Der griechischer Historiker Herodot von Harlikarnossos gilt als Vater der Geschichtsschreibung. Noch heute werden seine Ansichten und sein Werk häufig zitiert.
Das Werk von Herodot umfasst neun Bücher, in denen er sich unter anderem mit den verschiedenen Staatsformen Demokratie, Isonomie, Oligarchie und Monarchie auseinandersetzt. In seinen Schriften setzt er sich gleichzeitig mit den verschiedenen Staatsformen auseinander. Seit Herodot wurde die Demokratie als Gattungsbegriff für all jene Staatsformen verwendet, in denen das Bürgertum und die unteren Klassen am politischen Entscheidungsprozess und der Verwaltung teilnehmen. Von diesem Zeitpunkt an erhielt der Begriff Demokratie auch eine staatstheoretische Bedeutung. Der griechische Geschichtsschreiber Herodot von Harlikarnossos lebte etwa von 485 bis 425 vor Christus.
Hier eine Übersicht wichtiger Zitate von Herodot:
- Lasset nichts unversucht, denn nichts geschieht von selbst. Alles pflegt durch den Menschen zu geschehen.
- Wenn nicht Meinung gegen Meinung offen gesagt wird, lässt sich die bessere nicht herausfinden.
- Nichts ist unverständiger, nichts übermütiger als die große Masse.
- Dem beschiedenen Geschick kann niemand entfliehen, selbst ein Gott nicht.
- Große Dinge sind immer mit großen Gefahren verbunden.
- Wenn es den Menschen glücklich geht, so können sie niemals satt bekommen.
- Wer sich zur Tat entschließt, dem gehört der Sieg.
- Nur sehr wenige Dinge ereignen sich zur rechten Zeit, und alles Übrige ereignet sich überhaupt nicht.
- Gut ist Bedachtsamkeit und weise die Vorsicht.
- Besser beneidet als bedauert!
- Gewalt zwingt uns zum Gehorsam. Das ist das Bitterste für einen Menschen: bei allem Wissen keine Macht zu haben.
- Was ich an meinem Nächsten tadele, das soll ich auch selber nicht tun.
- Im Frieden begraben Söhne ihre Väter. Im Krieg Väter ihre Söhne.
- Es gibt nicht Ärgeres als Verleumdung; denn sie macht zwei Menschen zu Verbrechern und lässt einen dritten leiden.
- Dem Menschen ist es doch nicht gegeben, abzuwenden, was ihm bestimmt ist.
- Hartnäckige Vergeltungssucht ist von Übel. Warum Schlechtes mit Schlechtem heilen?
- Die Rachsucht ist ein verkehrtes Gut, heile nicht Übel mit Übel.
- Die Ohre der Leute sind ungläubiger als ihre Augen.
- Der Erfolg bietet sich meist denen, die kühn handeln, nicht denen, die alles wägen und nichts wagen wollen.
- Wo Klugheit gilt, da schafft Gewalt nichts.
- Das einzige gute ist Wissen, und das einzige übel ist Unwissenheit.
- Umstände ordnen Männer an; Männer ordnen nicht Umstände an.
- Der bitterste Kummer auf der ganzen Welt ist der, wenn man bei aller Einsicht keine Gewalt in den Händen hat, das Vorausgesehene abzuwenden.
- Mit dem Kleid zieht das Weib auch die Scham aus.
- Lasset nichts unversucht, denn nichts geschieht von selbst. Alles pflegt durch den Menschen zu geschehen.
- Das Schmachvollste, meinen sie, ist zu lügen; das nächste aber, Schulden zu haben: Denn, von andern Gründen abgesehen, wer Schulden hat, ist zum Lügen gezwungen.
- Wenn die Perser durch ihre Pfeile die Sonne verdunkeln: desto besser, so werden wir im Schatten kämpfen.
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