norden her bis in die Mitte Deutschlands. Doch bereits einen Tag später schien das „Regen-Intermezzo“ beendet. Es blieb aber wechselhaft, trotz warmer Temperaturen. Der 13. August brachte dann überall Regen und Abkühlung auf maximal 21 °C. Erneut hielt dies nur einen Tag. Bis zum 17. August waren wieder 28 °C im Süden und Osten drin, sonst etwa 22 Grad Celsius. Dazu tauchten im Norden und Westen gelegentlich Regenschauer auf.
Am 18. und 19. August war es deutschlandweit sonnig bei jedoch gleich bleibenden Temperaturen. Einen Tag darauf kehrte regnerisches Wetter zurück, das sich am 21. August in den Nordwesten und Südosten verzog. Ab dem 24. des Monats wurde Deutschland wieder komplett von einem Tief bestimmt. Nun fiel auch die Quecksilbersäule auf nur noch mäßige 14 bis 22 °C. So ging der August zu Ende. Regenfälle, teilweise mit Gewitterneigung, begrüßten den September 2004.
Wie wird der Sommer 2011?
Den Gedanken von Mauritius Knauer folgend ist das Jahr 2004 ein Venus-Jahr, wird also vom Einfluss des Planeten Venus bestimmt. Darüber lässt sich das Wetter für 2011 herausfinden. Exakte Übereinstimmungen sind jedoch nicht zu erwarten. Wissenschaftliche Vorhersagen sind für weiter entfernte Zeitpunkte/-räume nicht möglich. Der Hundertjährige Kalender bietet einen Anhaltspunkt für die Wetterlage des gewünschten Jahres oder der Jahreszeit. Er stützt sich einzig auf Beobachtungen und die Annahme des Sieben-Jahres-Turnus. Dem folgend kann eine „Vorhersage“ aus den oben geschilderten Wetterereignissen der Sommermonate 2004 entnommen werden.
Nach dem Sommer folgt der Winter: Wieviel Schnee ist am Jahresende zu erwarten?
Bitte beachten Sie, dass jegliche Art von Gewähr hier nicht gegeben ist.
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